| DIfE Potsdam

Neue Ergebnisse zum Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Leberkrebsrisiko

Wie zahlreiche Studien zeigen, haben Menschen, die viel Kaffee trinken, im Vergleich zu Personen, die nur wenig oder keinen konsumieren, ein vermindertes Leberkrebsrisiko. Die Ursachen für diesen Zusammenhang sind jedoch noch nicht geklärt. Weiterlesen

| Klinikum der Universität München

Neue Studie zur Behandlung des Mantelzell-Lymphoms

Die Krankheit ist selten, aber aggressiv und unbehandelt rasch tödlich: Das Mantelzell-Lymphom (MCL) zählt zu den Formen des "Lymphdrüsen-Krebses", bei der bösartig veränderte weiße Blutkörperchen das Blut, das Knochenmark, die Lymphknoten und die Milz überschwemmen. Dabei werden gesunde Zellen verdrängt. Noch immer kursieren im Internet Informationen, wonach das MCL das am schlechtesten zu behandelnde Lymphom sei. Weiterlesen

| Veterinärmedizinische Universität Wien

Molekulare Prozesse für zielgerichtete Krebstherapie bei Hunden erforscht

Auch Hunde leiden an Krebserkrankungen. WissenschafterInnen an der Vetmeduni Vienna erforschen nun die molekularen Prozesse der Krebsentwicklung an Hundezellen. Denn die moderne Krebstherapie wurde mit der Einführung neuer Medikamente, sogenannter gezielter Wirkstoffe, revolutioniert. Die Grundlagen für eine erfolgreiche Anwendung dieser neuen Wirkstoffe in der Krebstherapie erfordert jedoch ein tieferes Verständnis der molekularen Vorgänge der Erkrankung auch bei Haustieren. Weiterlesen

| Wilhelm Sander-Stiftung

Chemotherapie: Weniger Nebenwirkungen und mehr Effizienz durch veränderte Immunzellen

Tumore können wachsen, weil sie sich der körpereigenen Immunabwehr entziehen – daher suchen Forscher nach Wegen, die Strategien der Krebszellen aufzuklären und zu überlisten. Eine Arbeitsgruppe an der Universität Frankfurt hat jetzt herausgefunden, wie Tumore es schaffen, Abwehrzellen des Immunsystems umzuprogrammieren und in ihre Dienste zu stellen. Weiterlesen

| Goethe-Universität Frankfurt am Main

Neue Hoffnung für Krebsbehandlung bei Kindern

Es gibt neue Hoffnung für Kinder mit Tumorerkrankungen neuralen Ursprungs: Ein internationales Team unter Führung von Forschern der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Kent (Großbritannien) haben möglicherweise eine neue Behandlungsmethode gefunden. Ihre Forschungsergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht. Weiterlesen

| Immuntherapie-Forschung

Hohe Förderung für Krebsforscher

Zwei Projekte der Würzburger Krebsforschung erhalten vom Wirtschaftsministerium eine hochkarätige Auszeichnung: Mit jeweils einer halben Million Euro sollen sie Immuntherapien der nächsten Generation voranbringen. Staatssekretär Franz Josef Pschierer hat am 1. Dezember 2015 in der Münchener Residenz den m4-Award verliehen. Mit diesem Preis zeichnet das bayerische Wirtschaftsministerium biomedizinische Forschungsprojekte aus, die das Zeug dazu haben, in eine Unternehmensgründung zu münden. Der Freistaat stellt jedem Gewinnerteam rund 500.000 Euro für zwei Jahre zur Verfügung. Weiterlesen

| Photoimmune Discoveries BV

Neue Behandlungsstrategie bei aggressivem Krebs

Eine am Leiden University Medical Center (LUMC) in den Niederlanden durchgeführte Laborstudie stellte fest, dass Immuntherapie sich wirksam mit fotodynamischer Therapie (PDT) kombinieren lässt, um bestehende Tumoren verschwinden zu lassen. Der Ansatz führt zu einer schlagkräftigeren Tumorzerstörung und einer robusten systemischen Immunantwort auf die Krankheit. Weiterlesen

