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  • Thomas Schönemann

FHWS Würzburg-Schweinfurt

Medienmanagement-Studierende zeichneten Benefiz-Konzert zugunsten einer Elterninitiative auf

42.000 Euro kamen in diesem Jahr bei der Konzertreihe zusammen – die Studierenden der FHWS sorgten für die professionelle Ausstrahlung sowie die Aufzeichnung auf DVD. © Foto: FHWS / Anderl
42.000 Euro kamen in diesem Jahr bei der Konzertreihe zusammen – die Studierenden der FHWS sorgten für die professionelle Ausstrahlung sowie die Aufzeichnung auf DVD. © Foto: FHWS / Anderl

In der Kulturhalle Grafenrheinfeld fand ein dreitägiges Benefizkonzert zugunsten des Fördervereins für die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. Schweinfurt statt. Um diese Momente zu bewahren, dokumentierten Studierende des interdisziplinären Studienganges Medienmanagement der Hochschule Würzburg-Schweinfurt das Konzert und erstellten eine DVD, deren Verkaufserlös ebenfalls den Kindern zugute kommt.

Diese Veranstaltung bildete den Abschluss einer ganzen Konzertreihe zum zehnjährigen Konzertjubiläum mit weiteren Aufführungen in Aschaffenburg und Würzburg.

Ziel dieser Konzertreihe war es, Spenden zu sammeln, um damit die Stationen „Regenbogen“, „Schatzinsel“ und „Leuchtturm“ an der Uni-Klinik Würzburg bei der Finanzierung einer familiengerechten Ausstattung und Elternwohnungen zu unterstützen. Auch werden mit den Spendengeldern die psychosoziale Betreuung und Nachsorge der ganzen Familie sowie ambulante Unterstützungsangebote nach dem Klinikaufenthalt finanziert. So konnte 2009 mit den Spendengeldern die erste, nicht aus der Wirtschaft finanzierte Stiftungsprofessur in Deutschland auf dem Gebiet der Zelltherapie an der Kinderklinik der Universität für fünf Jahre gestiftet werden.

Aus einer Selbsthilfegruppe heraus entstand die gemeinnützige Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V., für die seit nunmehr zehn Jahren dieses Benefizkonzert von dem Förderverein für die Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V. Schweinfurt organisiert wird. Durch den Wunsch zu helfen angetrieben, finden sich stets Musiker zusammen, die das Publikum mit Stücken wie „There is a Place“ rühren, aber auch mit Songs wie „Dancing on the Ceiling“ zum Tanzen bringen.

Was einst eine kleine Veranstaltung mit einer Handvoll Künstlern und einem Erlös von wenigen Euros begann, ist inzwischen zum großen Pop- und Klassikevent geworden, das in drei verschiedenen Städten über mehrere Tage stattfindet. 42.000 Euro wurden in diesem Jahr in Grafenrheinfeld gesammelt, verkündete Jürgen Maier, der Vorstand des Vereins.

Unter der Leitung des wissenschaftlichen Mitarbeiters René Anderl beteiligten sich dieses Jahr die Studierenden Alexander Draheim, Dominic Duzy, Eleni Kofekidou, Vanessa Köhler, Leila Sarshar und Kardelen Yasarul an der dreitägigen Live-Aufnahme. Mit professionellen Kameras und Ausrüstung der FHWS wurde das Konzert einerseits für die DVD-Produktion gespeichert und andererseits auch in Echtzeit über eine große Leinwand für das Publikum ausgestrahlt.

Den jungen Medienmanagern der Hochschule wird über das freiwillige Projekt ermöglicht, praktische Erfahrung jenseits des Vorlesungssaales zu sammeln und gleichzeitig einen Teil zum Gelingen der Veranstaltung und somit der „Idee von einer besseren Welt“ für schwer erkrankte Kinder beizutragen. Weitere Informationen zur Benefiz-Konzert Reihe und den Künstlern sowie zum Förderverein und zur Elterninitiative unter www.benefiz-konzert.de sowie www.stationregenbogen.de

Katja Klein M.A., Pressereferat, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt
Katja Klein M.A., Tel.: 0931 / 3511-8386, eMail: katja.klein@fhws.de
23.04.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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