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RadioChirurgicum

CyberKnife® in Göppingen bietet neue Behandlungschancen für Tumorpatienten

Das RadioChirurgicum ist das erste Zentrum im Südwesten Deutschlands, das seinen Patienten die hochmoderne Form der Radiochirurgie mittels CyberKnife ermöglicht. © Foto: obs/RadioChirurgicum
Das RadioChirurgicum ist das erste Zentrum im Südwesten Deutschlands, das seinen Patienten die hochmoderne Form der Radiochirurgie mittels CyberKnife ermöglicht. © Foto: obs/RadioChirurgicum

Das erste CyberKnife® in Baden-Württemberg steht nicht in einem Universitätsklinikum, sondern in den ALB FILS KLINIKEN in Göppingen. Dort hat ein hochambitioniertes Team rund um die beiden renommierten Radioonkologen Prof. Dr. Gerd Becker und Prof. Dr. Martin Bleif dieses kostenintensive Projekt realisiert. Dies geschah durch eine privatwirtschaftliche Initiative der beteiligten Chefärzte und weiterer Kooperationspartner.

Das RadioChirurgicum, das im Juli 2013 eröffnet wurde, ist das erste Zentrum im Südwesten Deutschlands, das seinen Patienten die hochmoderne Form der Radiochirurgie mittels CyberKnife® ermöglicht. Bei dieser Krebs- und Tumortherapieform überkreuzen sich viele Strahlen aus unterschiedlichen Richtungen genau im Tumor, der zuvor mit entsprechenden Verfahren exakt lokalisiert worden ist. Damit kann eine sehr hohe Strahlendosis erreicht werden, während die noch ungebündelten einzelnen Strahlen für das gesunde umliegende Gewebe unbedenklich sind. Damit können in etwa 90 Prozent der Fälle die Tumorzellen endgültig abgetötet werden, ohne gesundes Gewebe zu belasten.

"Das CyberKnife®-System gibt uns Radioonkologen ein Instrument in die Hand, mit dem wir auch Tumore außerhalb des Gehirns millimetergenau treffen können. Zudem ermöglicht uns das Bildführungssystem des CyberKnifes®, jede Bewegung des Tumors in Echtzeit zu verfolgen", so Prof. Dr. Martin Bleif.

Mit dem CyberKnife® können vor allem Tumore im Gehirn, in Lunge, Leber, Bauchspeicheldrüse, Wirbelsäule, Niere, Nebenniere, Prostata sowie in Knochen nicht-invasiv und schmerzfrei behandelt werden. Das CyberKnife® kann alternativ oder ergänzend zu einer Operation eingesetzt werden. Die Behandlung mit dem CyberKnife® besteht aus ein bis maximal fünf Therapiesitzungen innerhalb von ein bis fünf Tagen. Die Behandlung wird ambulant durchgeführt und danach ist eine sofortige Rückkehr zu alltäglichen Aktivitäten möglich.

"Das CyberKnife® hat weltweit einen Siegeszug gestartet. Bislang wurden weit über 200.000 Patienten behandelt. Es eröffnet für Tumorpatienten neue Behandlungsmöglichkeiten - ohne Schmerzen und Nebenwirkungen", erklärt Prof. Dr. Gerd Becker.

Pressemitteilung RadioChirurgicum
RadioChirurgicum, CyberKnife® Südwest, Prof. Dr. Gerd Becker, Tel.: 07161 / 64-2205, eMail: becker@radiochirurgicum.de
20.02.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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