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TK Mecklenburg-Vorpommern

Im Nordosten mehr Sterbefälle als im Bundesdurchschnitt

Schweriner Schloss. © Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Schweriner Schloss. © Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Gemessen an der Einwohnerzahl sterben in Mecklenburg-Vorpommern 17 Prozent mehr Menschen an Krebs als im Bundesdurchschnitt. Das meldet die Techniker Krankenkasse (TK) in Schwerin. Bezogen auf 100.000 Einwohner gab es im Jahr 2013 im Nordosten aufgrund dieser Diagnose 326 Sterbefälle.

Der Bundesdurchschnitt liegt bei 278 Todesfällen. Die TK beruft sich auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. Die meisten Menschen sterben an Krebs in Sachsen-Anhalt (362) gefolgt vom Saarland (336) und Mecklenburg-Vorpommern. Die niedrigste Sterberate liegt in Baden-Württemberg (235).

Krebs ist ein Überbegriff für bösartige Neubildungen (maligne Tumoren) und beschreibt das daraus resultierende Krankheitsbild. Es handelt sich nicht um ein einheitliches Krankheitsbild sondern um einen Oberbegriff für weit mehr als 100 verschiedene Krankheiten.

Krebserkrankungen sind nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Mit einem Anteil von ungefähr 25 Prozent an allen sämtlichen Todesfällen werden Krebserkrankungen nur noch von den Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigstem Sterbegrund übertroffen. "Viele Untersuchungen und Beobachtungen weisen darauf hin, dass Lebens-, Ess- und Genussmittelgewohnheiten die Häufigkeit mehrerer Krebserkrankungen wesentlich beeinflussen", so eine Sprecherin der TK.

Pressemitteilung TK-Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern
Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Heike Schmedemann, Tel.: 03 85 / 76 09-567, Fax: 03 85 / 76 09-570, eMail: heike.schmedemann@tk.de
03.02.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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