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Schlag ins Gesicht der Patienten

vfa verharmlost Lieferprobleme

Arzneien auf Rezept. © Foto: AOK-Mediendienst
Arzneien auf Rezept. © Foto: AOK-Mediendienst

Als "Zynismus pur" bezeichnete der stv. Vorsitzende des Hessischen Apothekerverbandes (HAV), Hans Rudolf Diefenbach, die Aussage des Geschäftsführers des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa) Siegfried Throm, Lieferengpässe stellten kaum Probleme für die Patienten in Deutschland dar.

"Diese Aussage weist nicht nur eine totale Unkenntnis der Sachlage auf, sie ist auch ein Schlag ins Gesicht all der Patienten, die dringend auf ihre Arzneimittel angewiesen sind", erklärte Diefenbach. "Die Aussage, in der Regel könnten die Hersteller nach ein paar Wochen wieder liefern, macht mich einfach nur fassungslos. Das kann man doch keinem Patienten, der z.B. an Krebs oder anderen Krankheiten leidet und dringend auf seine Arzneimittel angewiesen ist, ins Gesicht sagen", empört sich der stv. Verbandschef.

"Ich lade Herrn Throm gerne in meine Apotheke ein und bin gespannt, auf welches Verständnis er mit diesen Aussagen bei betroffenen Patienten stößt", so der erboste Diefenbach.

Pressemitteilung Hessischer Apothekerverband e.V.
Kirsten Müller-Kuhl, Strahlenbergerstraße 112, 63067 Offenbach, Tel.: 069 / 79200524, Mobil: 0171 / 3877355, eMail: k.mueller-kuhl@h-a-v.de
03.04.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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