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Zukunft Prävention - Neue Strategien zur Prävention chronischer Erkrankungen

Weniger sitzen – mehr bewegen. © Foto: Lupo / pixelio.de
Weniger sitzen – mehr bewegen. © Foto: Lupo / pixelio.de

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ 2-Diabetes, Krebs oder chronische Atemwegserkrankungen: In den ‚Gesellschaften des längeren Lebens‘ bestimmen chronische nicht übertragbare Erkrankungen zunehmend das Krankheitsgeschehen. Diese Krankheitsbilder sind verantwortlich für die überwiegende Zahl der Todesfälle und einen deutlichen Anstieg der Krankheitskosten in Deutschland.

Auch ein Jahr nach der Verabschiedung des Präventionsgesetzes bleiben chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Depressionen zentrale Herausforderungen. Welche Konzepte erfolgreich umgesetzt werden, wird bei der Tagung „Zukunft Prävention – chronische Erkrankungen“ am 23. November 2016 in Berlin diskutiert. Veranstaltet wird die Tagung vom Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland (DAMiD) zusammen mit der BARMER GEK und dem Kneipp Bund.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ 2-Diabetes, Krebs oder chronische Atemwegserkrankungen: In den ‚Gesellschaften des längeren Lebens‘ bestimmen chronische nicht übertragbare Erkrankungen zunehmend das Krankheitsgeschehen. Diese Krankheitsbilder sind verantwortlich für die überwiegende Zahl der Todesfälle und einen deutlichen Anstieg der Krankheitskosten in Deutschland. Gesundheitsförderung und Prävention sind Schlüsselstrategien, chronische Krankheiten zu verhindern oder ihren Schweregrad und Verlauf zu mildern.

Eine wesentliche Ursache für deren Entstehung ist der Lebensstil: unausgewogene Ernährung, mangelnde körperliche Aktivität, Tabakkonsum und exzessiver Alkoholkonsum. Da chronische Krankheiten und ihre Risikofaktoren in der Bevölkerung sozial ungleich verteilt sind, ist insbesondere sozial Benachteiligten ein besonderes Augenmerk zu widmen.

Auch ein Jahr nach der erfolgreichen Verabschiedung des Präventionsgesetzes bleibt die Bekämpfung chronischer Erkrankungen eine der zentralen Herausforderungen der Präventionspolitik. Im Fokus neuerer Konzepte und Strategien stehen die Stärkung von Selbstmanagement und Gesundheitskompetenz, Partizipation und Empowerment sowie die Weiterentwicklung der lebensweltbezogenen Prävention und der Ausbau gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen über staatliche Interventionen und Regulierungen.

Im Rahmen der Tagung "Zukunft Prävention - chronische Erkrankungen" geht es darum, mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diese und andere Fragen zu diskutieren: Wo stehen wir in der Prävention chronischer Erkrankungen? Welche neuen Konzepte und Handlungsansätze gibt es? Wie können wir das Selbstmanagement und die Gesundheitskompetenz der Betroffenen fördern? Wie viel Staat braucht die Prävention chronischer Erkrankungen? Wo sind die Grenzen staatlicher Interventionen?

Weitere Informationen unter http://www.zukunft-praevention.de
Kontakt für Rückfragen: 030-20 07 70 95

Hinweise zur Teilnahme:
Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.
Die Tagung wird für Ärztinnen und Ärzte von der Ärztekammer Berlin mit vier Fortbildungspunkten zertifiziert.
Anmeldung online: http://www.zukunft-praevention.de/programm_praevention.pdf

Weitere Informationen:
Termin:
23.11.2016 10:30 - 16:00

Anmeldeschluss:
11.11.2016

Veranstaltungsort:
af Auditorium Friedrichstraße
Im Quartier 110
Friedrichstraße 180
10117 Berlin

E-Mail-Adresse:
info@zukunft-praevention.de

 

Presseinformation DAMID
Natascha Hövener, Pressestelle, Dachverband Anthroposophische Medizin in Deutschland - DAMiD, Tel.: 030 / 28877096, Fax: 030 / 97893869, eMail: hoevener@damid.de
22.09.2016
22.06.2017, 11:21 | tsc
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