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Stendal

Info-Veranstaltung für Krebsbetroffene „Palliativmedizin zwischen Krankenhaus und Hospiz“

Palliativmedizin zwischen Krankenhaus und Hospiz. © Foto: Helene Souza / pixelio.de
Palliativmedizin zwischen Krankenhaus und Hospiz. © Foto: Helene Souza / pixelio.de

In der Reihe „Wissen, wo es lang geht“ der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) findet am Donnerstag, den 13. November 2014, um 17 Uhr im Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal, Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Eingang Ambulanz (1. Etage, Konferenzraum), in der Bahnhofstraße 24-25, in Stendal für Krebsbetroffene, deren Angehörige sowie die interessierte Bevölkerung, der Vortrag „Palliativmedizin zwischen Krankenhaus und Hospiz“ statt. Dazu sind alle herzlich eingeladen.

Ramona Höppner-Nitsche, Pflegedienstleiterin am Evangelischen Hospiz Stendal, steht als Referentin zur Verfügung. Neben dem Vortrag ist genügend Raum für Fragen und den Austausch untereinander. Die Info-Veranstaltung ist kostenfrei!

Info-Veranstaltung „Palliativmedizin zwischen Krankenhaus und Hospiz“
13. November 2014 (Donnerstag), 17 Uhr
Johanniter-Krankenhaus Genthin-Stendal
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Eingang Ambulanz (1. Etage, Konferenzraum)
Bahnhofstraße 24-25
39567 Hansestadt Stendal

Hintergrund

Hospiz per Definition bedeutet „Herberge“. So wird eine stationäre Einrichtung zur Sterbebegleitung bezeichnet, die wie ein kleines Pflegeheim geführt wird.  Das erste stationäre Hospiz entstand 1967 in England, in Deutschland 1986.

Referentin Schwester Ramona Höppner-Nitsche, seit 20 Jahren Krankenschwester, sagt: „Wir als Team machen es uns dabei täglich zur Aufgabe, den Aufenthalt unserer Bewohner so lebenswert wie möglich zu gestalten und dabei auf ihre individuellen Bedürfnisse einzugehen. Besonders wichtig ist mir dabei, dass unsere Bewohner diese Zeit so selbstbestimmend wie möglich verbringen. Wir sind Teil eines Netzwerkes, bestehend aus den Bewohnern, Angehörigen, Seelsorgern und Ehrenamtlichen sowie Hausärzten und Schmerztherapeuten.“

Wie wird ein Hospiz organisiert? Braucht man eine spezielle Ausbildung? Benötigt man eine besondere Begabung? Wann geht ein Mensch in ein Hospiz, genauer gesagt, unter welchen Voraussetzungen? Gibt es Hospize an Krankenhäusern? Entstehen Kosten und wie setzen die sich zusammen? Ambulanter Hospizdienst, SAPV (Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung), Trauercafè oder die Frage „Was passiert in einem Hospiz?“ sind Stichpunkte, die zum Zuhören und zu weiteren Fragen einladen. Aufklärung und Information ist dringend nötig!

Die Rubrik Info-Treff „Wissen wo es lang geht“ der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) ist eine Veranstaltungsreihe, die bislang ausschließlich am Standort Halle (Saale) durchgeführt wurde. Fachwissen in Vortragsform zu Krebserkrankungen und Therapien, Themen zur Vor- und Nachsorge, sowie verschiedene Kurse, Entspannungstechniken beispielsweise, werden angeboten und zum Thema Krebs entsprechende Fragestellungen zur Lebenshilfe behandelt. Seit 2014 kann die SAKG die Vortragsreihe auf die Ganztags-Außenberatungsstellen in Dessau-Roßlau, Sangerhausen, Stendal, Wernigerode und Wittenberg ausweiten. Somit können auch die Betroffenen der überregionalen Beratungsstellen von den Angeboten und dem Fachwissen durch die Info-Veranstaltungen profitieren. Ausführliche Informationen zu den Angeboten gibt es unter www.sakg.de/projekte/seminare-und-veranstaltungen/amberanetz-info-veranstaltungen-in-den-aussenberatungsstellen/.

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft ist erster Anlaufpunkt für alle Menschen in Sachsen-Anhalt, die von einer Krebserkrankung betroffen sind. Krebserkrankten, Angehörigen, Freunden und Bekannten vermitteln wir professionelle Hilfsmöglichkeiten und Beratungsangebote und unterstützen und begleiten so ein Leben mit der Erkrankung. Wir beantworten Fragen zum Thema Krebs und finden einen geeigneten Ansprechpartner für Ratsuchende. Das Anliegen unserer Arbeit wird durch das Motto „Durch Wissen zum Leben“ getragen. Ziel der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V. ist die Verbesserung der Versorgung von Krebskranken in Sachsen-Anhalt. Wir finanzieren unsere Arbeit aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen. Unser Online-Beratungsangebot erreichen Sie unter www.krebsberatung-online.de

2012 - 2013: Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft startet Beratung für Kinder krebskranker Eltern
Erstmals wendet sich die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft mit einem speziellen Beratungsangebot an Familien mit Kindern, in denen ein oder beide Elternteile an Krebs erkrankt sind. Kern des Angebots ist eine regelmäßige Sprechstunde. In diesem Rahmen wollen die Mitarbeiter der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft möglichst früh an betroffene Familien herantreten.

Presseinformation Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e.V.
Jana Krupik-Anacker, Redaktionsleitung "leben", Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e.V., Paracelsusstraße 23, 06114 Halle (Sa.), Tel.: 0345 / 4788110, Fax: 0345 / 4788112, eMail: redaktion@sakg.de
10.11.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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