| Universitätsklinikum Würzburg

Wilhelm Sander-Therapieeinheit Multiples Myelom wird eröffnet

Am Freitag, den 16. Oktober 2015, eröffnet das Uniklinikum Würzburg offiziell seine Wilhelm Sander-Therapieeinheit Multiples Myelom. Neben einem feierlichen Festakt bietet der Nachmittag durch Expertenvorträge profunde Einblicke in aktuelle Forschungsergebnisse zu dieser bösartigen Krebserkrankung des Knochenmarks und ihren Behandlungsmöglichkeiten. Weiterlesen

| Schmerzmedizin

Nationales Versorgungsforum Schmerz: Patienten und Schmerzmediziner fordern bessere Versorgung

Die "Qualität schmerzmedizinischer Versorgung leidet im stationären wie auch im niedergelassenen Bereich an unzureichenden Strukturen und Defiziten in der Ausbildung von Ärzten", konstatieren die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) und die Patienten-Selbsthilfeorganisation Deutsche Schmerzliga e.V. (DSL). Die Leidtragenden sind die betroffenen Patienten. Weiterlesen

| DGfN

Jeder zweite Krebspatient hat eine Nierenfunktionseinschränkung

Dank der modernen Therapieoptionen wird Krebs zunehmend zu einer chronischen Erkrankung. Diese erfreuliche Entwicklung führt aber auch dazu, dass möglichen Langzeitfolgen der Therapie ein höherer Stellenwert beigemessen werden muss. Häufig kommt es durch die Krebstherapie zu Schädigungen der Nieren, selbst die modernen zielgerichteten Therapien haben renale Nebenwirkungen. Vor ihrem Einsatz sollten daher eine renale Basisdiagnostik sowie unter der Therapie ein engmaschiges Monitoring der Nierenwerte erfolgen. Onkologie und Nephrologie müssen hier Hand in Hand arbeiten. Weiterlesen

| Universität Erlangen-Nürnberg

Arztbewertungen als Instrument zur Erhebung der Patientenzufriedenheit

Online-Arztbewertungen auf jameda bilden die Zufriedenheit von Patienten in der Tendenz gleichermaßen zuverlässig ab wie klassische Offline-Befragungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg unter Leitung von Prof. Martin Emmert, Inhaber der Juniorprofessur für Versorgungsmanagement. Zudem bestehen signifikante Zusammenhänge zwischen Online-Arztbewertungen auf jameda und einzelnen objektiven Kriterien zur medizinischen Versorgungsqualität. Weiterlesen

| Zentralinstitut für Seelische Gesundheit

Weiteres MRT für Deutschlands größte Gesundheitsstudie – die Nationale Kohorte

Am 08. September 2015 war es soweit. Der 7 Tonnen schwere 3-Tesla-MRT wurde unter großem technischem Aufwand in den Neubau des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheims City (K3, 21) eingebaut. Von Oktober 2015 an werden damit bei bis zu 6.000 Mannheimerinnen und Mannheimern sowie Einwohnern aus Freiburg und Saarbrücken Ganzkörper-MRTs durchgeführt. Das bildgebende Verfahren arbeitet mit Magnetfeldern, also ohne Röntgenstrahlung, und liefert kontrastreiche und hochaufgelöste Schnittbilder des gesamten Körpers und einzelner Organsysteme. Weiterlesen

| Krebsvorsorge

Studie attestiert der Darmkrebs-Vorsorge in Deutschland hohe Qualität

Die Darmspiegelung ist Bestandteil des gesetzlichen Krebsvorsorgeprogramms in Deutschland. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und vom Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung (Zi) werteten nun alle Befunde der ersten zehn Jahre nach Einführung des Screening-Programms aus. Weiterlesen

| Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Brustkrebsentdeckungsrate im Screening steigt mit zunehmendem Alter

