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Think Pink!

Neues Nähcafé in der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft

Nähcafé. © Foto: Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Nähcafé. © Foto: Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.

Am Montag, den 25. April 2016, von 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr, findet in der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG), Paracelsusstraße 23 in Halle (Saale), ein Nähcafé unter dem Motto „Think pink!“) statt. Erfahrene NäherInnen und Interessierte sind eingeladen, Herzkissen für Brustkrebserkrankte in Sachsen-Anhalt zu nähen und diese individuelle Idee zur Krankheitsbewältigung Betroffener umzusetzen.

Das Nähcafé ist kostenfrei, aber eine Anmeldung unter Telefon 0345 4788110 ist erforderlich. Ein „Herzkissen“ kann nach einer Brustkrebsoperation Druck- und Wundschmerzen in den Achselhöhlen mindern. Es passt sich durch seine spezielle Form besonders gut an den Körper an. Es schützt vor Stößen und erleichtert das Liegen auf der Seite. Das ausschließlich im Ehrenamt gefertigte Kissen wird direkt nach der Operation im Krankenhaus an Betroffene verschenkt. Seit drei Jahren erhalten alle 2.000 operierten Brustkrebsbetroffenen Frauen und auch 30 betroffene Männer ein Herzkissen von der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft und ihren Helfern.

Nähcafé „THINK PINK!“ in der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft
25. April 2016 (Montag), 13:00 Uhr bis 15:30 Uhr
Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Veranstaltungsraum
Paracelsusstraße 23
(Gelände der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Haus 3, 3. Etage)
06114 Halle (Saale)
Eine Anmeldung ist bitte unter Telefon 0345 4788110 oder per E-Mail info@sakg.de erforderlich!

Nähmaschinen sind vorhanden, können aber auch mitgebracht werden.
Das aus Spenden erworbene Material für die Herzkissen wird von der SAKG zur Verfügung gestellt.

Weitere Termine: 25. April 2016 und 23. Mai 2016

Hintergrund

Mit mehr als 70.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Deutschland ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, allein in Sachsen-Anhalt gibt es etwa 2.600 Neuerkrankungen jährlich. Die Diagnose Brustkrebs ist für alle Betroffenen ein Schock.
Die häufigste Therapieoption ist die Operation an der Brust. Viele Patientinnen klagen danach über Druck- und Wundschmerzen in den Achselhöhlen. Eine aus Amerika stammende Idee von selbstgenähten „Herzkissen“ konnte hier Abhilfe schaffen. Sie passen sich durch ihre spezielle Form und die weiche Füllung besonders gut an den Körper an. Das Kissen erleichtert insbesondere das Liegen auf der Seite. Es schützt vor Stößen und später vor dem Sicherheitsgurt beim Autofahren. Das Kissen wird direkt nach der Operation noch im Krankenhaus an Betroffene verschenkt.

Gefertigt werden die 40 mal 50 Zentimeter großen, mit spezieller Füllung gestopften und bei 60 Grad waschbaren Kissen nicht industriell, sondern in Handarbeit von ausschließlich freiwilligen Helfern.

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft hat vor mehr als fünf Jahren mit dem Projekt „Kleines Herz mit großer Wirkung“ eine ehrenamtliche Initiative in Halle (Saale) gestartet und inzwischen sachsen-anhalt-weit etabliert. Ziel ist, insbesondere durch die finanzielle Unterstützung von Spendern, dass jede operierte Brustkrebspatientin über ein eigenes Kissen als praktischen Helfer und Trostspender verfügt. Der Bedarf liegt bei ca. 1.800 bis 2.000 Kissen im Jahr. Der finanzielle Materialaufwand beträgt dabei ca. 10.000 Euro.

Spendenkonto: 387307317 l BLZ: 800 537 62 (Saalesparkasse)
IBAN DE08 8005 3762 0387 3073 17 l BIC NOLADE21HAL

Nähcafé „THINK PINK!“ in der SAKG. © Foto: Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e.V.
Nähcafé „THINK PINK!“ in der SAKG. © Foto: Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e.V.
Pressemitteilung Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Jana Krupik-Anacker / Sven Hunold, Redaktionsleitung „leben“, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V., Paracelsusstraße 23, 06114 Halle (Saale), Tel.: 0345 4788110, Fax: 0345 4788112, eMail: redaktion@sakg.de
16.03.2016
22.06.2017, 11:21 | tsc
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