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Info-Veranstaltung

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in der Praxis – Was ist zu beachten

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. © Foto: Helene Souza / pixelio.de
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. © Foto: Helene Souza / pixelio.de

Am Mittwoch, den 5. Oktober 2016, 16:00 Uhr, findet beim AWO Kreisverband Mansfeld-Südharz e. V., Karl-Liebknecht-Straße 33, in Sangerhausen der Vortrag „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in der Praxis – Was ist zu beachten“ der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAGK) statt.

Antje Rödiger, Geschäftsführerin des AWO Kreisverbandes Mansfeld-Südharz e. V. sowie Vorstandsvorsitzende des Vereins "Betreuung und Selbstbestimmung in Sangerhausen" spricht über die Absicherung und Betreuung in Not geratener Menschen. Auftrag des Betreuungsvereins ist die Begleitung von Menschen in rechtlichen, individuellen und persönlichen Anliegen. Ebenso wird über Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügungen informiert.

Bei schweren Erkrankungen sollte die Fürsorge der Angehörigen schriftlich geregelt werden. Nach welchen Grundätzen gehandelt oder ob ein gerichtlich bestellter Betreuer eingesetzt wird, hängt von unterschiedlichen Situationen ab.
Während und nach der Veranstaltung ist Raum für Fragen und Austausch.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Telefon 0345 4788110 oder per E-Mail info@sakg.de ist erforderlich.

Vortrag: „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht in der Praxis – Was ist zu beachten“
5. Oktober 2016 (Mittwoch), 16 Uhr
AWO Kreisverband Mansfeld-Südharz e. V.
Karl-Liebknecht-Straße 33
06526 Sangerhausen
Anmeldung bitte unter 0345 478 8110 oder info@sakg.de

Hintergrund:

Jeden kann es jederzeit treffen: Durch Unfall oder Erkrankungen können Menschen die wichtigen Dinge des Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln.

Bevor man anderen wichtige Entscheidungen überlässt bzw. die Verantwortung abgibt, sollte vorbeugend selbst entschieden werden, was im Falle eines Angehörigen geschehen soll.

Der Gesetzgeber bestellt in der Regel, durch das örtliche Amtsgericht als Vormundschaftsgericht, Betreuer, für den Fall, dass jemand etwa durch einen Infarkt, Alters- oder Krebserkrankung (Demenz) usw. nicht mehr handlungsfähig sind.

Um zu vermeiden, dass durch die Gerichte eine fremde Person benannt wird, kann mit einer Betreuungsverfügung frühzeitig eine Person des Vertrauens benannt werden, die durch das Gericht bestellt werden soll, aber auch wer nicht zum Betreuer werden soll, wo sich der Wohnsitz des Betreuten befindet und in eingeschränktem Maße wie mit Finanzen umgegangen werden soll.

Die Bestellung obliegt letztlich dem Gericht, das auch eine gewisse Kontrolle über den Betreuer ausübt. Um aber ein Stück weit Sicherheit für die zu betreuende Person zu erhalten, können im Vorfeld Maßnahmen ergriffen werden.

Pressemitteilung Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Jana Krupik-Anacker / Sven Hunold, Redaktionsleitung „leben“, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V., Paracelsusstraße 23, 06114 Halle (Saale), Tel.: 0345 4788110, Fax: 0345 4788112, eMail: redaktion@sakg.de
29.09.2016
22.06.2017, 11:21 | tsc
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