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  • Thomas Schönemann

Berliner Krebsgesellschaft e.V.

Mit Armbändern gegen Brust- und Hodenkrebs

Brandenburger Tor Berlin. © Foto: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de
Brandenburger Tor Berlin. © Foto: Carl-Ernst Stahnke / pixelio.de

Berliner Krebsgesellschaft erhält über 4.000 Euro vom Hard Rock Cafe Berlin. Die Spende aus einer Armband-Verkaufsaktion kommt jungen Menschen mit Brust- und Hodenkrebs zu Gute.

Die Berliner Krebsgesellschaft freut sich über eine Spende von 4.052 Euro. Diesen Betrag hat das Hard Rock Cafe Berlin durch den Verkauf von mehr als 3.500 Armbändchen His & Hers eingenommen – und nun der Berliner Krebsgesellschaft für ihren Kampf gegen Brust- und Hodenkrebs gespendet.

„Wir finden es ganz prima, dass das Hard Rock Cafe junge Menschen für die Themen Brust- und Hodenkrebs sensibilisieren will und freuen uns sehr über die Spende“, sagt der Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft Dr. Hubert Bucher. Die Aktion trage nicht nur dazu bei, Betroffene vor Ort unmittelbar zu unterstützen, sondern auch die Erkrankung Krebs weiter zu enttabuisieren und auf Früherkennungsmöglichkeiten aufmerksam zu machen.

Hodenkrebs betrifft vorwiegend junge Männer

Auch junge Menschen können an Krebs erkranken. Jede zehnte Brustkrebspatientin ist bei der Diagnosestellung noch keine 45 Jahre alt. Männer sind im Durchschnitt erst 38 Jahre alt, wenn sie an Hodenkrebs erkranken. „In der Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen ist Hodenkrebs die häufigste Tumorart bei Männern“, betont Prof. Dr. Jan Roigas, Vorstandsmitglied der Berliner Krebsgesellschaft und Chefarzt der Vivantes Kliniken für Urologie Am Urban und Im Friedrichshain, Berlin. Da Hodenkrebs mit rund 3.900 Neuerkrankungen pro Jahr vergleichsweise selten sei, seien die Früherkennungsmöglichkeiten leider noch nicht ausreichend bekannt. Dabei gelte genau wie bei Brustkrebs: „Regelmäßige Selbstuntersuchungen durch Tasten helfen, Tumore früh zu erkennen und Heilungschancen zu verbessern.“

Informationsmaterial über die Früherkennung von Brust- und Hodenkrebs stellt die Berliner Krebsgesellschaft kostenlos für alle Berlinerinnen und Berliner bereit. Direkte Hilfe für Betroffene bietet die gemeinnützige Organisation in ihrer Geschäftsstelle in Berlin Mitte an. Patienten und ihre Angehörige können sich von Beratern jederzeit kostenlos medizinische Informationen und psychoonkologische Unterstützung geben lassen und weitere Hilfen in Anspruch nehmen, etwa Kurse und Gruppen zur Krankheitsbewältigung besuchen oder einen Antrag auf finanzielle Hilfe durch den Härtefonds stellen.

Die Armband-Verkaufsaktion lief in den Monaten Juli und August in Hard Rock Cafes in ganz Deutschland. Neben der Berliner Krebsgesellschaft konnten sich noch die Bayerische Krebsgesellschaft in München und die Krebsgesellschaft Nordrheinwestfalen in Düsseldorf über Spenden aus der Hard Rock Cafe-Kampagne freuen. Die Kampagne ist eine von unzähligen Charity-Aktionen des Unternehmens. Weltweit gibt es 138 Hard Rock Cafes, die sich permanent für wohltätige Zwecke engagieren, sei es durch Spendenaktionen oder mittels ehrenamtlicher Einsätze der Mitarbeiter.

Über die Berliner Krebsgesellschaft

Die Berliner Krebsgesellschaft ist für krebsbetroffene Menschen der Ansprechpartner vor Ort. Kostenfreie persönliche Beratung, direkte Hilfe und weitreichende Unterstützung von Patienten und Angehörigen sind die Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation. Weitere wichtige Aufgaben sind Aufklärung und Information der Berliner Bevölkerung sowie Förderung der Krebsforschung und der ärztlichen Weiterbildung. Der gemeinnützige Verein ist seit über 60 Jahren für das Wohl krebskranker Menschen in Berlin tätig und finanziert sich ausschließlich über Erbschaften und Spenden. Ziel der Berliner Krebsgesellschaft ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen. Mehr Informationen: www.berliner-krebsgesellschaft.de

 

Pressemitteilung der Berliner Krebsgesellschaft e.V.
Berliner Krebsgesellschaft e.V., Maren Müller / Beatrice Hamberger, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin, Tel.: 030 / 280 41 955, Fax: 030 / 282 41 36, eMail: presse@berliner-krebsgesellschaft.de
09.09.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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