| Qualitätssicherung

Beratung zur Pflege verbessern

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) hat heute einen Qualitätsrahmen für Beratung in der Pflege vorgestellt, der Politik und Praxis eine lange vermisste Grundlage für die Weiterentwicklung von Beratungsangeboten bietet. Weiterlesen

| dkfz Heidelberg

Darmkrebsmonat März

2002 wurde die Vorsorge-Koloskopie in das gesetzliche Krebsfrüherkennungs-Programm in Deutschland aufgenommen. Zwischen 2003 und 2012 sank die altersstandardisierte Darmkrebs-Neuerkrankungsrate in Deutschland um rund 14 Prozent, wie Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum nun berechneten. Weiterlesen

| SWR Dokumentation

Gift in Shampoos und Cremes - Chemie, die unter die Haut geht

Ob Creme, Shampoo, Duschgel, Bodylotion oder Puder und Mascara - um frisch und gepflegt auszusehen, trägt man täglich alles Mögliche auf die Haut auf. Doch viele Pflege- und Kosmetikprodukte enthalten laut einigen Wissenschaftlern giftige Chemikalien, die mitunter sogar das Krebsrisiko erhöhen. Weiterlesen

| DFG-Förderung

Uniklinikum Tübingen erhält neuartiges Großgerät zur Steigerung der Präzision bei Bestrahlungen von Tumoren

Die Radioonkologische Universitätsklinik Tübingen gehört weltweit zu den ersten klinischen Anwendern, die Zugang zu der neuen Technologie aus der Kombination von Magnetresonanztomografie (MRT) und der bildgeführten Strahlentherapie bekommt. Das Team um Prof. Daniel Zips, Ärztlicher Direktor der Radioonkologie und Professorin Daniela Thorwarth, Expertin für Biomedizinische Physik, konnte sich im Wettbewerb der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als einer von zwei Standorten für das neuartige Großgerät durchsetzen. Weiterlesen

| Operation

Schilddrüsen-OP: ABBA sorgt für makellosen Hals

Frauen, die sich aufgrund eines Knotens der Schilddrüse einer Operation unterziehen müssen, können aufatmen. Dank der Methode des „Axillo Bilateral Breast Approach“ – kurz ABBA – kann der Eingriff ohne den sonst üblichen queren Schnitt in der Halsregion erfolgen. Die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden gehört deutschlandweit zu den wenigen Krankenhäusern, die diese Schlüsselloch-OP nun anbieten kann. Weiterlesen

| Ausgezeichnete Krebsmedizin

Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt hohe Qualität in der Krebsbehandlung am UKJ

Das „Onkologische Zentrum“ des Universitätsklinikums Jena (UKJ) wurde kürzlich von der Deutschen Krebsgesellschaft erfolgreich rezertifiziert. Zudem wurde das um den Bereich der Lebertumoren erweiterte Universitäre Darmkrebszentrum als „Viszeralonkologisches Zentrum“ und der neue Schwerpunkt „Muskuloskelettale Tumoren“ erstzertifiziert. Weiterlesen

| Generationswechsel bei der fokalen Krebstherapie

Neuartige Kombination von Bildgebungsverfahren verbessert die Tumorbehandlung

Bei der Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen der Prostata setzen sich schonende Verfahren immer mehr durch. Eine fokale, zielgerichtete Therapie, bei der eine Behandlung auf den Tumor selbst beschränkt bleibt, ohne dass die gesamte Prostata-Drüse entfernt wird, stellt eine wichtige Alternative dar, bei der dem Patienten auch die belastende Ungewissheit des tatenlosen Zuwartens erspart bleibt. Weiterlesen

| Tübingen

Krebsbehandlung mit Gütesiegel

Die Qualitätsansprüche der Deutschen Krebsgesellschaft an Krebszentren sind hoch. Jedes Jahr muss sich prüfen lassen, wer das begehrte Siegel tragen will. Das CCC Tübingen – Stuttgart und acht seiner Fachzentren (u.a. Brustzentrum, Hautkrebszentrum, Prostatakrebszentrum) stellen sich seit vielen Jahren freiwillig dieser Prüfung. Nun liegen die Ergebnisse des Marathon-Audits vom Oktober 2015 vor: Acht Gütesiegel vergaben die unabhängigen Gutachter nach Tübingen. Das Onkologische Zentrum CCC Tübingen und alle seine Zentren wurden erfolgreich nach den Richtlinien der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. rezertifiziert. Weiterlesen

| Strahlentherapie

DFG bewilligt innovatives Großgerät für die Strahlentherapie am LMU-Klinikum

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat im Rahmen einer kompetitiven Ausschreibung deutschlandweit drei neuartige Geräte zur Kombination von Magnetresonanztomografie (MRT) mit der bildgeführten Strahlentherapie bewilligt. Der Standort München – LMU-Klinikum wurde im selben Verfahren mitbegutachtet und gehört neben Heidelberg und Tübingen zu den drei ausgewählten Uniklinika für diese Großgeräteanschaffung in der Strahlentherapie. Die Anlage wird als große Baumaßnahme vom Freistaat Bayern finanziert. Weiterlesen

| HPI Potsdam

Hasso-Plattner-Institut zum Weltkrebstag: Eigentumsfrage bei medizinischen Daten klären

