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Sommer, Sonne, Sonnenschutz – vermeidbare Hautkrebsrisiken ausschalten

Für alle Sommerfans stellt der Krebsinformationsdienst neues Informationsmaterial zur Verfügung. © Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
Für alle Sommerfans stellt der Krebsinformationsdienst neues Informationsmaterial zur Verfügung. © Foto: Bernd Kasper / pixelio.de

Für alle Sommerfans, die Sonne gut geschützt genießen möchten, stellt der Krebsinformationsdienst neues Informationsmaterial zu den Themen UV-Schutz und Hautkrebs-Früherkennung zur Verfügung. Krebspatienten können sich über den richtigen Umgang mit Sonne während und kurz nach einer Therapie informieren.

Sommerzeit ist Ferienzeit, die Sonne lockt ins Freie und ans Wasser. Wer den Sommer ohne Reue genießen will, kann schon durch einfache Maßnahmen sein Risiko für eine Hautkrebserkrankung deutlich senken, wie die Leiterin des Krebsinformationsdienstes, Dr. Susanne Weg-Remers, erläutert: „Wer das Sonnenlicht um die Mittagszeit meidet, empfindliche Haut mit Kleidung bedeckt und auf unbedeckter Haut Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 20 verwendet, schaltet einen Gutteil der vermeidbaren Risiken aus.“ Die wichtigsten Informationen und Tipps stellt der Krebsinformationsdienst in seinem neuen Informationsblatt „Hautkrebsrisiko UV-Strahlung – Wie kann man sich schützen?“ zum Herunterladen und Ausdrucken bereit.

Über das Hautkrebs-Screening zur Früherkennung von schwarzem Hautkrebs informiert ein weiteres neues Infoblatt des Krebsinformationsdienstes. „Neben einem verantwortungsvollen Umgang mit der UV-Strahlung und dem Verzicht auf Solarien senkt auch die Teilnahme an Früherkennungsuntersuchungen das persönliche Risiko“, so Weg-Remers. „Früh genug erkannt, lässt sich schwarzer Hautkrebs erfolgreich entfernen.“ Mit dem Hautkrebs-Screening, das für alle gesetzlich Versicherten ab dem Alter von 35 Jahren angeboten wird, soll Hautkrebs im Frühstadium erkannt werden. Das Infoblatt „Wissenswertes zur Hautkrebs-Früherkennung“ steht ebenfalls im Internet zum Herunterladen bereit. Offene Fragen zum Schutz vor Hautkrebs oder zur Hautkrebsfrüherkennung beantworten die Ärztinnen und Ärzte des Krebsinformationsdienstes auch am Telefon (0800 - 420 30 40, täglich kostenfrei von 8 bis 20 Uhr) oder per E-Mail (krebsinformationsdienst@dkfz.de).

Spezielle Fragen zum Umgang mit der Sonne stellen sich für Krebspatienten während und unmittelbar nach einer Krebstherapie, etwa bei einer Chemotherapie oder Bestrahlung. Das Beispiel einer Brustkrebspatientin, die in einer Therapiepause einen Kurzurlaub machen möchte, hat der Krebsinformationsdienst daher auf seinen Internetseiten aufgegriffen. Unter dem Titel „Nach Strahlentherapie in die Sonne?“ erläutert der Krebsinformationsdienst die Empfehlungen von Fachleuten. Da bestrahlte Haut empfindlicher ist, wird etwa empfohlen, direkte Sonneneinstrahlung während einer Strahlentherapie und unmittelbar danach zu meiden. Wie die Erholung trotzdem gelingen kann, erläutert der Krebsinformationsdienst unter www.krebsinformationsdienst.de/aktuelles/2014/news38.php

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Pressemitteilung dkfz
Dr. Stefanie Seltmann, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsches Krebsforschungszentrum, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg, Tel.: 06221 / 42 2854, Fax: 06221 42 2968, eMail: presse@dkfz.de
11.07.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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