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  • Thomas Schönemann

Benefizkonzert der Berliner Krebsgesellschaft e.V.

Ein meisterhaftes Konzert

Impressionen vom Benefizkonzert der Berliner Krebsgesellschaft am 12. Januar im Französischen Dom (3). © Foto: Berliner Krebsgesellschaft e.V.
Impressionen vom Benefizkonzert der Berliner Krebsgesellschaft am 12. Januar im Französischen Dom (3). © Foto: Berliner Krebsgesellschaft e.V.

Wunderbar. Großartig. Erstklassig. Die Resonanz auf das Benefizkonzert der Berliner Krebsgesellschaft im Französischen Dom fiel umwerfend positiv aus. In der Tat hatten die Musiker in der ausverkauften Berliner Friedrichstadtkirche ihr Bestes gegeben und wurden dafür vom Publikum mit leidenschaftlichem Applaus belohnt.

Unter der musikalischen Leitung von Prof. Dr. Günter Henze und Nataliya Chaplygina spielten das Zehlendorfer Kammerorchester und der Kontrabassist Andrej Shynkevich im ersten Teil das Konzert Nr. 15 von Johannes Matthias Sperger. Ein Stück, das der österreichische Komponist Ende des 18. Jahrhunderts eigens für Kontrabass und Orchester geschrieben hatte. Das Publikum war nicht nur begeistert, weil Stücke speziell für den Kontrabass in der klassischen Musikwelt Raritäten sind. Es war der aus Weißrussland stammende Andrej Shynkevich, der mit seinen Künsten am Kontrabass faszinierte.

Auch mit der Wahl des zweiten Stückes – einer Messe des noch lebenden argentinischen Komponisten Martin Palmeri – hatten Prof. Günter Henze und Nataliya Chaplygina ins Schwarze getroffen. Die „Misa a Buenos Aires“ war, wie Henze angekündigt hatte, ein selten gespieltes Stück, aber dafür eine umso wundervollere Musik. Der Berliner Acanto-Chor und die Altistin Maria Elisabeth Weiler machten die mit Tangoklängen angereicherte Messe gemeinsam mit dem Orchester zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Knapp 9.000 Euro hat das Konzert am 12. Januar im Französischen Dom insgesamt eingespielt – 4.000 Euro davon hat die Sparda Bank Berlin gespendet, der Rest kam über den Kartenverkauf und die in der Kirche aufgestellte Spendenbox zusammen. „Das ist eine großartige Bilanz“, betont der Geschäftsführer der Berliner Krebsgesellschaft Dr. Hubert Bucher.

„Wir können allen Konzertteilnehmern und der Sparda Bank nur herzlich danken.“ Der volle Erlös geht an den Härtefonds der Berliner Krebsgesellschaft und kommt damit Menschen zu Gute, die wegen ihrer Krebserkrankung in eine finanzielle Notlage geraten sind. Das Benefizkonzert bildete auch einen würdigen Rahmen für die Scheckübergabe der Sparda Bank an die Berliner Krebsgesellschaft. Sie spendete im letzten Jahr 75 000 Euro für das Projekt „Hilfen für Kinder von krebskranken Eltern“. Mit der Spende sollte das Beratungsprojekt gegenwärtig gesichert und in die Zukunft geführt werden. Dafür auch heute noch einmal herzlichen Dank!

Über die Berliner Krebsgesellschaft

Die Berliner Krebsgesellschaft ist für krebsbetroffene Menschen der Ansprechpartner vor Ort. Kostenfreie persönliche Beratung, direkte Hilfe und weitreichende Unterstützung von Patienten und Angehörigen sind die Kernaufgaben der gemeinnützigen Organisation. Weitere wichtige Aufgaben sind Aufklärung und Information der Berliner Bevölkerung sowie Förderung der Krebsforschung und der ärztlichen Weiterbildung. Der gemeinnützige Verein ist seit über 60 Jahren für das Wohl krebskranker Menschen in Berlin tätig und finanziert sich ausschließlich über Erbschaften und Spenden. Ziel der Berliner Krebsgesellschaft ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und ihre Heilungschancen zu erhöhen. Mehr Informationen: www.berliner-krebsgesellschaft.de

Newsletter der Berliner Krebsgesellschaft e.V. vom Februar 2014
Maren Müller, Pressestelle, Berliner Krebsgesellschaft e.V., Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin, Tel.: 030 / 280 41 955, Fax: 030 / 282 41 36, eMail: presse@berliner-krebsgesellschaft.de
14.02.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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