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Günter Feick

Neuer BPS-Vorstand auf Mitgliederversammlung in Kassel gewählt

Der Urologe Dr. Stefan Machtens wurde auf der Jahrestagung des BPS in Kassel mit der Wil-de-Jongh-Medaille ausgezeichnet. © Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de
Der Urologe Dr. Stefan Machtens wurde auf der Jahrestagung des BPS in Kassel mit der Wil-de-Jongh-Medaille ausgezeichnet. © Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de

Günter Feick ist am Donnerstag auf der 15. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) in Kassel für weitere vier Jahre als BPS-Vorsitzender bestätigt worden. Es ist die dritte Amtsperiode des langjährigen BPS-Mitgliedes.

Auch wurden einige Vorstandsposten neu besetzt. Neben dem wiedergewählten, stellvertretenden Vorsitzenden Walter Kämpfer wurde neu Joachim Böckmann als dritter Stellvertreter in den Vorstand gewählt. Schatzmeister Ernst-Günther Carl und Schriftführer Peter Glief wurden in ihren Ämtern bestätigt. Das Vorstandsmitglied Dr. Horst Schubert wurde ebenfalls wiedergewählt, neu gewählt wurden Udo Ehrmann und Dr. Jürgen Reichelt. Der bislang stellvertretende Vorsitzende Paul Enders sowie Vorstandsmitglied und Sprecher des Gesundheitspolitischen Ausschusses, Jens Peter Zacharias, stellten sich nicht mehr zur Wahl, ebenso Hanns-Jörg Fiebrandt und Norbert Kehl.

Die Umsetzung der zehn BPS-Ziele sind vorrangige Aufgaben des Vorstandes:

  • Ein medizinisches Kompetenznetz für Schwerstbetroffene
  • Eine Behandlungsleitlinie auf dem Stand aktueller medizinischer Erkenntnisse
  • Eine größere Beteiligung an der risikoadaptierten Prostatakrebs-Früherkennung unter Vermeidung von Übertherapien
  • Qualitätsindikatoren für die Behandlung des Prostatakrebses
  • Ein BPS mit Selbsthilfegruppen in allen Regionen Deutschlands
  • Ein koordiniertes, nationales Forschungsprogramm im europäischen Kontext
  • Ein BPS mit größerer finanzieller Unabhängigkeit
  • Eine flächendeckende Versorgung mit zertifizierten Prostata(Karzinom)zentren
  • Ein jährliches Prostatamanagementgespräch mit Medizinern, Krankenkassen, dem Ministerium für Gesundheit und dem Ministerium für Bildung und Forschung
  • Bessere Versorgung durch Mitwirkung in den Gremien des Gesundheitswesens

Dazu Feick: „Die leistungsstarke Arbeit des Bundesverbandes ist nur mit Hilfe unserer guten Selbsthilfegruppen und den starken Landes- und Regionalverbänden möglich. Auch dank der Förderung der Stiftung Deutsche Krebshilfe, der Krankenkassen sowie der Kooperationen unter anderem mit Fachgesellschaften und der Deutschen Krebsgesellschaft. Dafür sind wir sehr dankbar.“ Der Vorstand wird sich in den kommenden vier Jahren für die Umsetzung der vereinbarten Ziele intensiv einsetzen.

Über den BPS

Der gemeinnützige Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e. V. (BPS) wurde im Jahr 2000 gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs-Selbsthilfe in Bonn. Dem BPS gehören 240 Selbsthilfegruppen an. Der Verband steht unter der Schirmherrschaft der Deutschen Krebshilfe und ist europaweit die größte und weltweit die zweitgrößte Organisation von und für Prostatakrebspatienten. Der BPS vertritt Patienteninteressen im Gemeinsamen Bundesausschuss. Er ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der BAG Selbsthilfe sowie der europäischen Prostatakrebs Selbsthilfevereinigung "Europa UOMO“. Mehr Informationen unter www.prostatakrebs-bps.de

Pressemitteilung, Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.
Brigitte Papayannakis, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V., Haus der Krebs-Selbsthilfe, Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn, Tel: 0228 / 33889 504, Fax: 0228 / 33889 510, eMail: presse@prostatakrebs-bps.de
12.06.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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