Mit dem Alter steigt das Risiko einer Brustkrebserkrankung. Damit erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, dass im Screening Brustkrebs entdeckt wird. Das belegt der aktuelle Evaluationsbericht der Kooperationsgemeinschaft Mammographie, der Daten der Screening-Teilnehmerinnen in 5-Jahres-Altersguppen auswertet. Weiterlesen

| Österreich

Erblicher Brust- und Eierstockkrebs: Aktionswoche in den OÖ Apotheken

September ist der internationale Monat zu gynäkologischen Krebserkrankungen. Dieses Jahr hat die "Petrol Ribbon - Initiative gegen Unterleibskrebs" in der Apothekerkammer OÖ einen starken Partner gefunden, wenn es darum geht, über Krebserkrankungen der Frau zu informieren und das Thema durch Bewusstseinsschaffung aus der Tabuzone zu holen. Weiterlesen

| Universität Osnabrück

Grundstein für Forschungszentrum "Center of Cellular Nanoanalytics Osnabrück" gelegt

Mit dem Bau des national einmaligen interdisziplinären Zentrums für zelluläre Nanoanalytik entsteht in den folgenden Jahren ein innovatives Forschungszentrum an der Universität Osnabrück. Die hier gewonnenen Erkenntnisse, welche im Forschungsbau ab 2017 mit modernsten bildgebenden und bioanalytischen Techniken entwickelt werden sollen, kann man neue Ansätze zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen oder Krebs voranbringen. Weiterlesen

| Max-Delbrück-Centrum

Mit Gen MACC1 Hochrisikopatienten mit Gallenwegskrebs erkennen - Entscheidungshilfe für Leber OP

Gallenwegskrebs ist selten und wird meist zu spät erkannt. Helfen kann oft nur noch eine große Leberoperation, in seltenen Fällen auch eine Lebertransplantation. Aber welche Patienten profitieren von einer Operation und welche nicht, weil ihr Risiko, dass der Krebs wieder kommt, zu hoch ist? Mit dem Krebsgen MACC1 steht Ärzten jetzt erstmals eine Entscheidungshilfe für die Therapie dieses Tumors zur Verfügung. Weiterlesen

| Ausstellung im UKL

Ausdrucksstarke Kontraste in der Kinderradiologie

Mit "Von Kobaltblau bis Kongorot" ist die neue Ausstellung in den Räumen der Kinderradiologie des Uniklinikums Leipzig überschrieben. Der Titel verweist schon auf das breite Spektrum in den Arbeiten von Juliane Grätz, deren Malereien und Druckgrafiken sich vor allem durch ausdrucksstarke Kontraste auszeichnen. Eindrücke und Wahrnehmungen von zahlreichen Reisen zeigen sich den Betrachtern ebenso wie die leisen Momente des Innehaltens im Alltag. Weiterlesen

| Kostenloser Ratgeber informiert

Brustkrebs beim Mann: Gute Heilungschance bei frühzeitiger Behandlung

Es ist kaum bekannt, aber wahr: Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Experten schätzen die Zahl der jährlichen Neuerkrankungen in Deutschland auf rund 500. Das Durchschnittsalter der Betroffenen liegt bei circa 70 Jahren. Die Unwissenheit sowohl in der Bevölkerung als auch in der Fachwelt führt häufig dazu, dass die Krankheit weit fortgeschritten ist, wenn sie schließlich – nach einer langen Odyssee – diagnostiziert wird. Weiterlesen

| Uniklinikum Leipzig

Beste Arbeitsbedingungen für Operateure der HNO

Der Umbau im OP-Bereich der HNO-Klinik am Uniklinikum Leipzig ist erfolgreich abgeschlossen. Heute wird der Normalbetrieb wieder aufgenommen. Binnen weniger Wochen wurden die zwei OP-Säle inklusive der angrenzenden Räumlichkeiten baulich und technisch komplett erneuert. Mit dem Umbau erhalten die OP-Teams nun ein noch optimaleres Umfeld für die komplexen Eingriffe im Kopf-und Halsbereich. Weiterlesen

