• Personalien [+]
  • Thomas Schönemann

Konstantin Kuhne

Hautkrebs: Student der Uni Leipzig bekommt Stipendium der Stiftung für Industrieforschung

Konstantin Kuhne. © Foto: Privat
Konstantin Kuhne. © Foto: Privat

Konkret drehen sich die Forschungen um den schwarzen Hautkrebs. Dieser zählt zu den Krebsarten, die insbesondere nach Einsetzen der Metastasierung durch eine sehr geringe Überlebenschance charakterisiert sind. Klassische Chemotherapeutika können die sehr aggressiven Metastasen nur schlecht bekämpfen und führen zusätzlich zu starken Nebenwirkungen auf Grund ihres unspezifischen Wirkmechanismus.

Die Stiftung für Industrieforschung hat Konstantin Kuhne von der Universität Leipzig mit einem Stipendium in Höhe von 3000 Euro ausgezeichnet. Im Fokus der Stiftung liegen Masterarbeiten, die neben einer fundierten wissenschaftlichen Arbeit zusätzlich zentrale Forschungsfragen für mittelständische Unternehmen betrachten und die Verbindung zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen stärken.

Kuhne arbeitet in einer Nachwuchsforschergruppe am Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrum (BBZ) und der Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie der Universität mit, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Freistaates Sachsen gefördert wird. Sie forscht an neuartigen Wirkstoffen zur Behandlung schwerwiegender Erkrankungen.

Kuhnes Forschungsarbeit wird in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Ontochem GmbH (Halle/Saale) angefertigt, die mit der Arbeitsgruppe der Leiterin des Instituts für Biochemie, Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger, kooperiert. "Mit dieser anwendungsnahen Hochschulforschung orientieren wir uns an dem technologischen Bedarf unseres Industriepartners und arbeiten gemeinsam an einem Therapieansatz", sagt Prof. Beck-Sickinger.

Konkret drehen sich die Forschungen um den schwarzen Hautkrebs. Dieser zählt zu den Krebsarten, die insbesondere nach Einsetzen der Metastasierung durch eine sehr geringe Überlebenschance charakterisiert sind. Klassische Chemotherapeutika können die sehr aggressiven Metastasen nur schlecht bekämpfen und führen zusätzlich zu starken Nebenwirkungen auf Grund ihres unspezifischen Wirkmechanismus. Ein vielversprechender therapeutischer Ansatz ist die Verwendung von Peptidhormonen. Durch das vermehrte Vorhandensein der entsprechenden Peptidhormonrezeptoren auf den Metastasen können diese gezielt und effizient adressiert werden.

Konstantin Kuhne erhielt eines von wenigen Industriestipendien für anwendungsorientierte Masterarbeiten. Es gibt kein feststehendes Verleihungsdatum. Er bekommt das Stipendium in Form einer monatlichen Auszahlung und einer Urkunde am Ende seiner Masterarbeit.

Die Stiftung für Industrieforschung in Essen fördert junge Forscher, die sich auf wissenschaftlicher Basis mit zentralen Forschungsfragen des industriellen Mittelstandes beschäftigen.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Annette Beck-Sickinger
Telefon: +49 341 97-36900
E-Mail: beck-sickinger@uni-leipzig.de
Web: http://www.biochemie.uni-leipzig.de/agbs

Sven Hofmann
Institut für Biochemie der Universität Leipzig
Telefon: +49341 97 36 737
E-Mail: sven.hofmann@uni-leipzig.de

Konstantin Kuhne
Telefon: +49341 97 36 737
E-Mail: konstantin-kuhne@gmx.de

Susann Huster, Pressestelle Universität Leipzig
Konstantin Kuhne, Tel.: 0341 / 97 36 737, eMail: konstantin-kuhne@gmx.de
29.11.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
Stichwörter:
Zurück