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  • Thomas Schönemann

Düsseldorf

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin vor umfangreicher Standortbestimmung

Congress Center Düsseldorf. Eingang Ost. © Foto: CCD
Congress Center Düsseldorf. Eingang Ost. © Foto: CCD

Der Bedarf an Palliativmedizin wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Wie sich das Gesundheitssystem für diese Herausforderungen wappnen kann, diskutieren über 2.000 Teilnehmer des Kongresses für Palliativmedizin (DGP) und des Deutschen Netzwerkes für Versorgungsforschung (DNVF) vom 24. bis 27. Juni in Düsseldorf.

10.Kongress Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin und 13.Deutscher Kongress Versorgungsforschung: Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP e. V.) unternimmt 20 Jahre nach ihrer Gründung erstmals in einem gemeinsamen Kongress mit dem Deutschen Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF e. V.) eine umfangreiche Standortbestimmung. Dies trägt der gestiegenen Bedeutung der Versorgungsforschung auch in der Palliativmedizin Rechnung und unterstreicht die bisherige Arbeit des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung.

Die Patientenorientierung und das sektorenübergreifende Arbeiten sind in der Palliativversorgung seit Jahren gelebte Praxis und können daher als Modelle auch für andere Disziplinen in der Medizin und der übrigen Versorgung dienen. Neben Prävention, Kuration, Rehabilitation und Pflege ist auch die Palliativversorgung ein wichtiger Gegenstandsbereich der Versorgungsforschung. Klassische Bereiche sind hier u. a. die Erfassung der aktuellen Versorgungssituation, die Nachfrage und Inanspruchnahme palliativer Versorgungsleistungen, die Analyse von Versorgungsbedarfen aktuell und in der Zukunft aufgrund des demographischen Wandels.

Von großem Interesse sind weiterhin das Auftreten und die Evaluation regionaler, geschlechter-spezifischer, sozialer und internationaler Unterschiede sowie die Evaluation und Bewertung existierender Versorgungskonzepte inklusive der Weiterentwicklung neuer Ansätze. Für das Outcome des Patienten spielt in der palliativen Versorgung die gelungene sektorenübergreifende Zusammenarbeit der einzelnen Leistungserbringer, von Pflegenden, niedergelassenen Ärzten und Ehrenamtlichen bis zu den stationären Versorgungseinrichtungen eine wichtige Rolle.

Kongresspräsidenten
Prof. Raymond Voltz, Köln (DGP e.V.), Dr. Susanne Hirsmüller, Düsseldorf (DGP e.V.),
Prof. Edmund A.M. Neugebauer, Witten/Herdecke (DNVF e.V.)

Kongress-Sekretariat
Verena Geffe, Tel.: 0221 478 9653 - 7/8, E-Mail: kongress2014@palliativmedizin.de

Wissenschaftliches Programm
http://www.dgp-dkvf2014.de/wissenschaftliches-programm.html

Die Online-Registrierung ist hier möglich:
https://registration.i-plan.de/ei/getdemo.ei?id=116&s=_1XO0KW7NI

Weitere Informationen:
http://www.dgp-dkvf2014.de/

Termin:
24.06.2014 ab 10:30 - 27.06.2014 18:30

Veranstaltungsort:
Congress Center Düsseldorf (CCD)
CCD Stadthalle
Stockumer Kirchstraße 61
40474 Düsseldorf
Nordrhein-Westfalen

Gwydion Brennan, Pressestelle Deutsche Krebsgesellschaft
Kongress-Sekretariat, Verena Geffe, Tel.: 0221 / 478 9653 - 7/8, eMail: kongress2014@palliativmedizin.de
06.05.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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