| Familiärer Brust- und Eierstockkrebs

Ersatzkassen weiten Angebot für die Beratung und Risikobestimmung aus

Immer mehr Frauen, die einen Verdacht auf erblich bedingten Brust- und Eierstockkrebs haben, lassen einen Gentest durchführen. Mit ursächlich dafür sind die öffentlichen Bekanntmachungen von prominenten Betroffenen, wie Angelina Jolie. Von 2013 bis 2014 sind die Fallzahlen allein an den 13 gendiagnostischen Beratungszentren – sogenannten Konsortialzentren -, mit denen die Ersatzkassen (Techniker Krankenkasse (TK), BARMER GEK, DAK-Gesundheit, Kaufmännische Krankenkasse – KKH, HEK - Hanseatische Krankenkasse und Handelskrankenkasse (hkk) bislang Verträge haben, um etwa das Doppelte angestiegen, und zwar von rund 1.700 auf etwa 3.100 Fälle. Weiterlesen

| Diagnostik

Endoskopische Krebserkennung in Echtzeit

Krebs oder kein Krebs? Dies ist üblicherweise erst nach einer mehrere Tage dauernden histologischen Untersuchung zu klären. Mit einer massenspektrometrischen Methode könnte die Frage bald in Echtzeit entschieden werden. Ein britisch-ungarisches Team stellt in der Zeitschrift Angewandte Chemie ein endoskopisches System vor, das anhand charakteristischer Massenspektren zwischen verschiedenen Gewebeschichten, bösartigen Tumoren und gutartigen Polypen des Magen-Darm-Traktes differenzieren kann. Weiterlesen

| Sky Deutschland

Pirmin, du schaffst es. Vom Krebspatienten zum Bundesligastar

Im Alter von gerade einmal 18 Monaten erkrankte Pirmin Schwegler an Leukämie. Seit 2003 gilt der heute 28-jährige Schweizer als geheilt. Sky Filmemacher Klaus Veltman hat für die Dokumentation "Pirmin, du schaffst es. Vom Krebspatienten zum Bundesligastar" mit dem Fußballprofi der TSG 1899 Hoffenheim über seinen beeindruckenden Lebensweg gesprochen und tiefgründige Einblicke von Pirmin Schwegler über den Kampf gegen den Krebs erhalten. Weiterlesen

| Universitätsklinikum Jena

Chance auf ein "Zweites Leben" für Rolf Martin

Im September vergangenen Jahres erkrankt Rolf Martin am sogenannten myelodysplastischen Syndrom, MDS, einer Erkrankung des Knochenmarks, die bei rund einem Drittel aller MDS-Erkrankungen geht die Krankheit nach einer gewissen Zeit plötzlich in eine akute Leukämie über. Vor einem halben Jahr erfolgte die Stammzelltransplantation am UKJ. Weiterlesen

| AWMF

Diskussion im Gemeinsamen Bundesausschuss zur Weiterentwicklung der Darmkrebsvorsorge

Einer erhöhten Teilnahmerate und verbesserten Diagnostik widmet sich die "Berliner Erklärung" der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und sechs weiterer Stiftungen und Fachgesellschaften, die in der Darmkrebsvorsorge aktiv sind. Weiterlesen

| Krankenhaus-Infektionen

Kölner Wissenschaftler und Experten aus Jena kooperieren

Ob Ärzte im Krankenhaus schwere Krankheiten wie invasive Pilzinfektionen erkennen, hängt auch davon ab, ob ihnen dieses seltene Krankheitsbild bereits begegnet ist. Eine Besprechung mit erfahrenen Kollegen und Wissenschaftlern kann hier Gold wert sein. Um den Austausch zwischen praktizierenden Ärzten und Infektionsforschern voranzutreiben, haben sich das Nationale Referenzzentrum für Invasive Pilzinfektionen (NRZMyk) in Jena und das Kölner Infektionsregister FungiScope nun zusammengetan. Weiterlesen

| Lungenkrebs

Stereotaktische Bestrahlung auch im Frühstadium eine Alternative zur Operation

Die stereotaktische ablative Radiotherapie hat in ersten klinischen Studien bei Lungenkrebs im Frühstadium bessere Ergebnisse erzielt als eine Operation. Dabei handelt es sich um eine relativ neue Technik, die eine millimetergenaue Bestrahlung von Tumoren ermöglicht. Die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) sieht die Behandlung als eine schonende Alternative zur Operation, fordert allerdings weitere Studien, um den genauen Stellenwert zu ermitteln. Weiterlesen