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Krukenberg Krebszentrum

Symposium: Krebsursachen und Prävention

Symposium am Krukenberg Krebszentrum des halleschen Universitätsklinikums. © Foto: UKH
Symposium am Krukenberg Krebszentrum des halleschen Universitätsklinikums. © Foto: UKH

Das Krukenberg Krebszentrum des halleschen Universitätsklinikums veranstaltet am Freitag, 20. Februar 2015, ein Symposium über neueste Erkenntnisse auf dem Gebiet der Krebsentstehung, Früherkennung und Prävention. Während sich die Vorträge vor allem an Ärzte/innen und Wissenschaftler/innen richten, ist die Öffentlichkeit gern zu einer Lesung aus dem Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eingeladen.

Die Übersetzerin des Buches des us-amerikanischen Schriftstellers John Green, Sophie Zeitz-Ventura, liest Auszüge aus dem Werk über das Leben und die Liebe zweier junger Menschen, die an Krebs erkrankt sind. Die Lesung startet um 16.30 Uhr im Universitätsklinikum Halle (Saale), Lehrgebäude, Hörsaal 1, und ist kostenlos.

Zwischen 12 und 16 Uhr beschäftigen sich die Referenten und Gäste des Symposiums mit verschiedenen Aspekten der Krebsentstehung und -bekämpfung. Nach einem Übersichtsreferat „Krebsentstehung und Krebsursachen“ von Prof. Dr. Stephan Feller (Institut für Molekulare Medizin) und Informationen über das Tumorregister (Prof. Dr. Johannes Haerting) spricht Dr. Johannes Bruns (Generalsekretär der Deutschen Krebsgesellschaft) über die Möglichkeiten der Prävention aus gesundheitspolitischer und strategischer Sicht. Mit einem humangenetischen Blick beleuchtet Prof. Dr. Katrin Hofmann (Direktorin des Instituts für Humangenetik) Möglichkeiten der Krebsprävention.

Immer wieder in der Diskussion steht das Für und Wider von Früherkennungsuntersuchungen. Prof. Dr. Lothar Weißbach (ehemaliger Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft) spricht über den Nutzen und den Schaden der Früherkennung. Anschließend diskutieren Vertreter von Krankenkassen, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und Vertreter des Universitätsklinikums über das Thema.

Über das Buch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ (erschienen im Hanser Literaturverlag): Das Buch erschien im Januar 2012 in den USA und bereits ein halbes Jahr später in einer deutschen Übersetzung. Im vergangenen Jahr war die Verfilmung in den Kinos zu sehen.

„Krebsbücher sind doof“, sagt die 16-jährige Hazel, die selbst Krebs hat. Sie will auf gar keinen Fall bemitleidet werden und kann mit Selbsthilfegruppen nichts anfangen. Bis sie in einer Gruppe auf den intelligenten, gut aussehenden und umwerfend schlagfertigen Gus trifft. Der geht offensiv mit seiner Krankheit um. Hazel und Gus diskutieren Bücher, hören Musik, sehen Filme und verlieben sich ineinander - trotz ihrer Handicaps und Unerfahrenheit. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Ein tiefgründiges, emotionales und zugleich freches Jugendbuch über Krankheit, Liebe und Tod.

Pressenformation desUniversitätsklinikums Halle (Saale)
Jens Müller M.A., Pressesprecher, Tel.: 0345 / 5571032, Fax: 0345 / 5575749, eMail: jens.mueller@medizin.uni-halle.de
18.02.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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