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  • Thomas Schönemann

Genomic Health

AGO-Empfehlungen aktualisiert: Oncotype DX (R) Brustkrebstest aufgenommen

DNA-Double-Helix. © Foto: Apers0n [Public domain], via Wikimedia Commons. This image was released by the National Human Genome Research Institute, an agency part of the National Institutes of Health, with the ID 85329.
DNA-Double-Helix. © Foto: Apers0n [Public domain], via Wikimedia Commons. This image was released by the National Human Genome Research Institute, an agency part of the National Institutes of Health, with the ID 85329.

Oncotype DX in Deutschland jetzt vergleichbar bewertet wie in den Leitlinien von NICE, ESMO (R), St. Gallen, ASCO (R) und NCCN (R). Der Genexpressionstest Oncotype DX kann nützliche Zusatzinformationen bei bestimmten Formen des Mammakarzinoms liefern und verfügt über die notwendige hohe Level-IB-Evidenz.

Dies hat die Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie e.V. (AGO) – eine gemeinsame Expertengruppe der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. und der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. – am 1. März 2014 in die neueste Fassung ihrer Empfehlungen für die Versorgung von Brustkrebspatientinnen in Deutschland aufgenommen.1

Der Oncotype DX Brustkrebstest liefert bei ausgewählten Patientinnen eine zusätzliche prognostische und als einziger Genexpressionstest eine prädiktive Information bezüglich des zu erwartenden Nutzens einer Chemotherapie. Dies bedeutet für die betroffenen Patientinnen einen wichtigen Fortschritt: Immer noch erhalten zu viele Patientinnen mit einem frühen, hormonsensiblen invasiven Mammakarzinom eine Chemotherapie. Erste Ergebnisse der momentan in Deutschland laufenden Brustkrebsstudie ADAPT2 der Westdeutschen Studiengruppe deuten darauf hin, dass mit innovativen diagnostischen Konzepten unter Nutzung des Oncotype DXTests bei über 60 Prozent der Chemotherapie-Kandidatinnen auf den Einsatz einer Chemotherapie verzichtet werden kann.

"Wir freuen uns, dass deutsche Leitlinien, wie die Empfehlungen der AGO, sich den internationalen Leitlinien angleichen", kommentierte Dr. Gerald Wiegand, Geschäftsführer von Genomic Health Deutschland. "Dies ist ein wichtiger Schritt für die betroffenen Patientinnen und ihre behandelnden Ärzte, sodass wir denken, dass es in Zukunft keine Chemotherapie ohne Test geben sollte, wenn andere klinische Parameter keine eindeutige Entscheidung zulassen".

1 www.ago-online.de/fileadmin/downloads/leitlinien/mamma/maerz2014/de/2014D_05_Prognostische_und_praediktive_Faktoren.pdf

2 Poster-Präsentation: Run-In Phase of prospective WSG-ADAPT HR+/HER2- trial demonstrates feasibility of early endocrine sensitivity prediction by Recurrence Score® and conventional parameters in clinical routine. Harbeck N., Gluz O. et al. San Antonio Breast Cancer Symposium 2013.

 Über Genomic Health

Genomic Health, Inc. (NASDAQ: GHDX) ist der weltweit führende Anbieter genomischer Diagnostiktests, die die Übertherapie von Krebs im Frühstadium adressieren, eine der größten Herausforderungen im heutigen Gesundheitswesen. Das Unternehmen setzt seine wissenschaftliche und kommerzielle Expertise und Infrastruktur ein, um große Mengen genomischer Daten in klinisch verwertbare Ergebnisse zu übersetzen – für den Einsatz in Screening, Überwachung, Diagnose, Therapieauswahl und Monitoring. Mit Hilfe des Brustkrebstests Oncotype DX, dem führenden Produkt des Unternehmens, lässt sich nachweislich die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Chemotherapie sowie das Rezidivrisiko bei invasivem Brustkrebs prognostizieren. Außerdem kann der Test zur Prognose des Rezidivrisikos beim duktalen Karzinom in situ (DCIS) eingesetzt werden. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Redwood City, Kalifornien. Die deutsche Niederlassung ist in München. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.GenomicHealth.com Näheres zu den Oncotype DX Tests finden Sie auf www.OncotypeDX.de und www.meine-therapieentscheidung.de

Pressemitteilung Genomic Health
Katrin Lewandowski, ipse Communication GmbH, Berlin, Tel.: 030 / 288846-18, eMail: oncotype@ipse.de
26.03.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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