• Verbände [+]
  • Thomas Schönemann

TK in Mecklenburg-Vorpommern

Darmkrebs: Neuerkrankungen sind rückläufig

Arzt-Patienten-Gespräch. © Foto: Techniker Krankenkasse
Arzt-Patienten-Gespräch. © Foto: Techniker Krankenkasse

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland. Rund 1.900 Mecklenburger und Vorpommern mussten im Jahr 2012 wegen dieser Diagnose ins Krankenhaus. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Das meldet die Techniker Krankenkasse (TK) heute in Schwerin zum Darmkrebsmonats März. Doch es gibt auch eine positive Nachricht.

Die Anzahl der Neuerkrankungen ist seit 2010 rückläufig. Vier Jahre zuvor waren es noch acht Prozent mehr Patienten mit dieser Diagnose. Die Kasse beruft sich auf die Gesundheitsberichterstattung des Bundes.

Fast immer entsteht Darmkrebs aus gutartigen Wucherungen, die sich erst im Laufe von Jahren entwickeln. Wird dieses Wachstum frühzeitig erkannt und behandelt, so liegt die Heilungschance bei über 90 Prozent. Vorsorgeuntersuchungen sind deshalb enorm wichtig.

Ab 50 Jahre beinhaltet die jährliche Vorsorge einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl und ab 55 alle zehn Jahre eine Darmspiegelung (Koloskopie). Bei Personen, die ein erhöhtes Krankheitsrisiko aufweisen, sind zusätzliche Untersuchungen sinnvoll. Dazu zählen zum Beispiel Menschen, die Angehörige ersten Grades haben, die an Darmkrebs erkrankt sind oder waren.

Zudem gibt es bei der TK die Broschüre " Darmkrebs-Früherkennung". Sie enthält die praktische Beschreibung rund um die Vorbereitung und Durchführung der Darmkrebs-Früherkennung.

Pressemitteilung TK in Mecklenburg-Vorpommern
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Heike Schmedemann, Tel.: 03 85 / 76 09-567 Fax: 03 85 / 76 09-570, eMail: heike.schmedemann@tk.de
25.03.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
Zurück