| Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Unstatistik: Feinstaub durch Silvesterknaller - Schall und Rauch statt akute Gesundheitsgefahr

Als vermeintliche Umweltsünder ins neue Jahr: Mit Sätzen wie „Die Deutschen haben ihre Luft an Silvester mit Lust und Vorsatz vergiftet“ geißelten Medien wie die Süddeutsche Zeitung oder Focus Online in den ersten Januartagen die private Böllerei. Was für viele Menschen in Deutschland als gute Tradition zum Jahreswechsel gilt, gehöre angesichts der Feinstaubbelastung als „nicht mehr zeitgemäßes Vergiften der Luft“ verboten, wird etwa der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH) Jürgen Resch zitiert. Weiterlesen

| Was kann ich selbst für mich tun?

5 Tipps für Angehörige von krebskranken Menschen

Wie kann ich als Angehöriger einem krebskranken Menschen helfen, ohne dabei eigene Bedürfnisse zu vernachlässigen? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. unter anderem in ihrer neuen Broschüre zu Krebserkrankungen bei jungen Erwachsenen und rät Angehörigen zu mehr Selbstfürsorge. Weiterlesen

| Radioonkologie

Strahlentherapeut: Ein spannender und abwechslungsreicher Beruf

Der Arztberuf zählt in Deutschland zu einer der angesehensten Tätigkeiten. Aber er geht auch mit großen Belastungen einher: Eine hohe Wochenarbeitszeit, Überstunden und der zunehmende ökonomische Druck in den Kliniken. Für angehende Mediziner ist es daher wichtig, möglichst viel über die tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu wissen, bevor sie sich für eine medizinische Fachrichtung entscheiden. Weiterlesen

| Universitätsklinikum Jena

Wie funktioniert gute Palliativversorgung zuhause?

Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena untersuchen die Qualität und die Strukturen der ambulanten Palliativversorgung in Deutschland. Seit zehn Jahren haben schwerkranke Patienten einen gesetzlichen Anspruch auf die Betreuung zuhause durch spezialisierte Teams, für die daraufhin bundesweit sehr unterschiedliche Vertrags-, Versorgungs- und Finanzierungsmodelle entwickelt wurden. Weiterlesen

| Universität Ulm

Wissensdatenbank ermöglicht optimale Leukämiebehandlung: „Genetisches Profil“ als Grundlage

Forscher des britischen Wellcome Trust Sanger Institute und der Ulmer Universitätsklinik für Innere Medizin III arbeiten an einer umfangreichen Wissensdatenbank, die eine personalisierte Therapie der AML ermöglicht. Wird ein AML-Patient neu diagnostiziert, können seine Ärzte künftig die Datenbank nach ähnlichen Fällen durchsuchen und so auf die individuell geeignete Behandlung schließen. Weiterlesen

| Mammographie

Kurze Wartezeiten zwischen Untersuchung und Befund im Mammographie-Screening

94 Prozent der rund 2,9 Millionen untersuchten Frauen erhalten innerhalb von 7 Werktagen nach der Mammographie-Untersuchung den Befund. Ist eine ergänzende Untersuchung mit Ultraschall und Mammographie erforderlich, erhalten die Frauen in 92 Prozent der Fälle einen weiteren Untersuchungstermin innerhalb einer Woche nach der Befundmitteilung. Weiterlesen

| Uniklinikum Freiburg

Modernste Operationsmethode bei Lebertumoren erstmals in Südbaden angewandt

Ist die Leber mit Tumoren befallen, stellt die operative Entfernung in der Regel die einzige Heilungschance dar. Allerdings konnten früher Lebermetastasen - beispielsweise durch Darmkrebs hervorgerufen - nur etwa 20 Prozent der Patienten tumorfrei operiert werden. Weiterlesen

| Universität Ulm

Maßgeschneiderte Nanosensoren: Mit einem „Bürstenstrich“ in die Massenproduktion

Es klingt wie Zukunftsmusik: Winzigste halbleitende Nanodrähte ermöglichen als Biosensoren detaillierte Einblicke in einzelne Zellen oder spüren Krankheiten wie Krebs im Frühstadium auf. Tatsächlich werden solche hochleistungsfähige Sensoren bereits in spezialisierten Laboren eingesetzt, doch für den Alltagsgebrauch – zum Beispiel in Arztpraxen - ist ihre Herstellung schlichtweg zu aufwändig und zu teuer. Weiterlesen

| Bundesamt für Strahlenschutz

Solarien bergen Gesundheitsgefahren

Wer Solarien nutzt, geht Gesundheitsrisiken ein. Diese Warnung, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bereits in der Vergangenheit ausgesprochen hat, bestätigen internationale Experten. Die Europäische Kommission und ihr Wissenschaftlicher Ausschuss für Gesundheits-, Umwelt- und Schwellenrisiken (SCHEER) haben jüngst eine Stellungnahme zu den gesundheitlichen Folgen von UV-Strahlung veröffentlicht. Dabei bewertete das Gremium insbesondere auch die Nutzung künstlicher UV-Strahlung in Solarien. Weiterlesen

| Jiao Tong University Shanghai

Verfahren ermittelt idealen Medikamenten-Cocktail

Forscher der School of Biomedical Engineering at the Shanghai Jiao Tong University haben erforscht, wie Kombinationen von unterschiedlichsten Medikamenten optimal zusammenspielen. Sie suchten nach Möglichkeiten, bessere Kombinationen zu erzielen und analysierten, wie sich diese Verbesserungen auf unterschiedliche Patienten auswirken könnten. Weiterlesen

