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Hirntumoren

Informationsveranstaltung zu Hirntumoren in Würzburg

Innenhof der Alten Universität von Würzburg. © Foto: Robert Emmerich / pixelio.de
Innenhof der Alten Universität von Würzburg. © Foto: Robert Emmerich / pixelio.de

Am Samstag, den 9. November 2013, findet zum 33. Mal der bundesweite Informationstag zu Fortschritten in der Therapie von Hirntumoren statt. Von 9:30 bis 18:30 Uhr lädt die Deutsche Hirntumorhilfe interessierte Patienten, Angehörige und Ärzte an die Julius-Maximilians-Universität in Würzburg ein.

In Zusammenarbeit mit der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums und unter fachlicher Leitung von Professor Ralf-Ingo Ernestus wurde ein facettenreiches Vortragsprogramm erarbeitet. Für dieses konnten acht Experten gewonnen werden, die den aktuellen Kenntnisstand sowie Innovationen bei der Behandlung und Nachsorge von Tumoren des Gehirns vorstellen.

Jeder Krebspatient kennt die Fragen nach der bestmöglichen Therapie seiner Erkrankung, nach dem erfahrensten Spezialisten und möglichen Komplementärverfahren. Die Suche nach Antworten bleibt dabei häufig erfolglos, allzu oft widersprechen sich Empfehlungen und im Internet findet sich eine wahre Flut an zweifelhaften Vorschlägen. Eine Orientierung bietet hierbei der Hirntumor-Informationstag, der einzigartig in Deutschland ist. Einen ganzen Tag lang berichten erfahrene Spezialisten auf dem Gebiet der Neuroonkologie in ihren patientenverständlichen Vorträgen über wichtige Themen der Hirntumorbehandlung. In Podiumsdiskussionen und persönlichen Gesprächen mit den Referenten haben die Teilnehmer der Veranstaltung zudem die seltene Möglichkeit, ihre individuellen Fragen zu stellen und hilfreiche Antworten zu erhalten.

Einer dieser Experten wird Professor Dr. Ulrich Herrlinger aus Bonn sein. In seinem Vortrag wird er aktuelle klinische Studien vorstellen, deren Ziel die Entwicklung neuer, hoffnungsvoller Therapieoptionen gegen Hirntumoren ist. Weitere Redner sind unter anderem Professorin Dr. Anca-Ligia Grosu (Freiburg), Fachärztin für moderne Hochpräzisionsstrahlentherapie, Professor Dr. Andreas Unterberg (Heidelberg), Neurochirurg und Fachmann für die Entfernung schwer zugänglicher Tumoren des Gehirns, sowie Professor Dr. Hendrik-Johannes Pels (Regensburg), Neurologe und Spezialist für die Therapie epileptischer Anfälle.

Im Anschluss an die fachlichen Vorträge ist der zweite Teil des Informationstages dem Erfahrungsaustausch gewidmet. Patienten und Angehörigen wird hier eine Plattform geboten, um mit anderen Betroffenen ins Gespräch zu kommen, Tipps zur besseren Bewältigung der Erkrankung auszutauschen und die eigenen Erfahrungen zu vermitteln.

Teilnehmende Ärzte können den Informationstag als kompakte Weiterbildung nutzen. Das Symposium wurde von der Bayerischen Landesärztekammer als Fortbildungsveranstaltung mit 8 CME-Punkten anerkannt. 

Mit mehr als 400 erwarteten Teilnehmern ist die ganztägige Informationsveranstaltung einmalig im deutschsprachigen Raum. Eine Anmeldung ist bis zum 2. November 2013 und bei freien Platzkapazitäten natürlich auch noch vor Ort möglich. Weitere Informationen sind im Internet unter www.hirntumorhilfe.de erhältlich.

33. Hirntumor-Informationstag in Würzburg

Wann:
Samstag, 9. November 2013 von 9:30 bis 18:30 Uhr
Registrierung/Einlass ab 8:30 Uhr

Wo:
Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude (Gebäude Z6), Hörsaal 0.004
Am Hubland
97074 Würzburg

Tagungspauschale:
inkl. Verpflegung: 35 €/Person (für Mitglieder der Deutschen Hirntumorhilfe ermäßigt)
Vor-Ort-Aufpreis: 10 €/Person

Kontakt/Anmeldung:
Deutsche Hirntumorhilfe e.V. – Veranstaltungsbüro
Tel.: 03437 / 702 700
eMail: info@hirntumorhilfe.de

Hintergrundinformationen

Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks stellen sowohl Mediziner als auch die Betroffenen vor besondere Herausforderungen. Vor allem die aggressiven, bösartigen Formen gehören zu den am schwersten zu therapierenden Krebserkrankungen und gelten bis heute als unheilbar. Eine Operation und die Behandlung mit Strahlen- oder Chemotherapie bergen immer die Gefahr, wichtige Funktionen des Gehirns zu beeinträchtigen und erfordern eine auf den einzelnen Patienten individuell abgestimmte Therapie. Zwar konnten in den letzten Jahren dank neuer Medikamente, genaueren Bestrahlungstechniken und exakteren Operationsmethoden bereits Fortschritte in der Behandlung von Hirntumoren erreicht werden, Verbesserungen der Therapie hängen aber auch entscheidend von einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen und der Entwicklung innovativer Konzepte für die Behandlung ab.

Deutschlandweit erkranken jährlich etwa 7.000 Menschen neu an einem primären bösartigen Hirntumor, die Zahl der Patienten mit Hirnmetastasen infolge von Lungenkrebs, Brustkrebs oder anderen Krebsleiden ist ungleich höher. Die Deutsche Hirntumorhilfe hat sich seit 15 Jahren als zentrale Anlauf- und Kontaktstelle für Betroffene etabliert. Mit dem Hirntumor-Informationstag bietet die gemeinnützige Organisation zweimal im Jahr ein gemeinsames Forum zum Austausch für Betroffene, Angehörige und Experten. Alle Projekte und Aktivitäten des Vereins werden ausschließlich durch private Spenden und Zuwendungen finanziert. Weitere Informationen finden Sie unter www.hirntumorhilfe.de

Pressemitteilung Deutsche Hirntumorhilfe
Melanie Thomas, Deutsche Hirntumorhilfe e.V., Karl-Heine-Str. 27, 04229 Leipzig, Tel.: 0341 / 590 93 96, Fax: 0341 / 590 93 97, eMail: presse@hirntumorhilfe.de
25.10.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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