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Urologie

Uniklinikum Leipzig investiert in urologische Klinik

Assistenzarzt Frank Berger ( li.) und Dr. Tim Häfner bei einer Behandlung mit den neuen Anlagen in der Urologie am Universitätsklinikum Leipzig. © Foto: Stefan Straube/ UKL
Assistenzarzt Frank Berger ( li.) und Dr. Tim Häfner bei einer Behandlung mit den neuen Anlagen in der Urologie am Universitätsklinikum Leipzig. © Foto: Stefan Straube/ UKL

Der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Leipzig stehen jetzt drei neue hochmoderne Anlagen für die Behandlung und Diagnostik zur Verfügung. Für mehr als 1 Million Euro wurden die Eingriffsräume modernisiert, so dass jetzt präzise und leistungsstarke Geräte für die röntgenologische Funktionsdiagnostik, die Stoßwellentherapie und endourologische Eingriffe zur Verfügung stehen.

„Mit den neuen Anlagen können wir unseren Patienten eine hochmoderne urologische Röntgendiagnostik in Kombination mit neuesten, schonenden Behandlungsmöglichkeiten anbieten“, zeigt sich Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der Klinik für Urologie am UKL, hoch erfreut. Die präzise digitale Bildgebung ermöglicht eine besondere Erkennung von Details, so dass schonende Behandlungsmöglichkeiten optimal eingesetzt werden können.

Endoskopische Operationen bei urologischen Krebserkrankungen, bei der gutartigen Prostatavergrößerung und bei komplexen Formen des Steinleidens werden nun auf höchstem technischem Niveau durchgeführt. Darüber hinaus können jetzt auch stark übergewichtige Patienten verschiedenen urologischen Eingriffen unterzogen werden, da die neuen Behandlungstische bis zu 200 Kilogramm Gewicht tragen können.

Die neuen Anlagen ersetzen Teile der bisherigen technischen Ausstattung in der Urologie und ermöglichen nicht nur modernere, sondern auch erweiterte Behandlungsmöglichkeiten.„So kann das neue Gerät zur Stoßwellenbehandlungen bei Nierensteinen, bei Harnleitersteinen aber auch Gallengangssteinen oder bei Steinen im Gang der Bauchspeicheldrüse eingesetzt werden. Dadurch erreichen wir wesentlich höhere Heilungsraten bei Harnsteinen, als das bisher möglich war“, erklärt Prof. Stolzenburg.

Die Stoßwellentherapie arbeitet dabei mit dem Einsatz von gerichteten Schalldruckwellen zur Zertrümmerung von verhärteten Ablagerungen im Körper – wie Harn- oder Gallensteinen oder auch Kalkablagerungen an Fuß- oder Armknochen. Neben der urologischen Steintherapie kann die neue Anlage damit auch für orthopädische Behandlungen z.B. zur Schmerztherapie bei Fersenspornen oder Tennisellenbogen genutzt werden.

Universitätsklinikum Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als zweitältester deutscher Universitätsmedizin auf eine reiche Tradition zurück. Heute verfügt das Klinikum mit 1450 Betten über eine der modernsten baulichen und technischen Infrastrukturen in Europa. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät ist es mit über 6000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Leipzig und der Region. Jährlich werden hier über 350.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler, indem hier neueste Erkenntnisse aus der Medizinforschung schnell und gesichert in die medizinische Praxis überführt werden.

Pressemitteilung UKL
Helena Reinhardt, Pressesprecherin / Leiterin Unternehmenskommunikation, Tel.: 0341 / 97-15905, Fax: 0341 / 97-15906, eMail: presse@uniklinik-leipzig.de
06.02.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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