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Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft

Vortrag zum Harnblasenkarzinom in Halle (Saale)

Marktplatz Halle(Saale). © Foto: Oliver Friebel / pixelio.de
Marktplatz Halle(Saale). © Foto: Oliver Friebel / pixelio.de

Am Mittwoch, den 17. Juni 2015, findet um 17:00 Uhr bei der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG), Paracelsusstraße 23, in 06114 Halle (Saale) ein Vortrag zum "Harnblasenkarzinom" statt. Dr. med. Sandra Mühlstädt, Funktionsoberärztin der Klinik für Urologie des Universitätsklinikums Halle (Saale), spricht über Diagnostik und stadiengerechte Therapien bei Harnblasenkarzinomen.

Frühzeitiges Erkennen erhöht die Heilungschancen der in fortgeschrittenem Stadium zumeist sehr aggressiven Krebsart. Informationen über umweltbedingte oder andere Risikofaktoren und Behandlungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Phasen sind daher von großer Bedeutung. Neben dem Vortrag gibt es genügend Raum für Fragen und gedanklichen Austausch untereinander. Krebsbetroffene, deren Angehörige sowie die interessierte Bevölkerung sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenfrei! 

Vortrag „Harnblasenkarzinom“
17. Juni 2015 (Mittwoch), 17:00 Uhr
Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Veranstaltungsraum
(Gelände der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Haus 3, 3. Etage)
Paracelsusstraße 23
06114 Halle (Saale)

Hintergrund

Der Blasenkrebs ist ein „Alterskrebs“ und bei Männern eine der häufigeren Krebsarten. Er entsteht bei ca. 95 Prozent in der inneren Auskleidung der Blasenschleimhaut. Frauen und Männer ab einem Alter von etwa 70 Jahren, besser schon früher, sollten Früherkennungsuntersuchungen der Blase vornehmen. Zu spät erkannt, ist er schwieriger zu behandeln.

Der durch die Nieren gefilterte Urin kann Giftstoffe enthalten, die bei dauerhaft hoher Konzentration ein Karzinom auslösen können. Überdurchschnittlich vermehrter Drang zum Wasserlassen kann ebenso ein Indiz für eine Entstehung sein wie länger anhaltende schmerzfreie Spontanblutung. Umwelt- und andere Gifte, berufliche Umstände, aber auch Rauchen können Ursachen für die Entwicklung eines Harnblasenkarzinoms sein.

Ausführliche Befragungen zu der Lebensweise eines Patienten, eine Urin- bzw. Blutuntersuchung geben erste Hinweise auf eine Erkrankung und ein Stadium. Eine Blasenspiegelung gehört ebenfalls zu den Standartuntersuchungen und ist unentbehrlich für die Diagnostik. Meist werden daneben Ultraschalluntersuchungen von Blase und Nieren durchgeführt.

Frühzeitige Erkennung ist deshalb von großer Bedeutung und hat wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung.

Wie ein Blasenkarzinom behandelt wird, hängt stark davon ab, wie weit er zum Zeitpunkt der Diagnose fortgeschritten ist bzw. ob und wie weit sich Tochtergeschwülste gebildet haben. Funktionsoberärztin Dr. med. Sandra Mühlstädt vom Universitätsklinikum Halle (Saale) kann zu Diagnostik und stadiengerechter Behandlung aus dem Behandlungsalltag gute Ergebnisse bei der Behandlung berichten.

Pressemitteilung, Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Jana Krupik-Anacker / Sven Hunold, Redaktionsleitung „leben“, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V., Paracelsusstraße 23, 06114 Halle (Saale), Tel.: 0345 4788110, Fax: 0345 4788112, eMail: redaktion@sakg.de
11.06.2015
22.06.2017, 11:21 | dre
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