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Berliner Patientenbeauftragte

Krankenkassen unterstützen Versicherte bei Behandlungsfehlern

Berlin. Brandenburger Tor. © Foto: Andreas Walgenbach / pixelio.de
Berlin. Brandenburger Tor. © Foto: Andreas Walgenbach / pixelio.de

Aus Anlass der Vorstellung der Behandlungsfehler-Statistik der Bundesärztekammer für das Jahr 2013, wies die Berliner Patientenbeauftragte, Karin Stötzner, darauf hin, dass es neben dem Angebot der Schlichtungsstellen der Ärztekammern, Beschwerden bei vermuteten Behandlungsfehlern nachzugehen, auch noch die Unterstützungsangebote der gesetzlichen Krankenkassen gibt.

Diese sind per Gesetz verpflichtet, ihre Versicherten zu beraten und bei der Feststellung eines Behandlungsfehlers zu unterstützen. Viele Krankenkassen haben mittlerweile eigene Abteilungen zur Unterstützung ihrer Versicherten bei Behandlungsfehlern eingerichtet und veranlassen bei Bedarf die Erstellung eines medizinischen Gutachtens durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen. Versicherte können dadurch erheblich entlastet werden.

Sofern Sie selbst in Sorge sind, dass in ihrer Behandlung ein Fehler passiert ist, sollten Sie bei den behandelnden Ärzten nachfragen. Sie sind verpflichtet, Patientinnen und Patienten zu informieren. Das müssen Sie allerdings nur dann tun, wenn sie aktiv von den Patienten dazu angesprochen werden.

Gesetzliche Grundlage dafür ist das seit Februar 2013 gültige Patientenrechtegesetz.

Pressemitteilung Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales, Nathalie Wiechers, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, PressAss, Oranienstraße 106, Berlin, Tel.: 030 / 9028 1235, eMail: Nathalie.Wiechers@sengs.berlin.de
23.06.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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