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  • Thomas Schönemann

Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow

Renommierter Neuzugang trat seinen Dienst an

Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow. © Foto: Universitätsklinikum Halle (Saale) / A. Rostek
Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow. © Foto: Universitätsklinikum Halle (Saale) / A. Rostek

Der renommierte Hämato-Onkologe Prof. Dr. Carsten Müller-Tidow hat seine Tätigkeit als Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV aufgenommen. Der anerkannte Leukämie-Experte tratt die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Joachim Schmoll als Professor für Hämatologie und Onkologie an. Prof. Schmoll ist in den Ruhestand getreten.

Dekan Professor Dr. Michael Gekle freut sich über den Neuzugang: „Mit Professor Müller-Tidow stärken wir unsere Forschung im klinischen Bereich deutlich.“

Prof. Carsten Müller-Tidow arbeitete bisher als Leitender Oberarzt der Medizinischen Klinik A (Universitätsklinikum Münster). Dort hatte er seit 2009 auch eine W3-Professur für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, inne. Er studierte in Aachen und Bonn, dort promovierte er auch 1995. Seit 1994 ist Carsten Müller-Tidow in Münster tätig, unterbrochen von einem mehrjährigen Forschungsaufenthalt in Los Angeles. 2003 wurde er als Facharzt für Innere Medizin anerkannt und erhielt außerdem die Lehrbefugnis.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Akuter Leukämien, Bronchialkarzinom, Zellregulation und Stammzellen. Seine Studien werden unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Deutschen Krebshilfe sowie der Carreras- und Sander-Stiftung unterstützt. Er hat mehr als 140 Originalarbeiten und Übersichtsartikel in internationalen Fachzeitschriften veröffentlicht und ist zudem als Gutachter für zahlreiche Zeitschriften tätig. Professor Müller-Tidow wurde für seine wissenschaftlichen Arbeiten mehrfach ausgezeichnet.

Informationen zum Lebenslauf:
Carsten Müller-Tidow wurde am 5. Juli 1968 geboren. Er ist verheiratet und hat eine Tochter.

1987-1994 Medizinstudium in Aachen und Bonn, Abschluss mit sehr gut
1995 Promotion an der Universität Bonn
1994-2013 wissenschaftliche und ärztliche Tätigkeit an der Universität Münster
1996-1996 unterbrochen durch einen Forschungsaufenthalt an University of Southern California und der UCLA School of Medicine (beides Los Angeles)

2003 Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin
2003 Habilitation: Lehrbefugnis für das Fachgebiet Innere Medizin
2004-2007 Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
2006 Schwerpunktbezeichnung „Hämatologie und Onkologie“

2004 (ab 2007 leitender) Oberarzt an der Medizinischen Klinik A, Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Münster
2009 W3-Professor für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, Universitätsklinikum Münster
2014 W3-Professor für Innere Medizin, Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, und Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV, Universitätsmedizin Halle (Saale)

Jens Müller, M.A., Medizinische Fakultät / UKH, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Jens Müller, M.A., Pressesprecher, Tel.: 0345 / 5571032, Fax: 0345 / 5575749, eMail: jens.mueller@medizin.uni-halle.de
12.02.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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