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  • Thomas Schönemann

Sterben in Würde

Wissenschaftliches Nachtcafé in Kassel am 11. Dezember 2013

Stilles Gebet. © Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
Stilles Gebet. © Foto: Bernd Kasper / pixelio.de

Zu einem guten Leben gehört auch ein Sterben in Würde. Für unheilbar kranke Menschen sind Zeit und Zuwendung wichtiger als die Verlängerung ihres Lebens um jeden Preis. Palliativmedizin und Hospizarbeit stellen deshalb den Menschen in den Mittelpunkt: Sie orientieren sich an den Wünschen der Sterbenden und ihrer Angehörigen, versuchen Leid und Schmerz zu lindern und leisten psychologische und soziale Unterstützung.

Wie können die letzten Wochen sterbender Menschen würdevoll gestaltet werden? Welche Besonderheiten sind bei Menschen anderer Kulturen zu respektieren? Und wie können Angehörige und ehrenamtliche Hospizdienste, Pflegende und Ärzte bei diesen schwierigen Aufgaben unterstützt werden?

Um diese und ähnliche Fragen geht es im Wissenschaftlichen Nachtcafé am Mittwoch, den 11. Dezember 2013, um 20 Uhr im Museum für Sepulkralkultur (Weinbergstraße 25-27 / 34117 Kassel). Der Eintritt ist frei.

Es diskutieren mit dem Publikum:
- Dr. Wolfgang Spuck, Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit Nordhessen e.V. Nordhessen
- Prof. Dr. Reiner Sörries, Museum für Sepulkralkultur
Moderiert wird die Veranstaltung von Petra Nagel (Verlag für Literatur).

Mit den Wissenschaftlichen Nachtcafés bringt WiD interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Experten aus der Wissenschaft zu aktuellen und oft kontroversen Themen ins Gespräch. Nach den einleitenden Vorträgen sind die Besucher gefragt: In angenehmer Caféhaus-Atmosphäre diskutieren sie das Thema zunächst in kleiner Runde an ihren Tischen. Dort entwickeln sich Fragen und Ideen, die im Anschluss in großer Runde diskutiert werden.

Die Reihe „Wissenschaftliche Nachtcafés“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2013 – Die demografische Chance gefördert. Partner der Veranstaltung am 11. Dezember 2013 ist das Museum für Sepulkralkultur.

Dorothee Menhart, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Wissenschaft im Dialog
WiD, Projekt „Wissenschaftliche Nachtcafés“ , Johanna Kuhnett, Tel.: 030 / 206 22 95-61, eMail: johanna.kuhnert@w-i-d.de
05.12.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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