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  • Thomas Schönemann

Verband des eZigarettenhandels

Europäische Ärzte starten Initiative für die eZigarette

eZigarette und eLiquids. © Foto: Lauri Rantala (Flickr: 510N e-cigarette and e-liquids) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons
eZigarette und eLiquids. © Foto: Lauri Rantala (Flickr: 510N e-cigarette and e-liquids) [CC-BY-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Ärzte haben europaweit an EU-Entscheider appelliert, die eZigarette im freien Handel zu belassen. In Frankreich wurde ein Aufruf von 100 Ärzten unterzeichnet. Auszug: "Sicher ist, dass in der Risiko-Skala die elektronische Zigarette weit weniger gefährlich als Tabak, Alkohol, fetthaltige oder zuckerhaltige Lebensmittel ist."

In Großbritannien wurde ein Brief von 13 Gesundheitsexperten an die Mitglieder des EU-Parlaments versendet. Die Mediziner fordern die Parlamentarier auf, gegenüber neuen Plänen der EU-Kommission zur Verhinderung der eZigarette standhaft zu bleiben.

Freie Übersetzung:
"Sir, Rauchen ist die häufigste Ursache für vermeidbare Todesfälle und Krankheiten in der EU: 29 Prozent der Erwachsenen rauchen, es gibt 700.000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr. Während herkömmliche Rauchstopp-Ansätze nicht weiterführen, können mit Hilfe von E-Zigaretten sieben bis zwölf Millionen Raucher in der EU auf eine sicherere Alternative umsteigen.

Die positive Geschichte der E-Zigarette könnte bald zu einem abrupten Ende kommen. In der EU-Tabakrichtlinie wurde vorgeschlagen, E-Zigaretten als Arzneimittel zu regeln. Arzneimittel-Verordnungen sind teuer, langwierig, wettbewerbswidrig und ersticken Innovation im Keim. Es würden die meisten aktuellen Produkte aus dem Markt verschwinden. Das Europäische Parlament lehnte diesen Vorschlag zugunsten einer Verbraucher-Regulierung ab. Die Europäische Kommission schlägt nun erneut eine Änderung vor, die E-Zigaretten wie tabakähnliche Produkte (was sie nicht sind) zu definieren. Außerdem: Verbote von Aromen (wichtig für alle Konsumenten), willkürliche Untergrenzen für den maximalen Nikotingehalt, Verbot von Mehrwegprodukten (die viele Verbraucher bevorzugen) und ein Werbeverbot wie bei Tabakprodukten. Diese Vorschläge würden den Markt und die Attraktivität für den Verbraucher zu begrenzen.

Eine Regulierung von e-Zigaretten auf diese Weise würde es leichter machen, Tabak-Zigaretten zu vermarkten als die viel sichereren E-Zigaretten. Wir fordern das Europäische Parlament auf, diesen Versuch, eine Arzneimittel-Regulierung durch die Hintertür einzuführen, zu unterbinden."

Unterzeichner: Prof. Gerry Stimson, emeritierter Professor, Imperial College London, UK; Prof. Dr. Peter Hajek, Wolfson Institute of Preventive Medicine, Barts und der Queen Mary University, London, UK; Dr. Lynne E Dawkins, University of East London, UK; Dr. Miroslaw Dworniczak, Poznan, Polen; Dr. Konstantinos Farsalinos , Onassis Cardiac Surgery Center, Griechenland und Universitätsklinikum Gathuisberg, Belgien; Prof. Riccardo Polosa, Direktor des Instituts für Innere Medizin und Klinische Immunologie, Universität Catania, Italien; Dr. Michal Kozlowski, eSmoking Institut, Poznan, Polen; Prof Demetrios Kouretas, Schule für Gesundheitswissenschaften und Vizerektor der Universität von Thessalien, Griechenland; Dr. Jacques Le Houezec, Berater in Public Health, Rennes, Frankreich; Dr. Gérard Mathern, Saint-Chamond, Frankreich; Dr. Philippe Presles, Institut Moncey, Paris, Frankreich; Prof. Andrzej Sobczak, Medizinische Universität von Schlesien, Katowice, Polen; Prof Aristides Tsatsakis, Universität von Kreta, Griechenland

Pressemitteilung Verband des eZigarettenhandels
Philip Drögemüller, Pressesprecher, Verband des eZigarettenhandels, Tel: 04105 / 8598723, Fax: 04105 / 8598790, eMail: presse@vd-eh.de
03.12.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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