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  • Denise Reimbold

Verband der Ersatzkassen

Krankenhausplanung muss sich an Qualitätskriterien ausrichten

Pflege: Noch lange nicht am Ziel. © Foto: AOK-Mediendienst
Pflege: Noch lange nicht am Ziel. © Foto: AOK-Mediendienst

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe hat Eckpunkte für eine Krankenhausreform vorgelegt. Wie sind diese zu bewerten? Und was muss getan werden, um die medizinische Versorgung in den Krankenhäusern zu verbessern? Für den Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) müssen hohe Qualität und gute Erreichbarkeit die entscheidenden Kriterien für eine Krankenhausplanung der Zukunft sein. Ein Gutachten des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) zeigt, wie eine Krankenhausplanung nach diesen Kriterien umgesetzt werden kann. ersatzkasse magazin. stellt das Gutachten vor.

Die Investitionskostenfinanzierung ist eine weitere Baustelle im stationären Sektor. Diese nimmt durch die Bundesländer seit Jahrzehnten ab, sodass die Krankenhäuser gezwungen sind, Lücken durch Mengenausweitung oder Einsparungen im Betriebskostenbereich zu finanzieren. Damit zahlen letztlich die Krankenkassen die fehlenden Investitionskosten über die Beiträge ihrer Versicherten. ersatzkasse magazin. zeigt auf, wie sich der Abschied von der Mischfinanzierung für die Kliniken bis heute nachteilig auf die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) auswirkt.

Abseits der Krankenhausreform nimmt sich die Große Koalition der Pflege an. Zum Jahreswechsel treten das Pflegestärkungsgesetz I sowie das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf in Kraft. Spätestens 2017 soll das Pflegestärkungsgesetz II mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff kommen. Im Interview mit ersatzkasse magazin. erklärt Prof. Dr. Heinz Rothgang, Gesundheitsökonom und Mitglied im Expertenbeirat zur Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs, warum wir trotz dieser Maßnahmen „noch lange nicht am Ziel sind.“

Außerdem lesen Sie unter anderem im ersatzkasse magazin.:

  • Präventionsgesetz: Der gute Wille ist da
  • GKV-Versorgungsstärkungsgesetz: Regionale Budgets ohne Mehrwert
  • Gesundheitspolitik vor Ort: Auswirkungen der letzten Landtagswahlen


Informationen unter www.vdek.com/magazin.html

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 26 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

- BARMER GEK
- Techniker Krankenkasse (TK)
- DAK-Gesundheit
- Kaufmännische Krankenkasse - KKH
- HEK – Hanseatische Krankenkasse
- Handelskrankenkasse (hkk)
* (sortiert nach Mitgliederstärke)

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen „Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)" in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen mit insgesamt rund 300 sowie weiteren 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Pressemitteilung, Verband der Ersatzkassen e.V
Ansprechpartnerin: Michaela Gottfried, Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek), Pressesprecherin und Abteilungsleiterin Kommunikation, Askanischer Platz 1, 10963 Berlin, Tel.: 0 30 / 2 69 31 - 12 00, eMail: michaela.gottfried@vdek.com
17.12.2014
22.06.2017, 11:21 | dre
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