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  • Denise Reimbold

Magdeburg

Treffen und Vortrag des Arbeitskreises der Pankreatektomierten

Magdeburger Dom. © Foto: Holzmichel / pixelio.de
Magdeburger Dom. © Foto: Holzmichel / pixelio.de

Ein nächstes Treffen des Arbeitskreises der Pankreatektomierten (AdP e. V.), Regionalgruppe Magdeburg, findet für Mitglieder, Betroffene und Angehörige am Dienstag, den 16. Juni 2015, um 15 Uhr, Breiter Weg 251, in 39104 Magdeburg, im "Stern-Info-Treff" statt. Die Teilnehmer treffen sich in der ersten Etage. Anstelle eines Erfahrungsaustauschs findet ein Vortrag zum Thema "Verbessert ein Pankreaszentrum die Behandlungsqualität?" statt.

Dr. med. Dipl. Inf. Felix Christoph Popp, Leiter des Pankreaszentrums der Universitätsklinik Magdeburg, steht als Referent zur Verfügung. Nach dem Vortrag bleibt viel Zeit, sich über das Leben mit Bauchspeicheldrüsenerkrankungen auszutauschen und verschiedene Fragestellungen zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Treffen und Vortrag des Arbeitskreises der Pankreatektomierten (AdP e. V.) für Bauchspeicheldrüsenerkrankte
„Verbessert ein Pankreaszentrum die Behandlungsqualität?“
16. Juni 2015 (Dienstag), 15:00 Uhr
„Stern-Info-Treff“
Erste Etage
Breiter Weg 251
39104 Magdeburg

Informationen zur Selbsthilfe des AdP e. V für Bauchspeicheldrüsenerkrankte über:

Lutz Otto (Gruppenleiter):
Tel.: 0391 2525768
eMail: adp-magdeburg@live.de

oder

Melanie Bodendieck (stellv. Gruppenleiterin):
Tel.: 034785 90979

Hintergrund:

Die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) ist mit einem Anteil von etwa drei Prozent aller Krebserkrankungen in Deutschland relativ selten. Jedes Jahr erkranken rund 8.200 Männer und 8.060 Frauen daran. Hinzu kommen noch die chronischen und akuten Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis). »Ich selbst habe nach der Diagnosestellung erfahren, wie wichtig und unterstützend die Hilfe einer Selbsthilfeorganisation sein kann. Leider fehlte damals der persönliche Kontakt in Magdeburg, weil es keine direkte Anlaufstelle in Magdeburg gegeben hat«, sagt Lutz Otto, Leiter des Arbeitskreises der Pankreatektomierten (AdP e. V.). »Das hat uns bewogen, hier vor Ort dieses Hilfsangebot ins Leben zu rufen.« Betroffene fallen oft in ein tiefes Loch und bekommen bei der Regionalgruppe des AdP e. V. in Magdeburg Informationen zur Lebenshilfe. Der Austausch der Betroffenen untereinander und Fachvorträge unterstützen die Menschen bei der Krankheitsbewältigung. Viele Fragen bleiben bei der Diagnosestellung, Therapie oder nach einer Operation unbeantwortet. Der AdP e. V. versucht, einen großen Teil dieser Fragen zu beantworten.

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft ist ein erster Anlaufpunkt für alle Menschen in Sachsen-Anhalt, die von einer Krebserkrankung betroffen sind. Krebserkrankten, Angehörigen, Freunden und Bekannten vermitteln wir professionelle Hilfsmöglichkeiten und Beratungsangebote und unterstützen und begleiten so ein Leben mit der Erkrankung. Wir beantworten Fragen zum Thema Krebs und finden einen geeigneten Ansprechpartner für Ratsuchende. Das Anliegen unserer Arbeit wird durch das Motto „Durch Wissen zum Leben“ getragen. Ziel der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V. ist die Verbesserung der Versorgung von Krebskranken in Sachsen-Anhalt. Wir finanzieren unsere Arbeit aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen. Das Online-Beratungsangebot erreichen Sie unter www.krebsberatung-online.de

Pressemitteilung, Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
Jana Krupik-Anacker / Sven Hunold, Redaktionsleitung „leben“, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V., Paracelsusstraße 23, 06114 Halle (Saale), Tel.: 0345 4788110, Fax: 0345 4788112, eMail: redaktion@sakg.de
11.06.2015
22.06.2017, 11:21 | dre
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