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Kompetenznetz Leukämien

CML-Studiengruppe sehr erfolgreich beim ASH

CML-Studiengruppe sehr erfolgreich beim ASH in San Francisco. © Foto: wattwurm25 / pixelio.de
CML-Studiengruppe sehr erfolgreich beim ASH in San Francisco. © Foto: wattwurm25 / pixelio.de

Die CML-Studiengruppe im Kompetenznetz Leukämien war bei der diesjährigen 56. Jahrestagung der Amerikanischen Fachgesellschaft für Hämatologie (ASH) in San Francisco sehr erfolgreich vertreten. In zwei Vorträgen (Saußele et al. (Abstractnummer 155) und Hanfstein et al. (Abstractnummer 156) wurden Daten der CML IV Studie zur Bedeutung der molekularen Remission, also des Rückgangs der Leukämie an die Nachweisgrenze moderner Analysemethoden, für die Prognose bei chronischer myeloischer Leukämie (CML) vorgestellt.

Darüber hinaus wurden drei weitere Vorträge akzeptiert. In der EURO-SKI Studie wurden Daten zum Therapieabsetzen bei CML-Patienten präsentiert (Mahon et al. (Abstractnummer 151)) und Pfirrmann et al. (Abstractnummer 153) demonstrierte die Bedeutung von Diagnosefaktoren auf die Gesamtprognose bei CML. In einer Kosten-Nutzen-Analyse wurde in einem Modell die Auswirkungen nach Einführung von generischem Imatinib, eines zielgerichteten CML-Medikaments, errechnet (Larson et al., Abstractnummer 738). An allen drei Studien ist die CML-Studiengruppe im Rahmen von europäischen Kooperationen aktiv beteiligt.

Zusätzlich wurden vier Abstracts als Posterpräsentationen angenommen (Saussele et al., Hanfstein et al., Dietz et al. und Baccarani et al. Abstractnummern 2567, 3138, 3144, 3160).

Bei einem Post-ASH Symposium direkt im Anschluss an die Jahrestagung berichtete Rüdiger Hehlmann, Leiter der CML-Studiengruppe und Sprecher des Kompetenznetzes Leukämien, über die Sicherheit und Effektivität von Imatinib über einen Zeitraum von 10 Jahren anhand von Daten der CML-Studie IV.

Ansprechpartner für Fachvertreter:
Dr. rer. nat. Sina Hehn, Informationszentrum im Kompetenznetz "Akute und chronische Leukämien", Universitätsklinikum Frankfurt, Tel: +49 (0)69 6301-6429, E-Mail: info@kompetenznetz-leukaemie.de

Das Kompetenznetz Akute und chronische Leukämien wurde 1999 als eines der ersten Kompetenznetze in der Medizin gegründet. Ziel ist der Aufbau eines weltweit führenden kooperativen Leukämie-Netzwerks zur Verbesserung der bevölkerungsbezogenen Versorgung und der gesundheitsbezogenen Forschung bei akuten und chronischen Leukämien. Seit seiner Gründung strukturiert das Netzwerk wesentliche Aktivitäten in der Leukämietherapie und -forschung in Deutschland und unterstützt den Transfer wissenschaftlichen Fortschritts von der Grundlagenforschung bis in die Patientenversorgung.

 

Dr.rer.nat. Sina Hehn, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kompetenznetz Leukämien
Dr.rer.nat. Sina Hehn, Tel.: 069 / 6301 6429, Fax: 069 / 6301 7463, eMail: hehn@em.uni-frankfurt.de
21.12.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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