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Europäische Plattform Nanomedizin (ETPN)

ETPN und Partner organisieren den 2. Nano-Weltkrebstag

Die Welt im Bild. © Foto: fritz zühlke / pixelio.de
Die Welt im Bild. © Foto: fritz zühlke / pixelio.de

Der Nano-Weltkrebstag ist eine jährliche paneuropäische Aktivität im Rahmen des Weltkrebstages (4. Februar) und unter der Ägide der ETPN. Gleichzeitige Pressekonferenzen in unterschiedlichen europäischen Regionen informieren über den Einsatz von Nanomedizin bei der Krebsbehandlung – von der Diagnose bis hin zur Therapie – und schaffen ein Bewusstsein für neue medizinische Möglichkeiten.

Dieses Jahr sind bereits 13 Länder dabei: Österreich, Tschechische Republik, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Italien, Irland, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal, Vereinigtes Königreich.

“Wir sind sehr zufrieden mit dem wachsenden Erfolg unseres Konzeptes. Innerhalb eines Jahres sind die teilnehmenden Länder von 3 auf 13 gewachsen. Der Nano-Weltkrebstag ist jetzt etabliert“, sagt Nicolas Gouze vom ETPN Sekretariat. „Dieser Tag ist eine hervorragende Gelegenheit, um über lokale Institutionen und Initiativen im Bereich der Nanomedizin zu informieren. Gleichzeitig wird dabei die europäische Nanomedizin-Gemeinschaft gestärkt, die intensiv für eine bessere Gesundheit, angefangen beim Krebs, kämpft. Der Dank geht an alle Organisatoren vor Ort, die mit ihrem substanziellen Beitrag zum Erfolg und zur Sichtbarkeit dieser Veranstaltung beitragen.“

Aufbauend auf dem Erfolg des vergangenen Jahres fokussiert der Nano-Weltkrebstag 2014 die vier folgenden Themen:
1. Krebs heute: Was steht auf dem Spiel?
2. Mit Nanomedizin gegen Krebs: Was es ist und wie es funktioniert.
3. Nanomedizin ist Realität für Patienten.
4. Solche europäischen Initiativen können eine schnellere Entwicklung von diesen Produkten und Lösungen ermöglichen.

Führende Experten aus ganz Europa und aus den unterschiedlichsten Bereichen klären über Nanomedizin und Krebs auf:

Nationale Organisationen: BioNanoNet & Techkonnex (AT), Hellenic Pharmaceutical Society (EL), Fondazione Don Carlo Gnocchi ONLUS (IT) – Istituto Nazionale dei Tumori (IT), Oslo Cancer Cluster (NO), Norwegian Cancer Society (NO), International Iberian Nanotechnology Laboratory (PT)

KMU / Pharmahersteller: AstraZeneca (UK), Guerbet (FR), Philips Technology GmbH (DE), Nanobiotix (FR), BioAlliance Pharma (FR), NanoSurf (AT), Cellix Ltd (IE), Cybernano (LU), PCI Biotech (NO), Endomagnetics (UK), Oncos Therapeutics (FI), Orion Pharma (FI), To-BBB (NL), Tagworks Pharmaceuticals (NL)

Krankenhäuser / Kliniken: Comprehensive Cancer Center (Charité University Hospital) (DE), Masaryk Oncology Institute (CZ), oncology clinic/Thomayerovy Hospital (CZ), Clinique Hartmann (FR), St. James's Hospital (IE), School of Medicine, TCD (IE), Oslo University Hospital (NO), Medizinische Universitaet Graz (AT), Universitätsklinikum Erlangen (DE), Fondazione IRCCS Istituto Neurologico Besta, IFOM - FIRC Institute of Molecular Oncology (IT), Centre Hospitalier Luxembourg (LU), Hospital Clinico de Santiago de Compostela (ES)

