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  • Denise Reimbold

Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen

Der Women-MINT-Slam auf der Ideenexpo auch mit Life Sciences

Die Slammerinnen: Elena Fadeeva, Katja Obst, Anka Kirschner und Sira Gratz. © Foto: Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Die Slammerinnen: Elena Fadeeva, Katja Obst, Anka Kirschner und Sira Gratz. © Foto: Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.

MINT im Schnelldurchlauf: Eines der Highlights auf am ersten Tag der Ideenxpo war der Women-MINT-Slam vom "Nationalen Pakt für Frauen in MINT-Berufen - Komm, mach MINT." Vier Studentinnen traten am ersten Samstag gegeneinander an und gaben innerhalb von zehn Minuten auf höchst unterhaltsame Art und Weise Einblicke in ihren Studiengang und -alltag sowie in ihre eigene Motivation für diesen Weg.

Dafür standen Ihnen alle kreativen Mittel offen, die sie auch genutzt haben, um das Publikum zu überzeugen. Einen spannenden Rückblick gibt das Video.

Sira Gratz, 26 Jahre, Doktorandin im Fach Mathematik an der Leibniz-Universität Hannover ging der Frage nach, was Postboten von Kinderreimen lernen können. Eine ganze Menge, denn das „Haus vom Nicolaus“ entspricht genau dem Ziel jeden Briefträgers einen Weg zu finden, in dem jede Kante genau einmal abgegangen wird, um alle Briefkästen zu erreichen. Logisch, oder?

Und Anka Kirschner, 22 Jahre, Studentin des Masterstudiengangs Präzisionsmaschinenbau an (Bachelor) an der HAWK Göttingen ging einer Frage nach, die schon viele umgetrieben hat. Wie konnte Peter Jackson in seinen Hobbit-Filmen die Trägheit besiegen und riesige Felsbrocken zum Fliegen bringen? Ankas Berechnungen zeigen, er konnte es nicht, es sieht nur so aus.

Katja Obst, 25 Jahre, Master Absolventin Life Science Engineering (HTW Berlin) gewährte ganz aktuelle Einblicke in das Thema „Früherkennung durch Biomarker - Dem Krebs keine Chance geben“. Ein gezieltes Gen-Knockdown hält das Tumorwachstum im Schach. Solche Entwicklungen sind auch schon mal eine Reise nach Australien wert.

Elena Fadeeva, 35 Jahre, Doktorandin im Fach Physik an der Leibniz Universität Hannover machte in ihrem Beitrag deutlich, dass es sich immer lohnt in die Oberfläche zu investieren. Denn durch eine gezielte Modifikation der Oberfläche kann die Funktion des gesamten Systems verbessert werden. Das macht sich nicht nur Katie Holmes, sondern auch die Lotusblüte zu Nutze.

Wer jetzt neugierig geworden ist, dem wünschen wir viel Spaß bei dem Videopodcast „Women MINT Slam“ auf der Ideenexpo.

Über "Komm, mach MINT."

"Komm, mach MINT." - der Nationale Pakt für Frauen in MINT-Berufen führt die Kompetenz von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialpartnern und Medien zusammen, um das Bild der MINT-Berufe in der Gesellschaft zu verändern. "Komm, mach MINT." ist Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung "Aufstieg durch Bildung" und wurde 2008 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit dem Ziel gestartet, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Berufskarrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. Bereits über 150 Partner unterstützen aktuell diese Zielsetzung mit vielfältigen Aktivitäten und Maßnahmen, z. B. zur Studien- und Berufsorientierung junger Frauen. Die Geschäftsstelle von "Komm, mach MINT." ist im Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. angesiedelt.
Das Informationsportal www.komm-mach-mint.de bietet einen Überblick über das breite Spektrum von Angeboten zur Gewinnung weiblicher Nachwuchskräfte mit konkreten Tipps, Handlungsempfehlungen und einer bundesweiten Projektlandkarte mit mehr als 1.000 Projekten.

Christina Haaf, M.A., Pressestelle, Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.
Christina Haaf, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Geschäftsstelle Nationaler Pakt für Frauen in MINT-Berufen, Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521 / 329821 / 62, eMail: haaf@komm-mach-mint.de
26.09.2013
22.06.2017, 11:21 | dre
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