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Tipps zur Darmkrebs-Prävention

Mit Bewegung Darmkrebs vorbeugen

Wandergruppe. © Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Wandergruppe. © Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Darmkrebs gehört mit fast 64.000 Neuerkrankungen jährlich zu den häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Lebensstilfaktoren wie Bewegungsmangel und Übergewicht werden von Experten für die hohen Zahlen mit verantwortlich gemacht. Die Deutsche Krebshilfe gibt Tipps im Darmkrebsmonat März.

„Bringen Sie Ihren Körper täglich mindestens eine halbe Stunde in Schwung“, sagt Dr. Freerk Baumann vom Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule Köln. „Bewegen ist gesund und senkt nachweislich das Darmkrebsrisiko.“ Interessierten, die ihren Alltag bewegungsreicher gestalten möchten, bietet die Deutsche Krebshilfe im Internet unter www.bewegung-gegen-krebs.de Informationen und praxistaugliche Tipps.

Jährlich erkranken in Deutschland rund 35.500 Männer und 28.400 Frauen neu an Darmkrebs. Anlässlich des diesjährigen Darmkrebsmonats informiert die Deutsche Krebshilfe verstärkt über die vorbeugenden Effekte von Sport und Normalgewicht.

Bei Menschen, die täglich 30 bis 60 Minuten zügig körperlich aktiv sind, sinkt das Darmkrebsrisiko um 20 bis 25 Prozent. Dies belegen Studien. „Dabei gilt durchaus der Grundsatz „Viel hilft viel“. Denn das Erkrankungsrisiko sinkt insbesondere dann, wenn sich intensiv, häufig und ausdauernd bewegt wird“, betont Baumann. Der Grund: Regelmäßige sportliche Aktivität trägt wesentlich dazu bei, den Stoffwechsel zu aktivieren. Dies stärkt das Immunsystem und unterstützt Vorgänge, durch die der Körper entstandene Schäden am Erbgut selbst reparieren kann. Darüber hinaus hemmen Bewegung und Sport entzündliche Prozesse im Organismus und erleichtern die Gewichtskontrolle. Dies ist bedeutsam, da Übergewicht das Entstehen von Darmtumoren begünstigt.

Zudem gilt: Menschen, die sich gern und viel bewegen, pflegen häufig einen gesünderen Lebensstil als „Bewegungsmuffel“. Sie ernähren sich zumeist bewusster, rauchen seltener, trinken nur wenig Alkohol und verbringen mehr Zeit an der frischen Luft. So senken sie zusätzlich aktiv und selbstbestimmt ihr individuelles Darmkrebsrisiko. Die gemeinsame Kampagne „Bewegung gegen Krebs“ der Deutschen Krebshilfe, des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Deutschen Sporthochschule Köln bietet Interessierten Informationen über den Zusammenhang zwischen Bewegung und Krebsprävention und gibt wertvolle Tipps, wie der Schritt in ein sportlich aktiveres Leben gelingt.

Darüber hinaus bietet die Deutsche Krebshilfe kostenlose Informationsmaterialien zum Thema Darmkrebs und Krebsprävention an: Ratgeber, Präventionsfaltblätter, Plakate sowie Patienten-Informationsfilme auf DVD können bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, bestellt und im Internet unter www.krebshilfe.de heruntergeladen werden.

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e.V.
Christiana Tschoepe, Tel.: 02 28 / 7 29 90-273, eMail: tschoepe@krebshilfe.de
20.03.2014
22.06.2017, 11:21 | dre
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