Universitäten / Wissenschaftliche Institute: Technology Centre ASCR (CZ), Institute for Molecular Psychiatry of Bonn University (DE), Institute for Process Engineering Pharmaceutical and Process Engineering Graz University of Technology (AT), University of Graz (AT), Lundbeckfonden Center(DE), Athens University (EL), Technological Educational Institute of Athens (EL), Trinity College Dublin, School of Medicine (IE), Fondazione San Raffaele del Monte Tabor (IT), Università di Milano-Bicocca (IT), Centre Gabriel Lippmann (LU), Nancy University (LU), BSNM-University of Liverpool (UK), University of Helsinki, Faculty of Pharmacy and Centre for Drug Research (FI), Radboud University Nijmegen (NL), Institute of Chemical Technology (CZ), Academy of Sciences of the Czech Republic (CZ), Instituto Português de Oncologia do Porto (IPOP) (PT), INEB, University of Porto (PT)

Der zweite Nano-Weltkrebstag ist nur eine der Initiativen, die unter NANOMED2020 organisiert werden. Dazu gehören unter anderem der „Nanomedicine Award“ und die „European Nanomed Map“. Diese Initiativen helfen, die europäische Nanomedizin-Landschaft zu strukturieren und das Forschungsfeld Nanomedizin in der Öffentlichkeit und bei involvierten Interessenten bekannter zu machen.

Über ETPN
Die europäische Technologieplattform Nanomedizin wurde 2005 als Initiative der Europäischen Kommission zusammen mit Industrieunternehmen (wie Philips, Siemens, UCB) sowie KMUs und Forschungseinrichtungen ins Leben gerufen, um Nanotechnologie in der Medizin zu erforschen und gemeinsame Projekte voranzubringen.

Seitdem hat die ETPN zahlreiche strategische Dokumente publiziert, welche die Anforderungen und Roadmaps für Forschung im Bereich Nanomedizin definieren. Die ETPN hat zu zahlreichen von der EU geförderten Projekten beigetragen. Diese Projekte schaffen die Bedingungen für ein passendes soziales und ökonomisches Umfeld und für die strukturellen Voraussetzungen für eine effiziente Translation von Forschung und Entwicklung in innovative Nanomedizin-Produkte.

Die ETPN unterstützt ihre Mitglieder bei der Koordination von gemeinsamen Forschungsprojekten und verbessert die Kommunikation zwischen Mitgliedern, den europäischen Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission.
Mehr Information: <www.etp‐nanomedicine.eu>

Über NANOMED2020
Die Aktivitäten des Projektes „Nanomed2020“ zielen darauf ab, die unterschiedlichen Akteure im Bereich Nanomedizin in Europa zu verbinden und gemeinsam die Anforderungen zu definieren, die einen schnellen Übergang von der Forschung zu innovativen Produkten möglich machen. In diesem Rahmen werden der Europäischen Kommission konkrete Vorschläge unterbreitet, um das Forschungsfeld Nanomedizin im europäischen Rahmenprogramm „Horizon2020“ voranzubringen.

Das Projekt besteht aus sieben Partnern: das ETPN Sekretariat, die CLINAM Foundation (Schweiz), das National Institute of Health Carlos III (Spanien), Bioanalytik-muenster e.V (Deutschland), Nanobiotix SA (Frankreich), die Fondazione Don Carlo Gnocchi ONLUS (Italien), und SINTEF (Norwegen). Mehr Information: http://www.etp-nanomedicine.eu/nanomed2020/public

Kontakt:
ETPN Sekretariat c/o VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Nicolas Gouze
+49 30 310078-209
nicolas.gouze@vdivde-it.de

Presse
Christoph Schmale
+49 30 310078-107
christoph.schmale@vdivde-it.de

Nano-Weltkrebstag Koordinator
Olivier Fontaine
+33 1 40 26 96 44
olivier.fontaine@nanobiotix.com

Weitere Informationen:
http://www.etp‐nanomedicine.eu - die europäische Technologieplattform Nanomedizin
http://www.etp-nanomedicine.eu/nanomed2020/public - das europäische Projekt „Nanomed2020“

Wiebke Ehret, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
ETPN Sekretariat, c/o VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Nicolas Gouze, Tel.: 030 / 310078-209, eMail: nicolas.gouze@vdivde-it.de
30.01.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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