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SABCS 2014

EndoPredict auch nach neoadjuvanter Chemotherapie prognostisch und gängigen Markern überlegen

EndoPredict auch nach neoadjuvanter Chemotherapie prognostisch und gängigen Markern überlegen. © Foto: Michael Bührke / pixelio.de
EndoPredict auch nach neoadjuvanter Chemotherapie prognostisch und gängigen Markern überlegen. © Foto: Michael Bührke / pixelio.de

Nicht für alle Brustkrebs-Patientinnen, deren Tumor nach einer neoadjuvanten Chemotherapie noch nachweisbar ist, ist dies mit einer verschlechterten Prognose verknüpft. Mithilfe des Genexpressionstests EndoPredict(R) können diese Patientinnen in zwei Risikogruppen eingeteilt werden: Die mit einem hohen Rückfallrisiko und die mit einem niedrigen Rückfallrisiko.

In einem Vergleich im Rahmen der GeparTrio-Studie der German Breast Group (GBG) war der EndoPredict-Hybrid-Score EPclin dem sonst für klinische Studien relevanten CPS-EG-Score klar überlegen. Die Ergebnisse wurden nun auf dem diesjährigen San Antonio Breast Cancer Symposium vorgestellt.

"Relevant ist die Prognose nach einer erfolgten Chemotherapie bei der Frage, welche Patientinnen mit einer chemo-endokrinen Therapie optimal behandelt sind und für welche Fälle die Anwendung neuer Wirkstoffe besonders angezeigt ist", erklärt Prof. Dr. Sibylle Loibl, Co-Chair der German Breast Group. "Insbesondere diesen Frauen sollte die Teilnahme an ,post-neoadjuvanten' Studien angeboten werden."

Zurzeit ist es üblich, die Fälle nach dem sogenannten CPS-EG Stagingsystem zu bewerten. Dieses kombiniert das klinische Tumorstadium vor der neoadjuvanten Therapie (CS), das pathologische Tumorstadium nach der neoadjuvanten Behandlung (PS), das Grading (G) und den Östrogen-Rezeptorstatus (E). Ein direkter Vergleich von CPS-EG und dem aus molekularem EndoPredict-Wert, Nodalstatus und Tumorgröße bestehenden EPclin zeigte, dass nur der EPclin signifikant mit einem schlechteren krankheitsfreien Überleben verknüpft war. Gleiches gilt für das Gesamtüberleben.

Analysiert wurden Tumorproben von Patientinnen, die im Rahmen der GeparTrio-Studie mit einer neoadjuvanten Chemotherapie (TAC oder TAC-NX) behandelt wurden. Berücksichtigt wurden nur Hormonrezeptor-positive und HER2/neu-negative Tumorproben. Der EndoPredict-Test wurde in Anschluss an die Chemotherapie am Operations-Resektat durchgeführt. 

Die Sividon Diagnostics GmbH wurde im Juli 2010 als Management Buy-Out der Firma Siemens Healthcare Diagnostics Products am Standort Köln gegründet. Unternehmensziel ist es, die Qualität der therapiebegleitenden Diagnostik in der Onkologie nachhaltig zu steigern. Seit 2011 ist mit dem EndoPredict(R) der erste diagnostische Test aus dem Hause Sividon verfügbar. Der Brustkrebs-Prognosetest hilft bei der Entscheidung, für welche Patientin eine Chemotherapie angezeigt ist. Weitere Informationen finden Sie unter www.sividon.com oder www.endopredict.com

Pressemitteilung Sividon Diagnostics GmbH
Sividon Diagnostics GmbH, Nattermannallee 1 | S19, 50829 Köln, Tel.: 0221 / 669 561 00, Fax: 0221 /669 561 99, eMail: info@sividon.com
12.12.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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