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  • Thomas Schönemann

Prävention

AOK Sachsen-Anhalt investiert 2014 kräftig in Prävention

Hautkrebs-Vorsorge mit einem Videoscanner. © Foto: AOK-Mediendienst
Hautkrebs-Vorsorge mit einem Videoscanner. © Foto: AOK-Mediendienst

Die AOK Sachsen-Anhalt wird ihre Leistungen im Bereich der Prävention weiter ausbauen. Das hat der Verwaltungsrat der Gesundheitskasse gestern beschlossen. Susanne Wiedemeyer, Vorsitzende des Verwaltungsrates, sagte: "Die neue Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag für 2014 angekündigt, die Prävention in Kindertagesstätten, Schulen, Betrieben und Pflegeheimen fördern zu wollen.

Das begrüßen wir ausdrücklich. Die AOK ist bereits führend auf diesem Gebiet. So investierte die mitgliederstärkste Krankenkasse in Sachsen-Anhalt im Jahr 2012 rund 2,8 Millionen Euro in die Betriebliche Gesundheitsförderung, individuelle Kursangebote, Selbsthilfe sowie in die Prävention in Kindergärten und Schulen. Damit liegt die AOK Sachsen-Anhalt mit 3,98 EUR pro Versichertem deutlich über der Zielvorgabe des Gesetzgebers."

Insbesondere im Bereich des Betrieblichen Gesundheitsmanagements will die AOK Sachsen-Anhalt ihr Angebot kräftig ausbauen. 2013 setzte sie rund 400 Präventionsmaßnahmen in Betrieben um. 2014 wird die Zahl der Unternehmen, die sich beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement von der AOK unterstützen lassen, auf etwa 800 anwachsen. Damit trifft die AOK Sachsen-Anhalt einen Nerv, denn 79 Prozent der Beschäftigten finden es wichtig, dass ihre Gesundheit am Arbeitsplatz gefördert wird. Bereits jeder vierte Arbeitnehmer hat schon einmal an Maßnahmen zur Gesundheitsförderung teilgenommen (repräsentative Umfrage von INSA Consulere im Auftrag des AOK-Bundesverbandes).

Traudel Gemmer, alternierende Vorsitzende des Verwaltungsrates, sagte: "Betriebliche Gesundheitsförderung lohnt sich für Unternehmen. Denn gesunde, motivierte Mitarbeiter, eine hohe Effizienz und geringe Ausfallzeiten sind ein Wettbewerbsvorteil. Die AOK hat eine umfangreiche Angebotspalette entwickelt. Sie begleitet Unternehmen aller Branchen, die mehr Gesundheit und Erfolg wollen."

Damit setzt die AOK Sachsen-Anhalt ihre Leistungs- und Versorgungsoffensive fort. Mit Blick auf die veränderten politischen Rahmenbedingungen unterstrichen Susanne Wiedemeyer und Traudel Gemmer: "Versicherte können künftig wieder zwischen Kassen mit unterschiedlichem Krankenkassenbeitrag wählen. Hier und auch bei den individuellen Zusatzleistungen sind wir gut gerüstet. In 2013 sind neue, attraktive Leistungen für unsere Versicherten wie der Aktivbonus oder die Osteopathie dazugekommen. Den Auftakt hatten bereits die Kostenerstattungen der Schluckimpfung für Säuglinge gegen Rotaviren und des neuen nasalen Grippeimpfstoffes Fluenz® für Kinder gegeben."
Die AOK Sachsen-Anhat betreut rund 700.000 Versicherte in 44 regionalen Kundencentern. Ihr Marktanteil liegt bei rund 34 Prozent.

Pressemeldungh AOK Sachsen-Anhalt
AOK Sachsen-Anhalt, Pressestelle, Andreas Arnsfeld, Tel.: 0391 / 2878-44426, eMail: andreas.arnsfeld@san.aok.de
19.12.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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