| Zuckermoleküle helfen heilen

FAU-Forscher machen Antikörper noch wirksamer

Wie man mit Hilfe von Zucker besonders wirksame Antikörper formen kann, haben jetzt Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) um den Biologen Prof. Dr. Falk Nimmerjahn in Zusammenarbeit mit Forschergruppen aus Schweden und Kroatien herausgefunden und im Fachjournal "Cell Reports" veröffentlicht. Die neuen Erkenntnisse können bei der Antikörpertherapie von Krebs und Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden. Weiterlesen

| Wirksamkeit der Chemotherapie

Wie Krebszellen die Immunabwehr austricksen

Wie Krebszellen dem Angriff des Immunsystems entkommen, ergründen derzeit Wissenschaftler der Universität Frankfurt am Main. Im Blickpunkt der Forscher stehen die sogenannten Makrophagen (Fresszellen): Tumoren manipulieren diese so, dass sie das Krebswachstum aktivieren anstatt es zu stoppen. Die umgepolten Makrophagen können sogar die Wirkung einer Chemotherapie beeinträchtigen. Die Forscher suchen derzeit nach Strategien, um den Schutzmechanismus der Tumorzellen auszuhebeln. Weiterlesen

| Gemeinschaftsprojekt TransLUMINAL-B

Brustkrebs: Genauere Diagnostik und gezieltere Therapie

Unter Federführung der Charité – Universitätsmedizin Berlin begannen mit einem Kick-off-Meeting die Arbeiten am Forschungsprojekt TransLUMINAL-B. Erforscht werden soll in den kommenden drei Jahren der Prozess der Metastasenentstehung und die Rolle von bösartigen Zellen, die sich im Verlauf bestimmter Brustkrebserkrankungen in Blut und Knochenmark anreichern. Die Deutsche Krebshilfe fördert das Vorhaben im Rahmen ihres Schwerpunktprogrammes "Translationale Onkologie" mit 2 Millionen Euro. Weiterlesen

| Internationale Studie

Schonendere Krebstherapie durch neuartigen Wirkstoffmix

Um Krebs zu behandeln, setzen Ärzte meist auf Chemotherapie, die mit schweren Nebenwirkungen einhergeht. Bei einigen Krebsarten kommt der Tumor jedoch trotz Therapie zurück. Ein internationales Team aus 180 Forschern und Medizinern hat nun zahlreiche Daten aus Studien ausgewertet und gezeigt, dass eine Mischung bestimmter Wirkstoffe das Wachstum solcher aggressiven Tumore hemmen könnte. Das Besondere: Die Substanzen stammen meist aus Pflanzen und wirken schonender als herkömmliche Chemotherapeutika. An der Arbeit war auch der Homburger Dermatologe Professor Dr. Jörg Reichrath beteiligt. Die Studie wurde nun in der renommierten Fachzeitschrift "Seminars in Cancer Biology" veröffentlicht. Weiterlesen

| Uniklinikum Bonn

Warum Hirntumore entarten

Gliome zählen zu den verbreitetsten Hirntumoren. Viele werden nach einer Phase des langsamen Wachstums sehr bösartig. Ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Murat Günel von der Yale School of Medicine in New Haven (USA), zu dem auch Forscher aus der Neurochirurgie des Universitätsklinikums Bonn gehören, konnte die molekularbiologischen Veränderungen entschlüsseln, die zu dieser gefährlichen Verwandlung der Tumorzellen führen. Die Ergebnisse werden nun im Fachjournal "Nature Genetics" vorgestellt. Weiterlesen

| Universitätsmedizin Mannheim

Gefahr weißer Hautkrebs: Was Hauttumorzellen unsterblich macht

Der weiße Hautkrebs ist die häufigste Krebserkrankung des Menschen – und kommt immer öfter vor: Die steigende Lebenserwartung und langjährige Sonnenbestrahlung lassen die Hautkrebsfälle zunehmen. Dabei entsteht ein Tumor dieser Krebsart erst nach langer Zeit - betroffen sind vor allem Ältere, die in ihrer Jugend oft und lange in der Sonne waren. Weiterlesen

