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Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V.

Patiententag der DGIM: Pflege zu Hause und am Lebensende

Wiesbaden. Marktplatzbrunnen. © Foto: rh0 / pixelio.de
Wiesbaden. Marktplatzbrunnen. © Foto: rh0 / pixelio.de

Der Patiententag der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. in Wiesbaden vermittelt Interessierten aktuelle Erkenntnisse vom 120. Internistenkongress – anschaulich, praxisnah und leicht verständlich. Mediziner und Vertreter von Selbsthilfeorganisationen informieren dort über das Reizdarmsyndrom und andere Magen-Darm-Beschwerden ebenso wie über Erkrankungen der Atemwege, des Herzens und Krebs.

Ein Themenschwerpunkt widmet sich dem älteren Menschen aus geriatrischer Sicht: Wie funktioniert die Pflege eines Angehörigen zu Hause? Welche Rolle spielt die Palliativmedizin am Lebensende? Diese und weitere Fragen erörtern die Referenten am Samstag, den 26. April 2014 in zahlreichen Vorträgen.

Der Patiententag der DGIM und des Wiesbadener Gesundheitsamtes findet von 10.00 bis 17.00 Uhr im Wiesbadener Rathaus statt. Zielgruppe des kostenfreien Informationstages sind Betroffene, ihre Angehörigen und alle an Gesundheitsthemen Interessierte. „Um Fragestellungen im Zusammenhang mit dem demografischen Wandel aus medizinischer Sicht zu begegnen und die Bevölkerung bestmöglich darüber zu informieren, haben wir den Themenkomplex ,Der ältere Mensch aus geriatrischer Sicht‘ als ein Kernthema des diesjährigen Patiententages gewählt“, so Dr. med. Norbert Schütz. Er verantwortet vonseiten der DGIM erstmals das Programm des Informationstages, das in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Wiesbaden entstanden ist. Zu den konkreten Fragen und Bedürfnissen betagter Patienten zählen aber auch psychosoziale Aspekte: Isolation und Abhängigkeit etwa sind Themen, die in Vorträgen unter dem Titel „Angst im Alter – Selbstbestimmtes Leben im Fokus“ zur Sprache kommen.

Das vielfältige Spektrum des Patiententages richtet sich an ein breites Publikum. Eine zweistündige Veranstaltung widmet sich den Ursachen und neuen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten des Reizdarmsyndroms. Hier erfahren die Teilnehmer auch, welche Rolle dabei die Ernährung spielt und welche psychotherapeutischen Methoden helfen. Ebenso werden aktuelle Erkenntnisse zur Ernährung vorgestellt, Folgeerkrankungen von Übergewicht und Adipositas erörtert: Verursacht ein zu hohes Körpergewicht auch Hämorrhoiden und wann sind diese krankhaft und damit behandlungsbedürftig? Empfehlungen geben Experten außerdem zu Bluthochdruck, Erkrankungen der Atemwege und zu Krebserkrankungen. Über chronische Lebererkrankungen können sich Besucher in Vorträgen informieren. Zusätzlich steht dank der Unterstützung durch die Deutsche Leberstiftung ein begehbares Lebermodell vor dem Rathaus. Praxisnah ist der Workshop „Wiesbaden lernt 1. Hilfe“ ausgelegt. Hier können die Besucher Kenntnisse in Wiederbelebung erlernen.

Dass neben der medikamentösen Behandlung auch die Eigeninitiative des Patienten unerlässlich ist, zeigt das Beispiel Herzerkrankungen: Die Experten stellen hierzu konkrete Handlungsempfehlungen für den Lebensstil vor – etwa zu Ernährung und Bewegung. Eine weitere Möglichkeit des Selbstmanagements bieten Selbsthilfegruppen. Um eine erste Kontaktaufnahme zu erleichtern, präsentieren sich zahlreiche Organisationen im Rathaus Wiesbaden und bieten umfassendes Informationsmaterial an. Der Eintritt zu sämtlichen Veranstaltungen und Vorträgen ist kostenfrei. Das vollständige Programm steht online auf der Kongress-Website zur Verfügung: http://www.dgim2014.de

Patiententag zum 120. Internistenkongress
Eröffnung: Samstag, 26. April 2014, 10.00 bis 10.30 Uhr, Foyer des Rathauses
Termin: Samstag, 26. April 2014, 10.00 bis 17.00 Uhr
Ort: Rathaus Wiesbaden (Foyer und 1. OG), Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden

Anna Julia Voormann, Pressestelle, Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V.
DGIM, Pressestelle, Anna Julia Voormann, Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart, Tel.: 0711 / 8931-552, Fax: 0711 / 8931-167, eMail: voormann@medizinkommunikation.org
17.04.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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