| Uniklinikum Frankfurt/Main

Krebs: Länger leben mit Immuntherapie

Seit einigen Jahren entwickeln Krebsforscher Therapien, die nicht die eigentlichen Tumorzellen angreifen, sondern sich gegen die Zellen in der Tumorumgebung richten. Diese sogenannten Checkpoint-Inhibitoren stellen nach Ansicht vieler Forscher den ersten echten Durchbruch in der Therapie fortgeschrittener Tumorerkrankungen dar. Prof. Florian Greten und Prof. Jörg Trojan berichten in der aktuellen Ausgabe des Magazins Forschung Frankfurt der Goethe-Universität über den aktuellen Stand der Forschung. Weiterlesen

| Blutspende am UKJ

Gemeinsam Leben retten

Mit gutem Vorsatz ins neue Jahr starten und Bekannte zum Lebenretten motivieren: Mit der neuen „Spender werben Spender“-Aktion der Blutspende am Universitätsklinikum Jena (UKJ) ist das nun möglich. „Regelmäßige Blutspender können ihre Erfahrungen mit Freunden und Bekannten teilen, um ihnen ihre Ängste zu nehmen oder Fragen zu klären“, so Dr. Silke Rummler, Geschäftsführerin des Institutes für Klinische Transfusionsmedizin Jena am UKJ. Weiterlesen

| Benefizaktion

Rakuten beendet erfolgreiches Jahr mit Spende an Deutsche Kinderkrebsstiftung

Das Wachstum im Onlinehandel ist ungebrochen und bereits vor dem Ende des Weihnachtsgeschäfts ließ sich erneut ein neuer Rekord erahnen. Weihnachten ist aber nicht nur die Zeit der großen Umsätze im Handel, sondern auch die ideale Gelegenheit, etwas vom Erfolg zurückzugeben. Weiterlesen

| Universitätsklinikum Dresden

Großzügige Spende schafft mehr Raum für NCT Dresden

Das Unternehmerehepaar Beatrix und Heinz-Jürgen Preiss-Daimler überreichte den Vertretern des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden eine Spende in Höhe von insgesamt 600.000 Euro. Die ersten 200.000 Euro wurden am Samstagabend feierlich übergeben. Mit den noch folgenden zwei Zuwendungen kann der NCT-Neubau, der bis Anfang 2019 auf dem Gelände des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden entsteht, um eine 3. Etage erweitert werden. Weiterlesen

| Regionale Unterschiede

Impfquoten zu Rota-, HPV-, Masern- und Influenza-Impfung

Die neue Auswertung von Abrechnungsdaten der Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) zeigt Defizite, Fortschritte und große regionale Unterschiede bei den Impfquoten. „Die KV-Impfsurveillance ermöglicht es, die zeitgerechte Umsetzung von Impfempfehlungen zu überwachen und Lücken zu identifizieren. Daher ist eine Verstetigung dieser Surveillance dringend erforderlich“, erläutert Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts. Die Studienergebnisse sind im Epidemiologischen Bulletin 1/2017 veröffentlicht. Weiterlesen

| Kommunikation

Mit Kindern offen über Krebs reden

Erkrankt einer der Eltern an Krebs, belastet das die Kinder stark. Offenheit ist wichtig, damit Kinder mit ihren Sorgen und Ängsten nicht allein bleiben. Wenn Eltern die Krebserkrankung eines der Elternteile verschweigen, tun sie das mit guten Absichten. Sie wollen ihre Kinder schonen und vor Belastung schützen. Was Eltern dabei unterschätzen: Die Kinder spüren sehr genau, wenn es der Mutter oder dem Vater schlecht geht. Weiterlesen

| Universität Bielefeld

Wenn der Arzt per Webcam zur Visite kommt

Die Universität Bielefeld untersucht bis 2019 drei neue Projekte für zeitgemäße Gesundheitsversorgung. Sie setzen auf innovative Konzepte wie ärztliche Televisiten, Videokonferenzen von Medizinern, Online-Videotelefonie für ältere Menschen und digitale Medikationspläne. Weiterlesen

| MHH in Hannover

Prostatakrebs: Urologen suchen Studienteilnehmer

Für die PROBASE-Studie zur Optimierung der Prostatakarzinom-Früherkennung erhält die MHH 670.000 Euro von der Deutschen Krebshilfe. Mit dieser Studie wollen sie die Prostatakrebs-Vorsorge optimieren. Weiterlesen

| Heidelberg

Keine Plakatwerbung für Tabakprodukte – zum Schutz der Jugend

Deutschland ist das einzige Land der Europäischen Union, das noch uneingeschränkt Werbung für Tabakprodukte auf großflächigen Plakatwänden erlaubt. Dabei zielt diese Werbung bewusst auf junge Konsumenten: Eine aktuelle Publikation des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg zeigt, dass zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen Plakatwerbung bewusst wahrnehmen – und damit motiviert werden, mit dem Rauchen zu beginnen. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Umfrage des DKFZ, dass die Mehrheit der Bevölkerung ein Verbot der Plakatwerbung für Tabakprodukte befürwortet. Weiterlesen

| Brustkrebs

Mamma Mia! Das Brustkrebsmagazin feiert 10-jähriges Jubiläum

Die Entscheidung, ein Magazin für Frauen mit Brustkrebs auf den Markt zu bringen, entstand vor zehn Jahren bei einer Kilimanjaro-Besteigung der beiden Herausgeberinnen: Anne-Claire Brühl und Eva Schumacher-Wulf erklommen den Gipfel des höchsten Bergs Afrikas ein Jahr nachdem bei Schumacher-Wulf im Alter von 34 Jahren Brustkrebs diagnostiziert wurde. Weiterlesen