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  • Thomas Schönemann

Deutsche Krebshilfe

Fit und gesund ins neue Jahr: Der Speck muss weg

Fit und gesund ins neue Jahr. © dreimirk30 / pixelio.de
Fit und gesund ins neue Jahr. © dreimirk30 / pixelio.de

Die Weihnachtstage und der Jahreswechsel sind vorüber. Dies war nicht nur eine Zeit der Entspannung und der Familien, sondern auch eine Zeit der guten Vorsätze. Gerade nach den kalorienreichen Festtagen nehmen sich viele Menschen vor, körperlich aktiver zu sein und bewusster auf ihre Ernährung zu achten. Die Deutsche Krebshilfe unterstützt diese Absichten. „Eine ausgewogene Kost und regelmäßige Bewegung tun Körper und Seele gut. Zudem werden durch den Abbau von Übergewicht krebsfördernde Entzündungsprozesse im Körper reduziert“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

Die kulinarischen Verlockungen der Advents- und Weihnachtszeit sind groß und köstlich: Glühwein und Reibekuchen auf dem Weihnachtsmarkt, Gans, Raclette oder Fondue an den Festtagen. Das alte Jahr wird traditionell mit der Familie und Freunden gern kulinarisch üppig verabschiedet und auf das neue Jahr mit Sekt angestoßen –alles Kalorien, die an den Feiertagen nicht unbedingt durch körperliche Aktivität auch wieder verbraucht werden. Der häufigste Vorsatz, den Menschen für das neue Jahr fassen, lautet daher alljährlich immer wieder: mehr bewegen und gesund ernähren.

Dauerhaft führen ein inaktiver Lebensstil und eine zu hohe Kalorienzufuhr zu Übergewicht. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen ist in Deutschland davon betroffen, ein Viertel ist sogar fettleibig. Erwachsene sind den Kindern und Jugendlichen dabei ein schlechtes Vorbild: bereits jedes sechste Schulkind schleppt zu viele Kilos mit sich herum, Tendenz steigend.

Dieses Übergewicht stellt langfristig ein gesundheitliches Problem dar: In den Fettzellen spielen sich Prozesse ab, die das Entstehen verschiedener Krebsarten begünstigen. Ein hoher Körperfettanteil erhöht das Krebsrisiko für mindestens 13 Krebsarten. Dazu gehören unter anderem Darmkrebs, Brustkrebs und Speiseröhrenkrebs.

„Krebserkrankungen vorzubeugen ist leichter als sie zu behandeln“, so Gerd Nettekoven. „Regelmäßige Bewegung und ein ausgewogener Speiseplan mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten sowie wenig Fett und Fleisch sind gesund, verhindern Übergewicht und senken das Krebsrisiko.“

Damit die guten Vorsätze auch langfristig Bestand haben, empfiehlt die Deutsche Krebshilfe, konkrete und realistische Ziele zu setzen. Insbesondere beim Sport gilt: Langsam anfangen und sich nicht überfordern. Mitstreiter mit ähnlichen Vorsätzen helfen dabei, Rückschläge zu überwinden und an den gefassten Plänen festzuhalten.

Die Deutsche Krebshilfe bietet Interessierten kostenlose Informationsmaterialien zum Thema Krebsprävention an. Die Präventionsratgeber „Gesunden Appetit! Vielseitig essen – Gesund leben“ und „Schritt für Schritt. Mehr Bewegung – Weniger Krebsrisiko“ können bei der Deutschen Krebshilfe, Postfach 1467, 53004 Bonn, bestellt und HIER heruntergeladen werden.

Pressemitteilung Deutsche Krebshilfe e.V.
Dr. Svenja Ludwig, Öffentlichkeitsarbeit Deutsche Krebshilfe, Bonn, Tel.: 0228 / 729 90 270, E-Mail: Ludwig@krebshilfe.de
28.01.2017
22.06.2017, 11:21 | tsc
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