| Pflegekräftemangel

Griechische Azubis nach Thüringen

Ausbildung und Einstellung von Azubis und Fachkräften aus dem Ausland: „Angesichts der hohen Jugendarbeitslosigkeit in Griechenland und dem gleichzeitig wachsenden Fachkräftemangel in Thüringen ist der Vorschlag von Ministerpräsident Bodo Ramelow, junge Griechen im Freistaat auszubilden, sinnvoll“, erklärt Margit Benkenstein, Vorsitzende der Landesgruppe Thüringen des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa). Weiterlesen

| Pflegebedürftigkeitsbegriff

Perspektivwechsel in der Pflege

Als einen "wegweisenden Schritt" begrüßt das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) die geplante Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes. Er werde zu einem "Perspektiv-Wechsel in der Pflege" führen. "Erstmals sind nun psychische und kognitive Bedarfe den physischen Bedarfen gleich gestellt", betont KDA-Vorstandsvorsitzender Dr. h.c. Jürgen Gohde. Nun werde es darauf ankommen, auch die Leistungen der Pflegereform auf diese neue Sicht auszurichten und sich von starren Leistungsbereichen zu lösen, sagt Jürgen Gode in einer Stellungnahme des KDA zum Referentenentwurf zum Zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSG II). Weiterlesen

| DGIM e.V.

Internisten: Patienten vor Über- und Unterversorgung schützen

In Klinik und Praxis bekommen Patienten täglich medizinische Untersuchungen und Behandlungen verschrieben, die ihnen nicht nützen, oder sogar schaden. Andere, hilfreiche Methoden kommen dagegen zu selten zum Einsatz. Dies zu ändern ist Ziel der Initiative "Klug entscheiden" der DGIM. Gemeinsam mit den internistischen Fachgesellschaften benennt die DGIM jetzt diese Fehlversorgung: Bis zum Herbst will sie für jeden internistischen Schwerpunkt zehn Empfehlungen aussprechen, um Über- und Unterversorgung zu verhindern. Eine Umfrage unter Internisten soll zudem Ursachen und Lösungsansätze identifizieren. Weiterlesen

| Fühlen lassen

DKMS startet mit neuer überraschender Registrierungskampagne

Die neue crossmediale Kampagne der DKMS "Fühlen lassen" sorgt ab sofort bundesweit für Aufmerksamkeit, in dem sie Nicht-Betroffene nachempfinden lässt, welche Gefühlsachterbahn Blutkrebspatienten durchleben. Die Botschaft: Blutkrebs kann jeden treffen, plötzlich und unvermittelt. Ziel ist die Steigerung der Neuaufnahmen potenzieller Stammzellspender in die Datei, um so noch mehr Lebenschancen für Patienten weltweit ermöglichen zu können. Weiterlesen

| DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei

Mehr Hoffnung für Blutkrebspatienten auf der ganzen Welt

Es ist das größte Geschenk, das man einem lebensbedrohlich erkrankten Menschen machen kann: Die Chance auf Heilung und ein neues, gesundes Leben. Mit Lukas Schmetz aus Erkrath (NRW) hat nun zum 50.000sten Mal ein DKMS-Spender Stammzellen für einen ihm unbekannten Blutkrebspatienten gespendet und ihm genau dieses bedeutende Geschenk gemacht. Weiterlesen

| Deutsche Gesellschaft für Urologie

Präventionsgesetz lässt Ärzteschaft bisher außen vor

Es war überfällig und wird von der Ärzteschaft in weiten Teilen kritisiert: Dennoch begrüßen die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) das jüngst verabschiedete Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention der Großen Koalition als einen Schritt in die richtige Richtung. Wie die Bundesärztekammer, monieren auch die Urologen die fehlende strukturelle Einbindung ärztlicher Organisationen und deren Kompetenz. Mit eigenen Initiativen, wie der Etablierung einer "Jungensprechstunde", steuern DGU und BDU dagegen. Weiterlesen

| Deutsche Krebshilfe

Krebsrisiko senken: Weniger sitzen – mehr bewegen

Siebeneinhalb Stunden täglich sitzen die Menschen in Deutschland im Durchschnitt. Das hat erhebliche Folgen für die Gesundheit: Unabhängig vom Aktivitätslevel erhöht sitzende Tätigkeit nachweislich das Krebsrisiko. Vor allem die Wahrscheinlichkeit, an Darm- und Gebärmutterhalskrebs zu erkranken, steigt. Weiterlesen

| Freie Ärzteschaft e.V.

E-Health-Hype und Renditeträume beim Hauptstadtkongress - Alternative: Kongress Freier Ärzte

Diese Woche treffen sich in Berlin die "Kompetenz- und Entscheidungsträger in der Medizin" zum alljährlichen "Davos der Medizin", so die Werbebotschaften für den dreitägigen "Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit". Eröffnet wurde er gestern von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU), dem diesjährigen Preisträger des Big Brother Awards der Datenschützer. Weiterlesen

| Leipzig

Erfolgreich gegen den Strom paddeln

Am Freitag, dem 12. Juni 2015, ab 16:00 Uhr lädt die Sächsische Krebsgesellschaft unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch, und in Zusammenarbeit mit der Krankenkasse Knappschaft erstmals zur Informations- und Benefizveranstaltung "Paddeln gegen den Strom" an der Kanuparkschleuse zwischen Störmthaler und Markleeberger See ein. Weiterlesen

| Urologie

Blasenkrebs – oft ein Zufallsbefund

Harnblasenkrebs ist die zweithäufigste urologische Tumorerkrankung. Der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) macht deshalb wiederholt darauf aufmerksam, dass ein Tumor in der Blase zunächst ohne charakteristische Symptome wächst. Weiterlesen

| DGU e.V.