Um Fortschritte in der Krebsbehandlung zu erzielen, muss dringend geklärt werden, wem die Patientendaten gehören und wie sie besser für die Forschung eingesetzt werden können. Das hat der Direktor des HPI, Prof. Christoph Meinel, anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar gefordert. Die Zusammenführung und Analyse medizinischer Daten spiele für individualisierte Krebstherapien eine zentrale Rolle. Weiterlesen

| Weltkrebstag am 4. Februar

In Thüringen erkranken jährlich 1.800 Männer neu an Prostatakrebs

Am 4. Februar ist Weltkrebstag: In Thüringen erkranken jährlich rund 1.800 Männer neu an Prostatakrebs. Die Erkrankungsrate mit ca. 106 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner liegt damit leicht unter dem Bundesdurchschnitt. Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. Allerdings: „Männer sind leider immer noch Vorsorgemuffel. Das muss sich ändern“, betont Prof. Dr. Oliver Grimm, Direktor der Klinik für Urologie an der Uniklinik Jena (UKJ) anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar. Weiterlesen

| Stiftung Männergesundheit

Anzahl der Prostatektomien in Deutschland rückläufig

Immer mehr niedergelassene Urologen akzeptieren in Deutschland die „Aktive Überwachung“ (AS) bei Männern mit einem Niedrig-Risiko-Karzinom der Prostata. Sie sehen darin eine vertretbare, d. h. ausreichend sichere Alternative zu invasiven Behandlungen (radikale Prostatektomie oder Strahlentherapie). Weiterlesen

| Prostatakrebs

Hypofraktionierte Strahlenchirurgie: Deutlich kürzere Behandlung durch hochpräzise Bestrahlung

Bei Frühfällen von Prostatakrebs kommen oft mehrere Therapiemöglichkeiten in Frage: Bestrahlung, Operation oder auch zunächst nur „aktive Überwachung“. Diese Methoden werden derzeit in Deutschlands größter klinischer Studie, der PREFERE Studie, gegeneinander geprüft. Jedoch ist diese Studie nur für Patienten unter 70 Jahren geeignet. Im höheren Alter wird zur Behandlung von Prostatakrebs im Allgemeinen eine Strahlentherapie als beste Therapieoption empfohlen. Weiterlesen

| Philadelphia

Neuer Test erkennt Vielzahl von Krankheitserregern

Wissenschaftler der University of Pennsylvania haben einen Test entwickelt, der rasch auch nicht eindeutige Krankheitserreger bei Patienten mit einem geschädigten Immunsystem erkennt. Laut Studienleiter Erle Robertson kann "PathoChip", so der Name des Verfahrens, alle bekannten Viren und zusätzlich eine Reihe von Bakterien, Pilzen und Würmern identifizieren. Weiterlesen

| Onkologisches Zentrum

Universitäres Krebszentrum am Uniklinikum Leipzig erfolgreich zertifiziert

Das Universitäre Krebszentrum (UCCL) am Universitätsklinikum Leipzig wurde jetzt drei Jahre nach seiner Gründung erfolgreich als "Onkologisches Zentrum" zertifiziert. Mit der Erteilung des renommierten Siegels der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) wurde den Krebsmedizinern des UKL die Einhaltung anspruchsvollster Qualitätsrichtlinien und damit eine hohe Behandlungsqualität bescheinigt. Das UKL ist damit das einzige Krebszentrum in der Region mit einem Qualitätszertifikat der DKG. Weiterlesen

| Universitätsklinikum Leipzig

Prostatakrebs im Frühstadium ohne Operation behandeln

Die sogenannte fokale Therapie ermöglicht ausgewählten Patienten im Frühstadium des Prostatakarzinoms eine schonende Teilbehandlung durch fokussierten Ultraschall. Sie wird seit einem Jahr am Uniklinikum Leipzig angewendet. Eine präzise Behandlungsplanung wird dabei am UKL durch eine spezielle MRT-Diagnostik der Prostata erzielt. Weiterlesen

| Suizid

Wunsch nach Selbsttötung kann trotz guter palliativer Versorgung bestehen

Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung kann sich vorstellen, das eigene Leben beenden zu wollen – auch wenn eine gute palliative Versorgung gewährleistet ist. Das ergab eine Umfrage, die Forscher der Ruhr-Universität Bochum und der Medizinischen Hochschule Hannover auswerteten. Weiterlesen

| Krebsregister

Neue Daten zu Krebs in Deutschland

Im Jahr 2012 sind in Deutschland 252.060 Männer und 225.890 Frauen an Krebs erkrankt. Das zeigt die aktuelle Schätzung des Zentrums für Krebsregisterdaten im Robert Koch-Institut (RKI). Diese und viele weitere Ergebnisse enthält die gerade veröffentlichte 10. Ausgabe von "Krebs in Deutschland". Weiterlesen

| AWMF

Gastroenterologen: Alkoholsucht therapieren – Darmkrebsrate senken

Alkohol gilt als einer der wichtigsten Risikofaktoren für Darmkrebs: Etwa jede zehnte Erkrankung steht im Zusammenhang mit dem Konsum von Bier, Wein, Schnaps und anderen Spirituosen. Menschen mit Alkoholproblemen finden trotz wirksamer Behandlungsmöglichkeiten noch immer zu selten den Weg in eine Therapie, mahnt die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS). Weiterlesen

| dkfz Heidelberg

Goldstandard verbessert Krebsgenom-Analyse

Wenn verschiedene Labore beurteilen sollen, welche Stellen im Erbgut von Krebszellen verändert sind, kommt es zu teilweise erheblichen Diskrepanzen. Dies fanden Wissenschaftler vom Internationalen Krebsgenom-Konsortium (ICGC) bei einem weltweiten Ringversuch heraus. Mit einem Sequenzierungsdatensatz als „Goldstandard“ und Richtlinien zur bioinformatischen Auswertung wollen die Forscher weltweit einheitliche Standards bei der Suche nach krebsrelevanten Mutationen schaffen. Federführend bei dieser Studie waren Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum und im spanischen Nationalen Centrum für Erbgutanalysen. Weiterlesen