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  • Thomas Schönemann

Ulrike Elsner

Personalisierte Medizin muss Nutzennachweis erbringen

Ulrike Elsner, Vorsitzende des Vorstandes, vdek e.V. © Foto: vdek e.V.
Ulrike Elsner, Vorsitzende des Vorstandes, vdek e.V. © Foto: vdek e.V.

Die vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner wird auf dem Hauptstadtkongress 2014 zum Thema „Personalisierte Medizin am Beispiel der Onkologie – Rahmenbedingungen für Diagnostik und Therapie“ am Donnerstag, 26. Juni 2014, im Rahmen des Deutschen Ärzteforums 2014 referieren.

„Die personalisierte Medizin hat Potential, die medizinische Versorgung der Versicherten zu verbessern. Für neue Produkte und Methoden sollte aber ein Nutzen bzw. Fortschritt für die Patienten nachgewiesen werden, bevor sie von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden.“ Diese Auffassung vertritt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek), anlässlich des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2014. Dort wird die vdek-Vorstandsvorsitzende zum Thema „personalisierte Medizin am Beispiel der Onkologie – Rahmenbedingungen für Diagnostik und Therapie“ am Donnerstag, 26. Juni 2014, im Rahmen des Deutschen Ärzteforums 2014 referieren.

Die personalisierte Medizin hat eine wachsende Bedeutung bei der Identifizierung von genetischen Krankheitsrisiken, bei der Krankheitsprognose und bei der Therapieentscheidung, insbesondere bei Krebserkrankungen. Mit ihr wird die Hoffnung seitens der Patienten verbunden, eine individuell abgestimmte Diagnositik und Therapie zu bekommen. „Immer neue personalisierte Behandlungsverfahren und Methoden kommen auf den Markt. Doch von vielen Produkten wissen wir nicht, was sie dem Patienten wirklich bringen.“ Dreh- und Angelpunkt bei der Nutzenbewertung sei der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA). Dieser müsse über den Leistungsanspruch in der GKV entscheiden.

Weitere Informationen und Positionen zu dem Thema hat der vdek in der Broschüre „Positionierung der Ersatzkassen zu den Herausforderungen der sogenannten personalisierten Medizin“ veröffentlicht, die auf seiner Webseite (www.vdek.com/politik/positionen.html) heruntergeladen werden kann.

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist Interessenvertretung und Dienstleistungsunternehmen aller sechs Ersatzkassen, die zusammen mehr als 26 Millionen Menschen in Deutschland versichern:

- BARMER GEK
- Techniker Krankenkasse (TK)
- DAK-Gesundheit
- Kaufmännische Krankenkasse - KKH
- HEK – Hanseatische Krankenkasse
- hkk
* (sortiert nach Mitgliederstärke)

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) ist die Nachfolgeorganisation des Verbandes der Angestellten-Krankenkassen e. V. (VdAK), der am 20. Mai 1912 unter dem Namen "Verband kaufmännischer eingeschriebener Hilfskassen (Ersatzkassen)" in Eisenach gegründet wurde. In der vdek-Zentrale in Berlin sind rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

In den einzelnen Bundesländern sorgen 15 Landesvertretungen und eine Geschäftsstelle in Westfalen-Lippe mit insgesamt rund 300 sowie weiteren 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Pflegestützpunkten für die regionale Präsenz der Ersatzkassen.

Pressemitteilung Verband der Ersatzkassen e.V.
Michaela Gottfried, vdek, Pressesprecherin und Abteilungsleiterin Kommunikation, Askanischer Platz 1, 10963 Berlin, Tel.: 030 / 26931 - 1200, Fax: 030 / 26931 - 2915, Mobil: 0173 / 2513133, eMail: michaela.gottfried@vdek.com
24.06.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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