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Personalisierte Medizin

Begründete Hoffnung oder gewagtes Versprechen?

Analyse. © Foto: Michael Bührke / pixelio.de
Analyse. © Foto: Michael Bührke / pixelio.de

Die Personalisierte Medizin zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung wird weltweit diskutiert. Welche Erwartungen sie erfüllen kann und welche Fragen sich aufgrund der neuen Methoden möglicherweise aufwerfen, analysieren Experten auf der ersten Leopoldina-Lecture am 22. Januar im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen.

Die Veranstaltung bildet den Auftakt einer Vortragsreihe in Hannover, die sich an der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle (Saale) bereits fest etabliert hat.

Pharmakonzerne sehen in der sog. Personalisierten Medizin einen neuen Ansatz, um in hochentwickelten Staaten neue Einkommensquellen zu erschließen. Ärzte und schwerkranke Patienten versprechen sich viel von modernen Diagnostik- und Therapieverfahren, die auf spezifische Anforderungen zugeschnitten sind. Mit individualisierten medizinischen Maßnahmen steigt die Hoffnung auf bessere Behandlungserfolge, doch neue wirtschaftliche, soziale, ethische und rechtliche Probleme können damit einhergehen. Die VolkswagenStiftung und die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina richten das neue Format „Leopoldina-Lectures in Herrenhausen“ aus, das sich an Wissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit wendet.

„Personalisierte Medizin – Zwischen begründeten Hoffnungen und gewagten Versprechen“

Mittwoch, 22. Januar 2014, 19 Uhr
Tagungszentrum Schloss Herrenhausen, Hannover

Der Eintritt ist frei, die Kapazitäten sind begrenzt. Anmeldungen bitte unter http://www.leopoldina.org/de/personalisierte_medizin

PROGRAMM:

Grußworte
Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär, VolkswagenStiftung
Prof. Dr. Jörg Hacker, Präsident, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Einführung
Prof. Dr. Bärbel Friedrich, Vizepräsidentin, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Impulsvorträge
Prof. Dr. Heyo Kroemer, Dekan, Vorstand Forschung und Lehre sowie Vorstandssprecher, Universitätsmedizin Göttingen
Prof. Dr. Jürgen Schölmerich, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender, Universitätsklinikum Frankfurt

Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion mit den beiden Vortragenden, moderiert von Prof. Dr. Bärbel Friedrich.

 

Jens Rehländer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, VolkswagenStiftung
Jens Rehländer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel.: 0511 / 8381 - 380, eMail: rehlaender@volkswagenstiftung.de
14.01.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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