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  • Thomas Schönemann

Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft

Info-Treff-Lesung "Krebsbetroffene schreiben ein Buch"

Info-Treff-Lesung „Krebsbetroffene schreiben ein Buch“. © Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de
Info-Treff-Lesung „Krebsbetroffene schreiben ein Buch“. © Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

In der Rubrik „Wissen, wo es lang geht“ der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) für Krebsbetroffene, Angehörige sowie die interessierte Bevölkerung findet am Mittwoch, den 17. Dezember 2014, um 17 Uhr die Info-Treff-Lesung „Krebsbetroffene schreiben ein Buch“ statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.

Simone Pareigis-Hoppe, Betroffene und Leiterin der Selbsthilfegruppe Leukämie und Lymphome aus Halle (Saale) und Doris Frensel aus Calbe (Saale), Leiterin der Bundesvereinigung TULPE e. V. (Hals-, Kopf- und Gesichtsversehrte), lesen aus selbstverfassten Büchern. Neben dem Vortrag gibt es auch genügend Raum für Fragen und gedanklichen Austausch untereinander. Der Eintritt ist kostenfrei!

Info-Treff-Lesung: „Krebsbetroffene schreiben ein Buch“
17. Dezember 2014 (Mittwoch), 17:00 Uhr
Lesecafé „ONKO-logisch“
Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
(Gelände der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Haus 3, 3. Etage)
Paracelsusstraße 23
06114 Halle (Saale)

Hintergrund

Krankheitsbewältigung mit Malen, Basteln bzw. kreativen Aktivitäten und eben auch Schreiben ist eine sehr gute Strategie bei seelischem Schmerz. Schreiben ist eine Form der Selbsthilfe. Relevante lebensgeschichtliche Konflikte, gerade bei schweren Erkrankungen oder des Lebens beeinträchtigenden Situationen können kanalisiert und verarbeitet werden. Schreiben intensiviert die Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit und trägt wesentlich dazu bei, seinen Schmerz auszudrücken, ihm einen Namen zu geben. Damit kann eben dieser Schmerz gelindert werden und man gewinnt ein Stück Leben zurück.
Simone Pareigis-Hoppe verarbeitete ihr eigenes Schicksal und lässt uns teilhaben mit ihrem Buch. Doris Frensel liest aus einem Buch einer Betroffenen aus der Selbsthilfe bei Gesichtsversehrten, die, wie sie selbst an eigenem Leib spürt, mit der Schmach einer äußerlichen Entstellung leben müssen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft ist erster Anlaufpunkt für alle Menschen in Sachsen-Anhalt, die von einer Krebserkrankung betroffen sind. Krebserkrankten, Angehörigen, Freunden und Bekannten vermitteln wir professionelle Hilfsmöglichkeiten und Beratungsangebote und unterstützen und begleiten so ein Leben mit der Erkrankung. Wir beantworten Fragen zum Thema Krebs und finden einen geeigneten Ansprechpartner für Ratsuchende. Das Anliegen unserer Arbeit wird durch das Motto „Durch Wissen zum Leben“ getragen. Ziel der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V. ist die Verbesserung der Versorgung von Krebskranken in Sachsen-Anhalt. Wir finanzieren unsere Arbeit aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen. Unser Online-Beratungsangebot erreichen Sie unter www.krebsberatung-online.de

Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft bietet Beratung für Kinder krebskranker Eltern
Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft wendet sich mit einem speziellen Beratungsangebot an Familien mit Kindern, in denen ein oder beide Elternteile an Krebs erkrankt sind. Kern des Angebots ist eine regelmäßige Sprechstunde. In diesem Rahmen wollen die Mitarbeiter der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft möglichst früh an betroffene Familien herantreten.

Presseinformation der SAKG
Jana Krupik-Anacker / Sven Hunold, Tel.: 0345 / 4788110, Fax: 0345 / 4788112, eMail: redaktion[at]sakg.de
11.12.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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