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  • Thomas Schönemann

Dr. Peter Langkafel

medhochzwei-Autor nimmt Perspektivpreis für den BVMI entgegen

SpiFa Preisverleihung Perspektivpreis. © Foto: SpiFa
SpiFa Preisverleihung Perspektivpreis. © Foto: SpiFa

Der Spitzenverband der Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) hat seinen Perspektivpreis 2014 an den Berufsverband Medizinischer Informatiker Berlin-Brandenburg (BVMI) verliehen. Dr. med. Peter Langkafel, General Manager Public Sector und Healthcare der SAP AG und Vorsitzender des BVMI Berlin Brandenburg, nahm den Preis am 4. Dezember entgegen.

Überreicht wurde der Preis von Dr. Axel Schroeder, Vorstand des SpiFa und Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen, im Beisein seiner Vorstandskollegen Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV und 1. Vorsitzender des SpiFa, sowie Dr. Dirk Heinrich, 2. Vorsitzender des Spitzenverbandes und Präsident des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte.

Ausgezeichnet wurde der Verband unter anderem für seine Grundlagenarbeit zur Förderung von Innovationen im Bereich Health 2.0. in Berlin und Brandenburg und das von Dr. Peter Langkafel herausgegebene und im medhochzwei-Verlag erschienene Buch „Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft- Diagnose, Therapie und Nebenwirkungen“, welches den Entwicklungsstand bei Health 2.0 in Deutschland „quasi als Standardwerk“ zusammenfasst, so der SpiFa. Die Preisverleihung bezeichnete SpiFa Hauptgeschäftsführer Lars F. Lindemann als einen wichtigen Beitrag im Dialog der Fachärzte zum Thema eHealth: „Die Fachärzte wollen Treuhänder der medizinischen Daten ihrer Patienten sein, die im Versorgungsgeschehen erhoben werden. Wir wollen die Daten im Sinne einer weiter verbesserten Gesundheitsversorgung sinnvoll einsetzen. Wir wollen dafür sorgen, dass die Daten der Patienten genutzt und nicht ausgenutzt werden.“ Hier setze der SpiFa auf die Unterstützung seines bestens vernetzten Preisträgers. Der Datenschutz sei ein oberstes Anliegen: „Wir wünschen uns einen souveränen Umgang mit dem Thema Datenschutz: Der Einsatz von Big Data muss so erfolgen, das Befürchtungen, der Datenschutz könne verletzt werden, nicht ständiger, hemmender Begleiter ist, sondern eine selbstverständliche und verlässliche Voraussetzung“, so SpiFa Vize Dirk Heinrich.

Peter Langkafel vom BVMI Berlin-Brandenburg formulierte prägnant dazu: „Wer schützt meine Daten davor, dass sie nicht genutzt werden?“ Der KBV Vorstandsvorsitzende und 1. Vorsitzende des SpiFa Dr. Andreas Gassen betonte, die Nutzung von Big Data baue auf einer verlässlichen Infrastruktur zwischen den Playern gesundheitlicher Versorgung – den Kliniken, Forschungseinrichtungen sowie den Praxen: „Wie im Versorgungsgeschehen müssen auch hier die Sektorenschranken fallen. Die gemeinsame Nutzung von Big Data kann sogar ein Motor des Kooperationsprozesses werden.“ Zu den Gästen der Veranstaltung gehörten unter anderem der Präsident des BVMI, Dr. Christoph Seidel, und der Ehrenpräsidenten des BVMI, PD Dr. Günter Steyer. Neben Prof. Dr. Arno Elmer, Hauptgeschäftsführer der gematik, gehörten auch Julia Rondot, Geschäftsführerin und Annette Kerstein, Programmleitung des medhochzwei Verlags aus Heidelberg zu den Gästen.

Buch-Cover „Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft- Diagnose, Therapie und Nebenwirkungen“.
Buch-Cover „Big Data in Medizin und Gesundheitswirtschaft- Diagnose, Therapie und Nebenwirkungen“. © Foto: medhochzwei Verlag GmbH
Pressemitteilung medhochzwei Verlag GmbH
Annette Kerstein, medhochzwei Verlag GmbH, Alte Eppelheimer Str. 42/1, 69115 Heidelberg, eMail: info@medhochzwei-verlag.de
12.12.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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