| IQWiG

Darmkrebs-Früherkennung bei familiärem Risiko: Nutzen für unter 55-Jährige weiter unklar

Schriftzug IQWiG am Gebäude.
Schriftzug IQWiG am Gebäude. © IQWiG

Der G-BA hatte das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) damit beauftragt, einen Bericht aus dem Jahr 2013 in einem beschleunigten Verfahren als sogenannten Rapid Report zu aktualisieren zu der Frage: Können unter 55-Jährige mit Darmkrebserkrankungen im Familienkreis von einer Früherkennungsuntersuchung profitieren? Weiterlesen

| Chronische lymphatische Leukämie

Leitlinie etabliert richtungsweisende Standards

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat erstmals eine interdisziplinäre S3-Leitlinie zur „Diagnostik, Therapie und Nachsorge für Patienten mit einer chronischen lymphatischen Leukämie (CLL)“ vorgelegt. Weiterlesen

| Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Unstatistik: Feinstaub durch Silvesterknaller - Schall und Rauch statt akute Gesundheitsgefahr

Als vermeintliche Umweltsünder ins neue Jahr: Mit Sätzen wie „Die Deutschen haben ihre Luft an Silvester mit Lust und Vorsatz vergiftet“ geißelten Medien wie die Süddeutsche Zeitung oder Focus Online in den ersten Januartagen die private Böllerei. Was für viele Menschen in Deutschland als gute Tradition zum Jahreswechsel gilt, gehöre angesichts der Feinstaubbelastung als „nicht mehr zeitgemäßes Vergiften der Luft“ verboten, wird etwa der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Jürgen Resch zitiert. Weiterlesen

| Was kann ich selbst für mich tun?

5 Tipps für Angehörige von krebskranken Menschen

Wie kann ich als Angehöriger einem krebskranken Menschen helfen, ohne dabei eigene Bedürfnisse zu vernachlässigen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. unter anderem in ihrer neuen Broschüre zu Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen und rät Angehörigen zu mehr Selbstfürsorge. Weiterlesen

| Radioonkologie

Strahlentherapeut: Ein spannender und abwechslungsreicher Beruf

Der Arztberuf zählt in Deutschland zu einer der angesehensten Tätigkeiten. Aber er geht auch mit großen Belastungen einher: Eine hohe Wochenarbeitszeit, Überstunden und der zunehmende ökonomische Druck in den Kliniken. Für angehende Mediziner ist es daher wichtig, möglichst viel über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu wissen, bevor sie sich für eine medizinische Fachrichtung entscheiden. Weiterlesen

| Universitätsklinikum Jena

Wie funktioniert gute Palliativversorgung zuhause?

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena untersuchen die Qualität und die Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Seit zehn Jahren haben schwerkranke Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf die Betreuung zuhause durch spezialisierte Teams, für die daraufhin bundesweit sehr unterschiedliche Vertrags-, Versorgungs- und Finanzierungsmodelle entwickelt wurden. Weiterlesen

| Universität Ulm

Wissensdatenbank ermöglicht optimale Leukämiebehandlung: „Genetisches Profil“ als Grundlage

Forscher des britischen Wellcome Trust Sanger Institute und der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin III arbeiten an einer umfangreichen Wissensdatenbank, die eine personalisierte Therapie der AML ermöglicht. Wird ein AML-Patient neu diagnostiziert, können seine Ärzte künftig die Datenbank nach ähnlichen Fällen durchsuchen und so auf die individuell geeignete Behandlung schließen. Weiterlesen

| Mammographie

Kurze Wartezeiten zwischen Untersuchung und Befund im Mammographie-Screening

94 Prozent der rund 2,9 Millionen untersuchten Frauen erhalten innerhalb von 7 Werktagen nach der Mammographie-Untersuchung den Befund. Ist eine ergänzende Untersuchung mit Ultraschall und Mammographie erforderlich, erhalten die Frauen in 92 Prozent der Fälle einen weiteren Untersuchungstermin innerhalb einer Woche nach der Befundmitteilung. Weiterlesen

| Uniklinikum Freiburg

Modernste Operationsmethode bei Lebertumoren erstmals in Südbaden angewandt

Ist die Leber mit Tumoren befallen, stellt die operative Entfernung in der Regel die einzige Heilungschance dar. Allerdings konnten früher Lebermetastasen - beispielsweise durch Darmkrebs hervorgerufen - nur etwa 20 Prozent der Patienten tumorfrei operiert werden. Weiterlesen

| Universität Ulm

Maßgeschneiderte Nanosensoren: Mit einem „Bürstenstrich“ in die Massenproduktion

Es klingt wie Zukunftsmusik: Winzigste halbleitende Nanodrähte ermöglichen als Biosensoren detaillierte Einblicke in einzelne Zellen oder spüren Krankheiten wie Krebs im Frühstadium auf. Tatsächlich werden solche hochleistungsfähige Sensoren bereits in spezialisierten Laboren eingesetzt, doch für den Alltagsgebrauch – zum Beispiel in Arztpraxen - ist ihre Herstellung schlichtweg zu aufwändig und zu teuer. Weiterlesen

| Bundesamt für Strahlenschutz

Solarien bergen Gesundheitsgefahren

Wer Solarien nutzt, geht Gesundheitsrisiken ein. Diese Warnung, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereits in der Vergangenheit ausgesprochen hat, bestätigen internationale Experten. Die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken (SCHEER) haben jüngst eine Stellungnahme zu den gesundheitlichen Folgen von UV-Strahlung veröffentlicht. Dabei bewertete das Gremium insbesondere auch die Nutzung künstlicher UV-Strahlung in Solarien. Weiterlesen