| Universität Duisburg-Essen

Wenn der Lungenkrebs streut

Dass sich die Prognose für Betroffene verschlechtert, wenn der Krebs streut, ist bekannt. Dass es auch auf die Anzahl der Metastasen ankommt, hat jetzt erstmals eine internationale Studie nachgewiesen, an der Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) am Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und der Ruhrlandklinik (Westdeutsches Lungenzentrum) mitwirkten. Weiterlesen

| Gutenberg-Universität Mainz

Neues EU-Projekt will langfristig Diagnose und Therapie von Krankheiten koppeln

Mit einer innovativen Methode möchte ein Kooperationsteam aus vier EU-Ländern die Begleitdiagnostik von Krankheiten verbessern und auf lange Sicht einen neuen Ansatz für Therapien entwickeln. Das Prinzip beruht auf der Kombination von Nanomedikamenten mit kurzlebigen Radionukliden zur Bildgebung im lebenden Organismus. Weiterlesen

| Glioblastom

Ein bösartiges Netzwerk macht Hirntumoren resistent gegen Therapie

Glioblastome sind die bösartigsten unter den Hirntumoren. Ärzte und Wissenschaftler unter Federführung der Klinischen Kooperationseinheit Neuroonkologie des Deutschen Krebsforschungszentrums und des Universitätsklinikum Heidelberg beschreiben nun in der Zeitschrift Nature, dass die Glioblastomzellen untereinander durch lange Zellfortsätze verbunden sind. Weiterlesen

| TU München

Blutstammzellen: Selbsterneuerung abhängig von Umgebung

Stammzellen haben zwei wichtige Fähigkeiten: sie können sich in viele unterschiedliche Zelltypen entwickeln und sich gleichzeitig selbst zu frischen Stammzellen erneuern. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) fanden jetzt am Modellsystem der Blutbildung (hematopoetisches System) heraus, welche Signalwege genau bei der Selbsterneuerung von ­Blut­stamm­zel­len­ eine essentielle Rolle spielen. Hierbei ist vor allem der gegenseitige Austausch mit den ­um­ge­ben­den­ Gewebezellen im Knochenmark entscheidend. Weiterlesen

| Prostatakarzinom

Präzisere Beurteilung von Prostatakarzinomen hilft bei der Suche nach individueller Therapie

Forscher aus der Martini-Klinik und dem Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben im Rahmen einer insgesamt zehnjährigen Studie gezeigt, dass eine wesentlich genauere Voraussage der Aggressivität von Prostatakarzinomen möglich ist und damit eine individuellere Therapieentscheidung getroffen werden kann. Die aktuellen Untersuchungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift European Urology veröffentlicht. Weiterlesen

| dkfz Heidelberg

Lymphdrüsenkrebs: Erbgut-Markierungen bestimmen Aggressivität

Wissenschaftler aus Heidelberg, Leipzig, Kiel und Essen haben in Lymphdrüsenkrebs die so genannte „epigenetische“ Steuerung der Genaktivität durch chemische Markierungen des Erbguts untersucht. Dafür verglichen sie die DNA-Methylierungsmuster des kompletten Erbguts von 22 Krebsfällen mit dem von gesundem Kontrollgewebe der jeweiligen Patienten. Weiterlesen

| Innovationspreis NEO

NEO 2015 für KIT-Team: Neue Methode zur Brustkrebsfrüherkennung

Das Projekt „3-D-Ultraschall-Computertomographie“ (3D-USCT) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) hat den mit 20.000 Euro dotierten Innovationspreis NEO 2015 der TechnologieRegion Karlsruhe erhalten. Das neue bildgebende Verfahren zur Brustkrebsfrüherkennung verspricht Bilder in sehr guter Qualität. Ziel ist es, Tumoren, die fünf Millimeter oder kleiner sind, zuverlässig zu entdecken, um einen früheren Diagnosezeitpunkt zu ermöglichen und damit die Heilungschancen stark zu erhöhen. Weiterlesen