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Darmkrebs-Früherkennung

"A pro Po Durchsicht" – DEKRA und die Initiative "Brandenburg gegen Darmkrebs" starten gemeinsame Aufklärungsaktion

Hilft der Verweis auf die Autowerkstatt bei der Früherkennung? © Foto: Andreas Portner / pixelio.de
Hilft der Verweis auf die Autowerkstatt bei der Früherkennung? © Foto: Andreas Portner / pixelio.de

Für eine stärkere Beteiligung an den Vorsorgeuntersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs wirbt die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg (LAGO e.V.). In Brandenburg sterben jährlich schätzungsweise 680 Menschen an den Folgen von Darmkrebs. Das sind etwa viermal so viele Todesopfer wie der Straßenverkehr fordert. Rund 1.700 Brandenburger erkranken Jahr für Jahr neu an Darmkrebs.

Durch Früherkennung könnten über 90 Prozent aller Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden, wenn der Krebs in einem frühen Stadium festgestellt wird, zum Beispiel mit einer kostenlosen Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr.

Kooperationspartner der aktuellen Aktion vom 1. bis 30. Oktober 2014 ist die Brandenburger DEKRA Automobil GmbH, die ihre Kunden über aufmerksamkeitsstarke Plakatmotive und Informationsflyer für die ambulante und meist lebensrettende Vorsorgeuntersuchung sensibilisieren möchte.

„Als Spezialist für Hauptuntersuchungen wissen wir, wie wichtig regelmäßige Untersuchungen sind. Das gilt für Autos, aber noch viel mehr und zuallererst für die Gesundheit unserer Kunden, Mitarbeiter und Partner“ sagt Dirk Benndorf, Niederlassungsleiter der DEKRA Automobil GmbH Niederlassung in Potsdam.

In der DEKRA-Niederlassung und Prüfstelle in Potsdam, den Außenstellen Dallgow und Wildau sowie den Kfz-Prüfstellen in Brandenburg, Belzig, Luckenwalde, Rathenow und Genshagen werden einen Monat lang sämtliche DEKRA-Prüfberichte zusammen mit Informationen zur Darmkrebsvorsorge ausgegeben. Die „a pro Po Durchsicht“ betitelten Aktionsflyer weisen u.a. darauf hin, dass Darmspiegelungen Darmkrebsrisiken drastisch senken können. In Anlehnung an die allseits bekannte HU-Prüfplakette vermittelt zudem ein stilisierter Stempelpass, dass regelmäßige Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen mindestens ebenso wichtig sind, wie Hauptuntersuchungen am Auto. Aktionsposter in Wartebereichen ergänzen die Ansprache. Sämtliche Aktionsmaterialien verweisen auf die Website www.brandenburg-gegen-darmkrebs.de als zentrale Informationsplattform der Kampagne, die u.a. weiterführende Informationen zum Thema Darmkrebs, Behandlungsmöglichkeiten und eine Ärzteliste bietet.

Alle Informationen zur Aktion und zum Thema Darmkrebs sind auf der Kampagnen-Website unter www.brandenburg-gegen-darmkrebs.de abrufbar.

Über „Brandenburg gegen Darmkrebs“

„Brandenburg gegen Darmkrebs“ ist eine Aufklärungskampagne, die sich für die Teilnahme an der Darmspiegelung als Vorsorgeuntersuchung einsetzt. Die Initiative ist ein gemeinsames Anliegen von Landesregierung, Kassenärztlicher Vereinigung, Landesärztekammer und Landeskrankenhausgesellschaft sowie des Tumorzentrums Land Brandenburg e.V. Das Bündnis ist seit dem Jahr 2003 aktiv und wird durch die LAGO e.V. (Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg) getragen.

Hier gibt es den Aktionsflyer

Pressemitteilung Brandenburg gegen Darmkrebs / LAGO e.V.
LAGO, Geschäftsführerin Frau Dr. P. H. Anja Bargfrede, Tel.: 0331 / 270 71 72, eMail: info@brandenburggegen- darmkrebs.de
02.10.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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