Stellungnahme der Urologen zu irritierender Berichterstattung um AOK "Faktenboxen"

Stellungnahme von Deutscher Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) zur Berichterstattung über die Veröffentlichung erster AOK-Faktenboxen am (Fehl-)Beispiel des PSA-Tests in verschiedenen Medien wie etwa WAZ/derwesten.de (26.05.2015), Aachener Nachrichten (26.05.2015), n-tv.de (26.05.2015), Saarbrücker Zeitung (27.05.2015) uvm. Weiterlesen

| Krebsinformationsdienst

Ein Jahr krebsinformationsdienst.med – Fachkreise schätzen das Angebot

Der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums bietet umfassende Informationen zum Thema Krebs per Telefon, E-Mail und Internet. Unter dem Namen "krebinformationsdienst.med" steht dieser Dienst seit einem Jahr auch allen, die an der Versorgung von Krebspatienten beteiligt sind, zur Verfügung – mit einer eigenen Servicenummer und E-Mail-Adresse. Weiterlesen

| Welt-Nichtrauchertag 2015

E-Zigaretten und E-Shishas

E-Zigaretten und E-Shishas: Chemie für die Lunge – unter diesem Motto stand der diesjährige Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai in Deutschland. Das AKTIONSBÜNDNIS NICHTRAUCHEN E.V. und die Deutsche Krebshilfe nahmen dies zum Anlass, um über die vielfältigen Gefahren von E-Zigaretten aufzuklären. Weiterlesen

| PalliativKalender 2016

Fotowettbewerb zur Sterbehilfediskussion: Mensch bleiben. Lieben bis zuletzt.

Mit dem PalliativKalender 2016 präsentieren Hobby- und Profifotografen bewegende Bilder als Ergebnis des jährlichen Fotowettbewerbes. Diesmal hieß das Motto "Mensch bleiben. Lieben bis zuletzt." Intime und bewegende Motive aus dem Leben rücken Hospizarbeit und Palliativversorgung als Alternativen zur "Sterbehilfe" stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung. Weiterlesen

| Niedersachsen

Landesrechnungshof: Wohlfahrtsförderung verletzt Europarecht

Der Landesrechnungshof nennt die Förderung der Wohlfahrtsverbände in Niedersachsen durch das Land "ziellos", "ungesteuert" und sieht eine Verletzung des europäischen Gemeinschaftsrechts. "Die Rechnungsprüfer in Niedersachsen haben der Landesregierung und den Koalitionsfraktionen mit dem Ergebnis ihrer Haushaltsprüfung eine schallende Ohrfeige verpasst", sagt der Landesvorsitzende des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) Karsten Neumann. Weiterlesen

| Berliner Krebsgesellschaft e.V.

Wie kann Ernährungstherapie Krebspatienten unterstützen?

Mangelernährung und Untergewicht stellen für Menschen mit Krebs eine echte Gefahr dar. Ein Verlust an Gewicht führt fast immer dazu, dass die Tumorbehandlung schlechter vertragen wird und weniger wirksam ist. Das wiederum wirkt sich ungünstig auf den Verlauf der Krankheit aus. Weiterlesen

| Deutsche Krebshilfe

30. Todestag von Dr. Mildred Scheel

Am 13. Mai 1985 starb die Gründerin der Deutschen Krebshilfe, Dr. Mildred Scheel, im Alter von 52 Jahren. Anlässlich ihres 30. Todestages fand heute auf dem Alten Friedhof in Bonn im Beisein ihrer Tochter Cornelia Scheel, dem Präsidenten der Deutschen Krebshilfe, Dr. h.c. Fritz Pleitgen, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Gerd Nettekoven, sowie dem 1. Bürgermeister der Stadt Bonn, Reinhard Limbach, eine Kranzniederlegung statt. Weiterlesen

| Giordano-Bruno-Stiftung

Lassen Sie das doch den Klempner machen!

Frank Ulrich Montgomery, der Präsident der Bundesärztekammer, will verhindern, dass deutsche Ärzte ihre Patienten beim Freitod begleiten. Als er im Dezember gefragt wurde, wer schwerstleidenden, sterbewilligen Menschen denn sonst helfen solle, war seine Antwort: "Lassen Sie das doch den Klempner machen!". Sollten die Delegierten des Deutschen Ärztetags den drastischen Ausspruch ihres Präsidenten damals nicht vernommen haben, wurden sie heute durch eine provokante Kunstaktion daran erinnert. Weiterlesen

| Gesellschaft für Palliativmedizin

Evidenzbasierte Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung Krebskranker erschienen

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat im Mai 2015 die erste S3-Leitlinie zur palliativmedizinischen Versorgung von erwachsenen Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung vorgelegt. Die Leitlinie entstand unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und konzentriert sich zunächst auf die Themenbereiche Atemnot, Schmerz, Obstipation, Depression, Kommunikation, Sterbephase und Versorgungsstrukturen. Weiterlesen

| Bundesärztekammer

Gutachten zu Strahlentherapie AK St. Georg: Vorwurf der Befangenheit nicht haltbar!

Die Ärztekammer Hamburg fordert zu dem von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) vorgestellten Gutachten zu den Vorgängen in der Strahlentherapie der Asklepios Klinik St. Georg eine Richtigstellung: „Wir weisen die erhobenen Vorwürfe gegen die Kommissionsmitglieder der Ärztlichen Stelle entschieden zurück“, sagt Ärztekammerpräsident Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery. Weiterlesen