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  • Thomas Schönemann

Menschen bei Maischberger

Rätsel Krebs: Die unheimliche Krankheit

Schreck lass nach. © Foto: Uschi dreiucker / pixelio.de
Schreck lass nach. © Foto: Uschi dreiucker / pixelio.de

Vor dieser Krankheit haben die Deutschen am meisten Angst: In einer aktuellen Umfrage nannten 67 Prozent an erster Stelle Krebs. Die Sorge ist - statistisch gesehen - berechtigt. Seit Jahren steigt die Zahl der Menschen, die an Krebs erkranken, dramatisch. Warum? Nur weil wir älter werden? Weil unser Lebensstil falsch ist? Gibt es Alarmzeichen, gibt es tatsächliche Krebsrisiken und welcher Umgang mit der "Königin der Krankheiten" ist empfehlenswert?

Sendetermin: Dienstag, 25. März um 23:30 Uhr. Als Gäste sind geplant: Wencke Myhre (Entertainerin) Manfred Stolpe (Ex-Ministerpräsident) Klaus Wildbolz (Schauspieler) Anita (Mutter) und Elias Azzouzi (Sohn war leukämiekrank) Dr. Susanne Weg-Remers (Leiterin des Krebsinformationsdienstes)

Wencke Myhre

Natürlich sei die Diagnose Brustkrebs ein Schock gewesen, "aber ich wurde äußerst pragmatisch, um nicht in trübe Gedanken und destruktives Grübeln zu verfallen", sagt die norwegische Schlagersängerin. Nach OP, Chemotherapie und Strahlenbehandlung über einen Zeitraum von zwei Jahren kämpft sich Wencke Myhre langsam zurück auf die Bühne. Heute will die vierfache Mutter und Großmutter von zehn Enkeln anderen Betroffenen Mut machen: "Man denkt erst, das schaffe ich nicht. Aber das schaffst du!"

Manfred Stolpe

Der langjährige Ministerpräsident Brandenburgs lebt seit zehn Jahren mit Krebs. "In Fachkreisen gelte ich als Phänomen. Die Metastasen wandern kreuz und quer durch mein Inneres", berichtet der ehemalige Bundesverkehrsminister. "Obwohl der Krebs so extrem streut, gelingt es den Ärzten immer wieder, ihn zurück zu drängen oder gar zu beseitigen". Vor fünf Jahren machten Manfred Stolpe und seine Frau in einem aufsehenerregenden Auftritt bei "Menschen bei Maischberger" öffentlich, dass sie beide an Krebs erkrankt waren. Inzwischen hat Ingrid Stolpe ihren Brustkrebs besiegt. "Der Tumor ist erledigt, das freut uns sehr", sagt der SPD-Politiker.

Klaus Wildbolz

"Ich habe meine Frau ganz elend an Krebs verloren", sagt der Schauspieler über die Krankheit seiner Ehefrau Barbara. Weihnachten 2007 hatte die Regisseurin die Diagnose Gebärmutterkrebs erhalten, im Mai 2008 starb sie daran. Der Tumor sei besonders groß und aggressiv gewesen, eine Operation unmöglich. "Meine Frau wusste, dass sie sterben muss und hat es mir die ganze Zeit gesagt. Ich wollte es nicht wahrhaben und habe bis zuletzt gehofft", sagt Klaus Wildbolz.

Anita und Elias Azzouzi

Elias war ein gesundes Baby. Mit eineinhalb Jahren erkrankte er plötzlich schwer, verlor täglich an Kraft. Die erschütternde Diagnose: Leukämie. Seiner Mutter Anita Azzouzi konnten die Ärzte keine große Hoffnung machen. Auch nach einer Transplantation und der ersten Genesung musste die Familie mit Rückschlägen fertig werden und gegen Widerstände von Ärzten ankämpfen. Heute gilt der Siebenjährige als geheilt.

Dr. Susanne Weg-Remers (Leiterin des Krebsinformationsdienstes)

Können Alltagsgegenstände wie Deo-Roller oder Handys Krebs verursachen? Lässt sich mit der richtigen Ernährung das Krebsrisiko mindern, die Krankheit gar verhindern? Gibt es "Krebspersönlichkeiten"? Über keine andere Krankheit kursieren so viele Halbwahrheiten und Missverständnisse wie über Krebs. Die Ärztin und Leiterin des Krebsinformationsdienstes des Deutschen Krebsforschungszentrums klärt tagtäglich über Krebsmythen und Gerüchte auf.

"Menschen bei Maischberger" ist eine Gemeinschaftsproduktion der ARD, hergestellt vom WDR in Zusammenarbeit mit der Vincent TV GmbH. Redaktion: Hans-Georg Kellner

Pressemitteilung ARD Das Erste
Agnes Toellner, Presse und Information Das Erste, Tel: 089 / 5900 3876, eMail: agnes.toellner@DasErste.de
21.03.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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